ich kann nicht mal mit Gewissheit sagen. dass ich mein hypothetisches Kind mit hypothetischer Behinderung niemals auf eine Förderschule schicken würde. Lol als Behindertenaktivistin. Aber wenn ich es tun würde, weil ich die andere Option ausschließen müsste, würde ich die Gesellschaft dafür hassen
Nia Tarabiscoté*e
@rollifraeulein.bsky.social
Autorin, Feministin und Aktivistin für Behindertenrechte, die Pflanzen, Bücher und Spiele liebt. German author, feminist and disability justice warrior, who loves plants, books and games. Posts mainly in German. She/her/whatever thabs.de/linkpage
Und wenn ihr mich fragt, ist, sich aktiv gegen Faschist*innen zu positieren, nur die eine Häfte von rechtsextreme Regierung verhindern. Die andere hälfte ist, wieder eine gesellschaftliche Wärme und ein Miteinander zu finden und zu leben. Hoffnungslose Menschen leiden. auch ohne Faschist*innen.
Wir müssen aufhören, uns vor zu machen, dass das mit Hitler die große Ausnahme gewesen ist, dass "nie wieder" wirklich nie wieder heißt und dass wir alle aus der Geschichte gelernt haben.
Menschen haben auch Hitler gewählt. Der ist nicht einfach auf einen magischen Einhorn plötzlich eingeritten und hat gesagt: "ich bleibe jetzt hier auf dem Reichskanzlerstuhl einfach sitzen. Pech gehabt."
ich könnte jetzt für den Rest der woche nur noch Sätze in Jan-Fleischhauer-Logik posten, so absurd ist diese Sicht.
"Wenn Hungern eine tödliche Gefahr wäre, würden die Menschen doch einfach mehr essen."
"Wenn Heroin eine gefährliche Droge wäre, dann würden die Leute sie doch nicht nehmen"
"Wenn Inklusion ein Menschenrecht wäre, dann würde die Leute sie doch lauthals für alle einfordern"
"Wenn Heroin eine gefährliche Droge wäre, dann würden die Leute sie doch nicht nehmen"
Ok, weil ich auch wieder viel davon sehe in letzter Zeit. Wenn ihr irgendwas fürs Leben braucht und dafür Crowdfunding, Wishlists oder was auch immer habt. Packt es in die Antworten und ich baller es direkt raus auf meine Timeline. Deal?
Und ja, ich werde diesen Mann online nie anders nennen als Fotzenfritze. Warum nur online? Naja ich kann den anderen Namen klarer aussprechen als Fotzenfritze, leider.
Feedlinge, gibts schon neue Regeln dazu? Muss ich ab jetzt Fotzenfritze ein Zehntel meines Einkommens persönlich paypalen, um das Stadtbild einmal mit meiner Anwesendheit runieren zu dürfen? Komm nicht mehr hinterher beim täglichen "unserem Ableismus gib uns heute". /s
<sarcasm> Dürfen denn Behinderte überhaupt ihre Wohnung verlassen? So ganz ohne Anmeldung, bloß weil sie da Bock drauf haben? </sarcasm>
CW Hitzetote Deutschland Ob die Bundesregierung bei (bis jetzt) fast schon zehntausend Hitztoten noch „beobachtet“, oder schon was tut? 🙂 Rhetorische Frage. 🙃
#KLIMAIGNORANZ ist tödlich!!! 9800 Menschen sind gestorben. Die Fossilisten wird es nicht interessieren und sie werden weiterhin den Klimaschutz ausbremsen. Krasse Zeiten. www.zdfheute.de/wissen/hitze...
"Dass es weiß, was es kann" ist ne nette Beschreibung der Ministerin für "wo sein Platz am Ende der Hirarchie ist und es unterwürfigst zu bleiben hat" Werkstätten für Behinderte wollen immerhin auch Leute zum Verbrennen... Akademikerweg? Pfui, weiß das etwas nicht, was es können darf?
"Inklusion ist für mich, ein Kind bis zum Ende der Schullaufbahn so selbstständig zu machen, dass es Selbstvertrauen hat, dass es weiß, was es kann und natürlich von den andren akzeptiert ist." Die neue Bildungsministerin in RLP. Wer braucht Teilhabe, wenn man auch Akzeptanz haben kann. /s
Warum Barrierefreiheit und Kommunikation darüber überall wichtig sind: die armen Gerüstbauer müssen jetzt das halbe Gerüst am Haus neu bauen, weil ihnen niemand gesagt hat, dass der Weg für ein Rollstuhl breit genug sein muss. Pro: sie haben sofort ohne Debatte damit angefangen nach der Info.
Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Es Ist keine persönliche Niederlage zu weinen. Okay, Gehirn?
Das war übrigens nicht so cool, wie es klingt: ich hatte als 11 jährige kein Bock ständig alleine Extraaufgaben zu machen, während die anderen zusammen Unterricht hatten. Dass ich Grade 3 Regelgrundschuljahre in einem Jahr aufholen, hab ich natürlich nicht verstanden.
Und um nochmal klar zu sagen, ich hatte kein Einzelunterricht, weil ich schwierig war. Ich hatte Einzelunterricht, weil ich komplett unterfordert war mit dem aktuellen Stoff der anderen.
Weil ich meine Therapeutin seufzen höre: ja, ein Teil lag auch an mir, dass ich soweit im Bildungssystem gekommen bin, ich habe auch echt dafür gekämpft. Aber ich hätte mich anstrengen können soviel ich gekonnt hätte. Ohne die eine Förderschullehrerin, die mit mir Einzelunterricht gemacht hat, ohne
Für die, die es nicht wissen, ich bin die Ausnahmeerzählung in Person: von der Förderschule bis zum Masterabschluss. Aber das hing vor allem vom Glück ab, die richtigen Unterstützer*innen zur richtigen Zeit zu. treffen. Das System war nicht durchlässig und hilfreich,sondern es war der Endboss.
Das was bei Förderschulen nebenbei passiert: Kinder lernen das die "Normalität" nichts für sie ist. Sie brauchen Extrasysteme, sonst geht es nicht. Je früher man das lernt, desto schwerer ist später der Kampf für die eigene Selbstbestimmung. Und der niedrige Bildungsgrad hilft auch nicht dabei.
"Inklusion ist für mich, ein Kind bis zum Ende der Schullaufbahn so selbstständig zu machen, dass es Selbstvertrauen hat, dass es weiß, was es kann und natürlich von den andren akzeptiert ist." Die neue Bildungsministerin in RLP. Wer braucht Teilhabe, wenn man auch Akzeptanz haben kann. /s
Generell sollte niemand etwas sagen, der groß soziale Strukturen kürzen will. Es sind auch queere behinderte Teenager von den eventuellen Kürzungen bei Hilfsmitteln, Assistenz, Schulbegleitung und Wohnrecht betroffen.
Wer queere Jugendprojekte kürzt, sollte jetzt nichts sagen.
"Umweltminister Carsten Schneider ist die Wassernotlage klar. In der vergangenen Woche warnte er vor »ernsthaften Konflikten«, die wir künftig ums Wasser haben werden. Zugleich fehlen ihm die Mittel, um dagegen etwas zu tun." Eine starke Kolumne von @pinzler.bsky.social.
Wasserknappheit: Wassernotlagen? Willkommen im neuen Normal
In Deutschland wird Wasser knapp. Trotzdem bekommt die Industrie es oft zum Schleuderpreis. Zeit für einen neuen Umgang mit dem kostbaren Gut und eine neue Wasserpolitik.
zeit.de
Aber wenn das pms ist, rast ich aus. Ich hatte erst vor 4 Tagen eine heftige Zwischenblutung. Ich will nicht schon wieder. Bitte.
Ich hab heute keinen stabilen Tag. Trotzdem grad mit einem Freund telefoniert, um bei ihm ein check in zu machen. Ich wünschte, jemand würde auch bei mir einchecken. Naja, erzähl ich mir halt weiter alle 2 Minuten, das alles nicht so schlimm ist, wie es sich heute anfühlt.
Auch staatstragende Ansprachen an die queere Community sollte man nicht mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnen.
Bei den Beileidsbekundungen der Bundesregierung Bitte bedenken was sie gerade zusammenstreicht. innn.it/streichung-d...
Petition · Streichung der Förderung von Lambda e.V. sofort zurücknehmen! · innn.it
Jetzt innn.it-Petition unterschreiben & Arne Gröschel unterstützen!
innn.it
Bei solchen Anschlägen fühle ich mich nicht mitgemeint - was natürlich Quatsch ist, weil ich mich ja klar mindestens als Pan identifiziere. denke, es ist ein Schutzmechanismus, damit ich nicht damit dealen muss, dass Leute aus zwei Richtungen mich tot sehen wollen. Nutzlos, teuer und queer. Yay
Ich kann auch viel an heutigen Kindertrends wie Elsa oder Paw Patrol kritisieren. Das ist auch nur Konsum und eigentlich noch viel binärer ausgerichtet als Diddl früher. Aber auch da wär es seltsam, wenn ich dann die ganze Kritik nur auf Elsa aufbaue. Oder nur auf paw patrol.
Das ist auch schon wieder so typisch. Überall ist Nostalgie - Lego, Disney, Pokemon Aber wehe es betrifft Vorrangig Mädchen und Frauen, dann nervt es, weil es ist ja nur Konsum. www.swr3.de/aktuell/nach...
Diddl ist wieder da und nervt
Alle feiern die Rückkehr der Diddl-Maus. SWR3 Redakteurin Felicitas Ziebarth kann den Hype nicht verstehen. Eine Analyse des Phänomens Diddl.
swr3.de
Hab es gestern schon auf Instagram geschrieben: ich bin behindert. Ich bin pflegebedürftig. Ich bin queer. Ich bin angewiesen auf Therapie Ich bin solidarisch. Eigentlich müsste ich jeden Tag auf einer andere Demo stehen. Aber meine Kräfte sind begrenzt. Deswegen brauchen wir breite Bündnisse.