Dr. Rosa Burç

@rosaburc.bsky.social

political sociologist who works and writes on movements, violence, statelessness, transnational racism & solidarity. SOAS alumna

Dr. @rosaburc.bsky.social untersucht im Projekt „Intermigrantische Rassismen und Solidaritäten“ u.a. Rassismuserfahrungen êzîdischer Menschen mit Türkeibezug in Deutschland & deren Zusammenhang mit transnationalen Konflikten sowie historischen & alltäglichen Diskriminierungen. #Eziden #Jesiden ⬇️

NaDiRa Projekt | Intermigrantische Rassismen und Solidaritäten

Das Projekt untersucht u.a. inter-migrantische Dynamiken und kumulierte Rassismuserfahrungen im Zusammenhang von historischen Konfliktlinien.

rassismusmonitor.de

Vom 03. auf den 04.08.14 überfiel der sogenannte „IS“ die êzîdische Bevölkerung in Şengal. Tausende wurden ermordet, Frauen & Mädchen verschleppt, versklavt und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. 12 Jahre später werden über 2.000 Êzîd*innen vermisst, mehr als 200.000 leben weiterhin als Vertriebene.

Im Gedenken an die Opfer des Genozids an den Êzîd*innen. Zwölf Jahre nach dem Überfall des sogenannten "Islamischen Staates" auf Sengal.In der Geschichte der Êzîd*innen wird von 74 Genoziden gesprochen. Diese Zahl ist symbolisch für kontinuierliche Massaker an der Minderheit, die seit Jahrhunderten andauern. 

Der jüngste Angriff begann in der Nacht vom 3. 
auf den 4. August vor genau zwölf Jahren, als der sogenannte „Islamische Staat“ die êzîdischen Siedlungsgebiete im nordirakischen Şengal überfiel. 

Tausende wurden ermordet, Tausende verschleppt und versklavt, mehr als 2.000 Frauen und Kinder werden bis heute vermisst.In Deutschland lebt die größte êzîdische Diaspora. Viele flohen bereits in den 1980er Jahren vor Verfolgung aus der Türkei, später kamen die Überlebenden aus Şengal. 

Die Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag 2023 ist wichtig. Doch Anerkennung allein schützt niemanden. Şengal ist bis heute zerstört, die Region wird weiter angegriffen, Zehntausende leben in Lagern, und aus Deutschland werden Êzîd*innen trotz der Anerkennung in diese Unsicherheit abgeschoben. 

Wir gedenken der Ermordeten und 
stehen an der Seite der Überlebenden. 

Dr. Rosa Burç,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Konsens und Konflikt und 
am Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)

„Akademisyen Dr. Rosa Burç, der Freitag gazetesinde yayımlanan makalesinde, Ezidi Kürt futbolcu Deniz Undav’ın kökenlerini açıkça ifade etmesinin Almanya’daki göç sonrası (post-migrant) toplum yapısı, azınlık hafızası ve göçmenler arası ırkçılık bağlamında ne anlama geldiğini mercek altına alıyor.“

der Freitag | Almanya Millî Takımı’nda bir Ezidi Kürt: Deniz Undav ve kimliğin görünürlüğü

Akademisyen Dr. Rosa Burç, der Freitag gazetesinde yayımlanan makalesinde, Ezidi Kürt futbolcu Deniz Undav’ın futbol sahasındaki varlığının ve kökenlerini açıkça ifade etmesinin Almanya’daki göç sonra...

ilketv.com.tr

Faschismus wurde als Phantombesitzverteidigung (Redecker), Nihilismus (Brown), autoritäre Freiheit (Amlinger/Nachtwey), chainsaw capitalism (Catanzaro) oder punitive Abjektion (Loick/Thompson) analysiert, aber das scheint alles die Ankündigung d. Zerstörung d. Zivilisation nicht ganz zu treffen?

Post von Donald Trump in dem er ankündigt, eine ganze Zivilisation unwiderruflich zu zerstören (Iran)

Being critical of nationalist tropes, especially from a feminist sociological perspective, does neither contradict the defense of the right to self-determination nor deny the right to Kurdistan. Excerpts from @theamargi.bsky.social Mosaic hosted by Elîf Sarican. Full conversation on youtube.

What should the Kurds in Iran do now? Prof. Hamit Bozarslan says their long-term position is clear: democratization, federalism, and patience. The regime may be decaying, but Kurds know they do not control the clock.

Das war ein nachdenklich machendes Gespräch über existentielle Sorgen um Kurdistan seit den Kämpfen im Januar in Syrien & im Angesicht von null Gegenleistung des türkischen Staates auf Friedensangebot und Selbstauflösung der PKK. Vielen Dank an @rosaburc.bsky.social & @keremschamberger.bsky.social !

Institute of Intercultural & International Studies (InIIS)@iniis.bsky.social · 5mo ago

Wie geht es nach den Kämpfen im Januar & dem Ende der Autonomie weiter mit #Rojava in Syrien, und was heißt das für #Kurdistan und Frieden in der Türkei? Dazu mehr in der neuen Folge von #InIIS_InSIGHTS mit @keremschamberger.bsky.social und @rosaburc.bsky.social: open.spotify.com/episode/1Svc...

Dr. @rosaburc.bsky.social (NaDiRa) und Sham Jaff schreiben in @spiegel.de über die transnationale Gewaltgeschichte der sogenannten kurdischen Frage, die Lage in Syrien und die Eskalation in Rojava. „Frau, Leben, Freiheit“ steht für den Anspruch auf Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. ⬇️

(S+) Meinung: Syrien: Das Ende von Rojava, woher das Misstrauen der Kurdinnen und Kurden kommt

Interimspräsident Sharaa setzt für das neue Syrien auf einen Einheitsstaat und das Ende der Selbstverwaltung in »Rojava«. Bei vielen Kurdinnen und Kurden weckt das Erinnerungen an eine Geschichte voll...

spiegel.de

»Rojava ist mehr als ein Territorium«, sagt die Soziologin Rosa Burç, und erklärt im ak Interview, was in Syrien derzeit bedroht wird und warum die sogenannte kurdische Frage ein gesamtregionaler Schlüsselkonflikt ist: www.akweb.de/ausgabe... 1/2

»Rojava ist mehr als ein Territorium«

Die Soziologin Rosa Burç erklärt, was in Syrien derzeit bedroht und warum die sogenannte kurdische Frage ein gesamtregionaler Schlüsselkonflikt ist

akweb.de

(2/4) «Für die Kurd:innen sind eigene Sicherheits- und Verwaltungsstrukturen kein ideologischer Luxus, sondern eine Überlebensnotwendigkeit», sagt die Soziologin und Bewegungsforscherin @rosaburc.bsky.social im Interview, das @bartvola.bsky.social mit ihr geführt hat.

Kurdische Autonomie: «Rojava ist nicht gescheitert»

Eine freiwillige Aufgabe der Selbstverwaltung komme für die Kurd:innen in Syrien nicht infrage – eigene Sicherheitsstrukturen seien überlebensnotwendig, sagt Bewegungsforscherin Rosa Burç.

woz.ch

"Es ist das kollektive Wissen um eine existenzielle Bedrohung. (...) Es geht hier nicht allein um #Rojava als politisches Projekt, sondern um die Verteidigung einer Zukunft für Kurd*innen angesichts der geopolitischen Verschiebungen in der Region." @rosaburc.bsky.social @nd-aktuell.de

Rojava ist die rote Linie

In Rojava droht ein Massaker an den Kurd*innen. Doch es gibt grenzüberschreitenden Widerstand, denn die Menschen wissen, dass es ums Überleben geht, kommentiert Rosa Burç.

nd-aktuell.de

„Ahmad Al-Scharaa, der einst auf internationalen Terrorlisten stand, wird als Staatsmann hofiert, während die kurdischen Forderungen nach Selbstverwaltung als Problem abgetan werden.“ Gute Analyse von @rosaburc.bsky.social über die Angriffe auf #Rojava 👇🏼 www.nd-aktuell.de/artikel/1197...

Rojava ist die rote Linie

In Rojava droht ein Massaker an den Kurd*innen. Doch es gibt grenzüberschreitenden Widerstand, denn die Menschen wissen, dass es ums Überleben geht, kommentiert Rosa Burç.

nd-aktuell.de

Was @rosaburc.bsky.social schreibt: "Die Post-Assad-Ordnung in Syrien gewinnt ihre Legitimität nicht aus gesellschaftlicher Vielfalt und demokratischen Prozessen, sondern aus der Sprache des Staates. Die islamistischen HTS-Miliz regiert de facto, produziert Symbole eines neuen Nation-Buildings,

Rojava ist die rote Linie

In Rojava droht ein Massaker an den Kurd*innen. Doch es gibt grenzüberschreitenden Widerstand, denn die Menschen wissen, dass es ums Überleben geht, kommentiert Rosa Burç.

nd-aktuell.de

Dr. @rosaburc.bsky.social, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, zu #Rojava in @blaetter.bsky.social 02/25.

Blätter für deutsche und internationale Politik@blaetter.bsky.social · 7mo ago

Auch wenn die militärischen Kämpfe in #Syrien vorerst zu einem Ende kommen sollten, werden die politischen Kämpfe um #Rojava andauern. Was auf dem Spiel steht, zeigte @rosaburc.bsky.social in den »Blättern« 2/25: www.blaetter.de/ausgabe/2025...