Tanja Malle

@scharlatanja.bsky.social

journalist, Austrian public radio 📻 Ö1 / Innenpolitik / in a ljubav-i-bol relationship with the Balkans / sanjam po slovensko 💕 / s/opomin / smrt fašizmu

Jetzt ist es offiziell. Der ORF wird von der Dreierkoalition finanziell abgeräumt. (Auf dem Sperrkonto sind gerade mal noch 30 Mio. Euro weil ja der Beitrag eingefroren ist.) Das absurde Theater vor der GD-Wahl sollte diesen massiven Einschnitt nicht verdecken.

Die Breite des Angebots des öffentlichen Rundfunks zu erhalten ist uns wichtig. Der ORF muss aber, so wie wir alle, sparen – daran führt kein Weg vorbei. Ab 2027 wird die Vorsteuerkompensation gestrichen, womit dem ORF jährlich rund 93 Mio. Euro weniger zur Verfügung stehen. Der ORF darf dafür aber mehr Mittel aus dem so genannten "Sperrkonto" beziehen als bisher. Der Deckel dafür wird von 710 auf 780 Mio. Euro angehoben. Hier besteht also zusätzlicher finanzieller Spielraum. Jedenfalls muss der ORF aber sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig arbeiten.

ORF-MitarbeiterInnen haben allen 35 Stiftungsräten ein „GoodiePack“ für die GD-Abstimmung geschickt. Stiftungsrat Leonhard Dobusch hat ein Unboxing-Video gemacht.

Leonhard Dobusch@leonido.bsky.social · 2mo ago

Heute früh ein Paket der Initiative mituns.net von ORF-Beschäftigten an alle Stiftungsrät:innen erhalten. Als ich mein total verwackeltes und teilweise unscharfes Unboxing-Video gedreht habe, wusste ich noch nicht, wie liebevoll gestaltet der Inhalt sein würde. 🫣 Vielen Dank dafür!

Wir arbeiten gerne für den ORF. Wir stellen aber fest: Es gibt Machtmissbrauch und Missstände, wie fragwürdige Besetzungen und einen politisch besetzten Stiftungsrat. Das muss sich ändern: Für einen ORF, der allein der Öffentlichkeit verpflichtet ist. #mituns Unsere Forderungen: mituns.net

BildBild

Liebe Leute, ich hatte euch eine Antwort auf das Maily von @klenkflorian.bsky.social zur Gewaltdebatte versprochen und hier ist sie. Ihr dürft meine Einwände liken, sharen, kommentieren, ablehnen, zerteilen und aufgreifen. Viel Vergnügen

#2 Der Bär kommt nicht von ungefähr

Warum ich Florian Klenk widersprechen und die Debatte um die Gewaltdebatte geraderücken muss Liebe Leser:innen, Kürzlich veröffentlichte Falter-Chefredakteur Florian…

steady.page

Ein Politiker sexualisiert Schulmädchen und die Republik greift die Frau an, die das öffentlich gemacht hat. Und ihr tut so, als würde euch Epstein schockieren. Das ist genau das Klima, das sowas überhaupt über Jahre hinweg ermöglicht hat.

Als die Epstein-Files veröffentlicht wurden, dachte ich, wie gut, dass endlich Täter zur Rechenschaft gezogen werden und sich Täter und ihre Unterstützer endlich fürchten müssen. Aber es fühlt sich gerade ganz anders an. Männer wissen jetzt, womit sie davon kommen. Selbst, wenn es öffentlich wird.

"Männer gegen Gewalt" ist so ziemlich bare minimum - das ist einfach sich an Gesetze halten. Aber bei "Männer pro Gleichberechtigung / Feminismus" (in der Praxis, nicht der Theorie) wären die Listen wohl recht mager.

Ich wünsche allen heute einen guten, solidarischen, kämpferischen Frauentag! Ich wünschte ja, ich könnte sagen, es geht so viel positiv weiter (zum Teil schon). Aber ehrlich gesagt finde ich eher verstörend, wie viel in die falsche Richtung zurück geht. Umso mehr braucht es diesen Kampftag! #iwd26