Solmaz Khorsand

@solmazkhorsand.bsky.social

Journalist, podcaster, author of "Pathos" and "untertan" and "Unverdächtig", uses this account for personal propaganda, SAIS alumna

Ich lasse das hier mal so stehen. Das ist eine Ausdrucksweise ["Europa darf und wird nicht ein weiteres Mal *überrannt werden*"], die man sonst eher mit einer anderen Partei assoziiert. Und das Ganze wurde auch nur auf der rechtsextremen Plattform X gepostet, hier natürlich nicht.

Beat Meinl-Reisinger auf X: "Europa darf und wird nicht ein weiteres Mal überrannt werden!

Die Ankunft zehntausender illegaler Migranten auf spanischem Territorium innerhalb eines Tages weckt Erinnerungen an 2015, als Europas Außengrenze faktisch durchbrochen wurde.

Das darf und wird sich nicht wiederholen. Jetzt hat die Wiederherstellung einer sicheren Außengrenze oberste Priorität.

Wir vertrauen darauf, dass Spanien nun entschlossen und rasch handelt. Ich danke meinem Kollegen, Außenminister 
@jmalbares
, für die enge Zusammenarbeit und die laufenden Informationen. Er hat uns versichert, dass bereits die Hälfte der in Ceuta angekommenen Menschen nach Marokko zurückgekehrt ist.
Weiters zählen wir auf eine konstruktive Rolle Marokkos als verlässlichen Partner und sind dankbar für die enge Kooperation.

Jetzt muss unter Beweis gestellt werden, dass Europa in dieser Lage zusammensteht sowie rasch und entschlossen handelt. Es ist gut, dass die Europäische Kommission bereits Unterstützung angeboten hat."

Im Kosmos der inoffiziellen Botschafter Irans, hatte Marjane Satrapi eine besondere Rolle. Wer es satt hatte sich und ein ganzes Land zu erklären, hat einfach ihren Comic "Persepolis" Bekannten und Kollegen in die Hand gedrückt. Merci, Marjane. Mein Nachruf @falter.at: www.falter.at/zeitung/2026...

Marjane Satrapi (1969-2026): Ihr Comic „Persepolis“ ließ uns den Iran verstehen

Die iranisch-französische Zeichnerin, die lange in Wien gelebt hat, ist im Alter von nur 56 Jahren überraschend gestorben

falter.at

Wieso haben Diktatoren (und andere Autoritäre) eigentlich so Angst vor Büchern? Im neuen «wobei»-Magazin gehen wir genau dieser Frage nach – und stützen uns dabei auf die Expertise verfolgter Schriftsteller:innen. (1/4)

Cover des «wobei»-Magazins mit folgendem Titel: «Wer schreibt, lebt gefährlich»