Stefan Gribi

@stefangribi.bsky.social

Gegen Armut, politische Kommunikation bei Caritas Schweiz, @caritasschweiz.bsky.social

Die Schweiz hat sich in einer UNO-Konvention dazu verpflichtet, 0,7 % des Bruttoinlandprodukts für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen. Daran erinnert zurecht eine Motion, die heute in den Ständerat kommt. Aktuell wird das Ziel bei Weitem verfehlt.

Für Familien mit geringem Budget sind Kindertagesstätten noch immer zu teuer. Caritas begrüsst, dass der Ständerat Betreuungszulagen einführen will. Aber er geht zu wenig weit, um armutsbetroffene Familien wirksam zu entlasten.

Wir lehnen eine Differenzierung in sichere/unsichere Gebiete, wie sie das Bundesparlament beschlossen hat, ab. Die Vorstellung von «sicheren Gebieten» wird dem Kriegsgeschehen in der Ukraine nicht gerecht. Auch weit abseits des Frontverlaufs kommt es sehr unberechenbar zu Angriffen.

Aus Anlass des FDP-Positionspapiers zur Wirtschaft, das Kürzungen bei der Sozialhilfe als Arbeitsanreiz postuliert und sich gleichzeitig gegen Mindestlöhne ausspricht, teile ich hier gerne nochmals diesen Thread.

Caritas Schweiz@caritasschweiz.bsky.social · last yr.

Regelungen für #Mindestlöhne stehen unter politischem Druck. Das ist unverständlich, denn ein Erwerbseinkommen ist das wichtigste Mittel zur #Existenzsicherung und damit beste #Armutsprävention. Unsere Analyse zum Thema finden Sie hier. 👇

Caritas Schweiz und das Schweizerische Rote Kreuz sprechen 400'000 Franken für die Betroffenen des Bergsturzes in #Blatten. Wir klären mit den Behörden den Bedarf ab für finanzielle Soforthilfe und später für Überbrückungshilfe sowie Unterstützung bei ungedeckten Restkosten.

Der reiche Norden erbittet in Washington tiefere Zölle, die ärmsten Länder bleiben auf der Strecke: Für sie sind hohe US-Zölle verheerend. Dabei tragen sie minim zum US-Handelsdefizit bei. Auch sonst ist die Lage für sie paradox, schreibt @isoldaagazzi.bsky.social www.alliancesud.ch/de/zolle-fue...

Verkehrte Welt: Zölle für die ärmsten Länder

US-Präsident Donald Trump bringt Alliance Sud mit seinen Zoll-Eskapaden in eine paradoxe Lage: So muss sie ständig betonen, dass diese Zölle für die Länder des Globalen Südens verheerend sind... Dabei...

alliancesud.ch

Diese Tarife werden die ohnehin schon hoch verschuldeten Least Developed Countries noch weiter in die Krise stürzen. Die Folgen: mehr Migration, mehr Hunger, mehr Kriege und mehr politische Instabilität.

Bild