Sven Kirrmann

@svenkirrmann.bsky.social

Arbeitet als Politikmensch bei @naturstrom.bsky.social für die Energiewende. Lebt in Berlin. Hofft auf Europa - nicht zuletzt für die SGE.

Die Behauptung, dass die Systemkosten der Stromversorgung durch die Energiewende steigen, wird im neuen Energiemonitor von EY und BDEW eindrucksvoll widerlegt: Zwar steigen die Gesamtkosten der Erzeugung bis 2036 an, doch weil gleichzeitig die Strommenge steigt, sinken die Kosten pro kWh deutlich:

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Wenn sich das @bundeswirtschaftsministerium.de wirklich verweigert, das Fossilverbot ab 2045 einfach wieder ins #Gebäudemodernisierungsgesetz rein zu schreiben, spricht das ja schon Bände.

Malte Kreutzfeldt@mkreutzfeldt.bsky.social · 3mo ago

Noch keine Einigung übers Gebäudegesetz: Nach Informationen von @table.media lehnt das BMUKN den Entwurf bisher ab, weil darin das Verbot fossiler Heizungen ab 2045 fehlt. Ob er wie geplant am Mittwoch durchs Kabinett geht, ist darum unklar. Mehr im Climate.Table (€): table.media/climate/news...

Wer noch keine Ahnung hat, was man mit #Klimakatastrophe bzw. Klimawandel meint, der sollte sich einmal die Veränderungen der durchschnittlichen Jahrestemperaturen aller Länder auf dem Planeten gleichzeitig anschauen. Wer es dann noch nicht kapiert hat, ist einfach nur dumm oder verblendet. 😔

Özden Terli@terliwetter.bsky.social · 3mo ago

Zu El Niño nehmen die Berichte zu. Kein Wunder, die Auswirkungen sind massiv. Die Modellrechnungen zeigen in eine ungute Richtung, es könnte einer der Stärksten oder sogar der stärkste werden. Ein "Super El Niño" - aber was ist das eigentlich?

So, der Entwurf fürs GEG (künftig GModG) ist da. Dass Gas- und Ölheizungen darin wieder zugelassen werden, war ja bekannt. Dass sie bei den Optionen gleich an erster Stelle aufgeführt werden, ist dann aber nochmal ein zusätzliches Statement...

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Denmark's coal-to-wind transition is one of the most dramatic energy transformations of the past three decades. In 1990, coal provided 90% of Danish electricity. Today it is under 3%. Wind now covers roughly 60% of electricity generation. The last coal plant is scheduled to close by 2028.

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Das ist schon erstaunlich: Heute legt das UBA seine neue Projektion vor, die ergibt, dass das Klimaziel im Jahr 2030 um 30 Millionen Tonnen verfehlt wird. Doch Carsten Schneider will nächste Woche mit dem Klimaschutzprogramm nur Maßnahmen gegen eine Lücke von 25 Millionen Tonnen vorlegen. (1/6)

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Union und SPD haben sich heute von dem Ziel verabschiedet, im Gebäudesektor die deutschen Klimaziele zu erreichen. Das wird teuer. Es nützt weder der deutschen Wirtschaft noch dem deutschen Häuslebauer. Es nützt nur der Öl- und Gaslobby. KKR,Trump,Katar feiern. Erschütternd. #GEG

Es war leider absehbar, dass die Einigung zum #GEG eine Shitshow wird. Dennoch frustrierend, wenn sich die Befürchtungen wohl bewahrheiten. 🫤

Malte Kreutzfeldt@mkreutzfeldt.bsky.social · 5mo ago

Wenn so unterschiedliche Akteure wie das @iwkoeln.bsky.social und das @wuppertalinstitut.bsky.social gemeinsam zu dieser Einschätzung zur #Grüngasquote kommen, sollte das Union und SPD vielleicht zu denken geben. #GEG #GMG www.iwkoeln.de/fileadmin/us...

Textausschnitt:
Executive Summery (II/II)
Unsere Untersuchung zeigt: Die Grüngasquote adressiert zentrale Transformationshemmnisse nicht wirksam. Ihr starker Fokus auf kurzfristige Kosteneffizienz setzt keine nachhaltigen Investitionsanreize und trägt damit voraussichtlich nicht dazu bei, den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft entscheidend voranzubringen. Auch Biomethan steht nur begrenzt zur Verfügung und ist langfristig keine robuste Lösung.
Insgesamt überwiegen die Risiken einer ineffizienten Allokation, steigender Kosten und zusätzlicher Bürokratie, während die klimapolitische Steuerungswirkung gering bleibt und bestehende Preissignale aus dem Emissionshandel verzerrt werden. Haushalte und der Gebäudesektor drohen zu den großen Verlierern einer Grüngasquote zu werden: Sie finanzieren über höhere Gaspreise eine Beimischung, die für sie kaum relevant ist, während zugleich Fehlanreize für den weiteren Einbau gasbasierter Heizungen entstehen können. Wesentliche Parameter – etwa Bezugsrahmen, Quotenpfad oder Evaluierungen – bleiben weiterhin unklar.
Auch wenn sich durch eine Beschränkung der Beimischung, eine H₂-Unterquote oder sektorale Differenzierung bestimmte Risiken verringern lassen und einzelne Branchen die GGQ positiv sehen, dürfte gesamtwirtschaftlich gelten: Die Nachteile einer GGQ überwiegen unabhängig von ihrer Ausgestaltung.

Heute ist es sechs Jahre her. Wir vergessen Euch nicht und werden niemals aufhören, für Euch einzustehen! 🖤🕊️ Ferhat Unvar Said Nesar Hashemi Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Mercedes Kierpacz Kaloyan Velkov Fatih Saraçoğlu Sedat Gürbüz Gökhan Gültekin #SayTheirNames | #Hanau | #SGE

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