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@tgrdebate.bsky.social

Wenn das Ziel Gleichheit und die Überzeugung, dass Regeln demokratisch immer wieder neu ausgehandelt werden können und müssen, links sind, warum soll dann eine Ideologie, die an überkommene Regeln und Hierarchien zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen, Männern und Frauen glaubt, nicht rechts sein?

These are all examples of elite volatility, not really changing the attitudes of the masses. In 🇮🇹 and 🇵🇱, it mainly means a return to the bigger fragmentation of the right-wing vote of a decade (or two) ago. In 🇬🇧 and 🇩🇪, centrist leaders chased the far right vote and lost their own supporters.

Jeremy Cliffe@jeremycliffe.bsky.social · last wk.

Just how volatile are European politics today? In the past 10 days we have seen: - UK government overhauled 2 years after a landslide - PiS split and reordering of Polish right - Rising Italian far-right scramble Meloni's strategy - Merz's CDU enter a spiral of self-destruction

Ich finde das sehr faszinierend, dass nun aus der CDU selbst Unternehmensleitung als autoritärer Charakter markiert wird, aber Merz ja tatsächlich nie ein Unternehmen geführt hat, auch nicht vermittelt über nen Aufsichtsratsvorsitz o.ä. Und selbst die meisten konservativen Unternehmenschefs führen

Ihr habt geglaubt, sie werden „nur“ Gender Studies, (Post-)Koloniale Theorien usw verbieten wollen? Jetzt wollen sie auch schon die Soziologie abschaffen, weil die zb. soziale Ungerechtigkeiten erforscht.

Oliver Nachtwey@onachtwey.bsky.social · last wk.

Ein schöner Zufall, aber eben Zeichen des Kulturkampfes, dass am Samstag sowohl auf Zeit als auch in Murdochs WSJ anti-soziologische Stücke mit dem gleichen Take erschienen sind. www.wsj.com/us-news/educ...

Lehrjahre der Unmenschlichkeit. Faschismus als Prozess der Verrohung. Die "Blätter für deutsche und internationale Politik" bringen schon einmal ein paar Takte zu meinem Buch "Erziehung zur Grausamkeit", das ab Mitte August im Buchhandel erscheint. www.blaetter.de/ausgabe/2026...

Lehrjahre der Unmenschlichkeit

Seit dreißig Jahren, in manchen Nationen sogar schon länger, erleben wir einen Aufstieg des rechten Populismus. Ultrarechte Parteien werden nicht nur stärker, viele radikalisieren sich auch nach und n...

blaetter.de

Vielleicht interessiert man sich mehr für Ungleichheit, weil bessere Daten dazu zur Verfügung stehen, wie sich etwa Vermögensungleichheit historisch entwickelt (Piketty, Milanovic)? Weil sie zuletzt stark zugenommen hat und weil Leute wie Musk ökonomisches in politisches Kapital übersetzen?

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Unwissenschaftlich politisiert, wer sich das Verhältnis zwischen einem sehr reichen Unternehmer und einem armen Kind nicht analog zur Asymmetrie zwischen Inhaber:innen von Leistungs- und Publikumsrollen (Ärztin/Patient, Lehrer/Schülerin) vorstellt.

Schon auch faszinierend, dass ich das erste Mal in meiner beruflichen Karriere zwei weitere Kolleginnen habe, die Powerleserinnen sind (Romantasy/Romance/Non-High Fantasy v.a.) & sich übers Gelesene zu unterhalten mittlerweile hier Mittagspausen-Normalität ist, gleichzeitig aber das kulturelle

Dass sich alle so sicher sind (hier Pioneer), die Zugewinne der AfD kämen von der „Brandmauer“. Und nicht davon, dass rechts-„bürgerliche“ Medien Empörung und Unzufriedenheit schüren, die dann bei der AfD „einzahlen“.

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Am 20.7. wurde Carlo Giuliani bei den Protesten von einem Carabinieri erschossen. Trotzdem wurde die Bewegung nicht in Genua besiegt, sondern durch die Ära des globalen Krieges, die kurz darauf begann. Ohne den 11. September würden wir heute eine andere Geschichte erzählen.

Eine andere Welt war möglich

Die G8-Proteste in Genua 2001 hinterließen eine Wunde in der europäischen Linken – aber auch ein Repertoire an basisdemokratischer Organisierung

akweb.de

Um Spahn (ist er dafür beliebt genug?) könnte man eine nicht-völkische, transatlantische Oben-rechts-Partei machen, die sich voll in die Thiel/Döpfner/Hayek-Gesellschaft-Netzwerke einklinkt. Österreichische Partner-Partei dann mit Kurz.

An der Spahn-Geschichte sieht man halt schön, wie viele „Konservative“ konservative Positionen nur opportunistisch vertreten, weil sie denken, das käme an. So entsteht aber der Eindruck, progressive Positionen wären viel umstrittener, als sie es tatsächlich sind.