Thomas Zimmermann

@thzimmermann.bsky.social

Chef vom Dienst beim JACOBIN Magazin | Wirtschaftsdemokratie & Arbeiterliberalismus

Löhne, Kosten, Klima, KI – im Interview erklärt der IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban, welche völlig andere politische Kultur es in Staat und Wirtschaft bräuchte, um mit den sich häufenden Krisen fertig zu werden.

Was die Politik von den Gewerkschaften lernen kann

Löhne, Kosten, Klima, KI – im Interview erklärt der IG-Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban, welche völlig andere politische Kultur es in Staat und Wirtschaft bräuchte, um mit den sich häufenden Krisen fertig zu werden.

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Katherina Reiche will Millionen für Berater rausschmeißen, während die Regierung im Sozialstaat kürzt. Zohran Mamdani macht es umgekehrt, setzt McKinsey vor die Tür und baut die Kinderbetreuung aus. Es ist Zeit, »Effizienz« von links neu zu bestimmen.

Sparen wie Mamdani

Während die konservative Wirtschaftsministerin Reiche Millionen für Berater rausschmeißt, spart der sozialistische Bürgermeister Mamdani solche unnötigen Ausgaben ein. Es ist Zeit für die Linke, den S...

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Am 15. März 1920 streikten 12 Millionen Arbeiter gegen den Kapp-Putsch und retteten damit die Weimarer Republik. Heute ist der politische Streik und Generalstreik in Deutschland verboten – ein antidemokratisches Erbe ehemaliger Nazi-Juristen in der BRD.

Wer die Demokratie retten will, sollte den politischen Streik legalisieren

Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik r...

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»Das viele Geld des Staatshaushalts sollte in Form nützlicher Leistungen bei den Menschen ankommen, nicht politische und ökonomische Eliten bereichern und nicht in Behörden versickern, die aufwendig Berechtigungen kontrollieren«, schreibt @thzimmermann.bsky.social

Sozialdemokratische Austerität ginge auch anders

Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherschmeißt. Mexiko...

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In Mexiko haben AMLO und Sheinbaum gezeigt, dass man trotz Haushaltsdruck den Sozialstaat sogar stärken kann: Man muss nur stattdessen bei den politischen und ökonomischen Eliten sparen, die sich die öffentliche Hand zur Beute machen. Neu @jacobinmagazin.bsky.social

Sozialdemokratische Austerität ginge auch anders

Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherschmeißt. Mexiko...

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Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherwirft. Mexikos ehemaliger Präsident AMLO hat es vorgemacht.

Sozialdemokratische Austerität ginge auch anders

Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherschmeißt. Mexikos ehemaliger Präsident AMLO hat es vorgemacht.

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Volkswagen hat nichts übrig für seine Beschäftigten, aber Millionen für Vorstände und Milliarden für Großaktionäre. Das Bonus- und Dividenden-Wunder sollte niemanden verwundern – am allerwenigsten aber Gewerkschafter, findet Jacobin Managing Editor @thzimmermann.bsky.social.

Und wann »findet« VW Extra-Milliarden für die Arbeiter?

Volkswagen hat nichts übrig für seine Beschäftigten, aber Millionen für Vorstände und Milliarden für Großaktionäre. Das Bonus- und Dividenden-Wunder sollte niemanden verwundern – am allerwenigsten aber Gewerkschafter.

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Vor 35 Jahren starb mit dem britischen Politiker Richard Acland ein konsequenter Verfechter der Freiheit. Vom Liberalen wandelte er sich zu einem Sozialisten, der die freie Entfaltung aller Menschen durch demokratische Gemeinwirtschaft ermöglichen wollte.

Richard Acland: Der Liberale, der die Freiheit im Sozialismus fand

Vor 35 Jahren starb mit dem britischen Politiker Richard Acland ein konsequenter Verfechter der Freiheit. Vom Liberalen wandelte er sich zu einem Sozialisten, der die freie Entfaltung aller Menschen durch demokratische Gemeinwirtschaft ermöglichen wollte.

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Frauke Petrys neue »Anti-Partei« Team Freiheit will mit der politischen Elite aufräumen – und eine ökonomische Elite an ihre Stelle setzen. Sollte das Projekt Erfolg haben, dürfte der Polit-Betrieb nur noch undemokratischer werden.

Team Freiheit will mehr Oligarchie wagen

Frauke Petrys neue »Anti-Partei« Team Freiheit will mit der politischen Elite aufräumen – und eine ökonomische Elite an ihre Stelle setzen. Sollte das Projekt Erfolg haben, dürfte das die Krise der Demokratie nur noch vertiefen.

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Wenn Linke-Politiker ihre Gehälter begrenzen, hat das nichts mit Idealismus oder Populismus zu tun. Es geht darum, die Politik an die materiellen Interessen der arbeitenden Mehrheit zu binden. Höchste Zeit, dass der Gehaltsdeckel zum Standard wird.

Der Gehaltsdeckel ist eine Frage der Demokratie

Wenn Linke-Politiker ihre Gehälter begrenzen, hat das nichts mit Idealismus oder Populismus zu tun. Es geht darum, die Politik an die materiellen Interessen der arbeitenden Mehrheit zu binden. Höchste Zeit, dass der Gehaltsdeckel zum Standard wird.

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Für alle, die meinen, die Politik sei insgesamt nach links gerückt über die Jahrzehnte: hier das Ahlener Programm der CDU von 1947, in dem sie den Kapitalismus überwinden will und Vergesellschaftungen fordert.

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Ein Diätendeckel wäre ein wichtiger Schritt zu einer Linken, die von der arbeitenden Mehrheit als Teil von ihr und nicht der politischen Elite wahrgenommen wird. Habe @jacobinmagazin.bsky.social über die Geschichte und den Gedanken hinter der Gehaltsbegrenzung geschrieben.

Der Gehaltsdeckel ist eine Frage der Demokratie

Wenn Linke-Politiker ihre Gehälter begrenzen, hat das nichts mit Idealismus oder Populismus zu tun. Es geht darum, die Politik an die materiellen Interessen der arbeitenden Mehrheit zu binden. Höchste...

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Die geleakte Strategie der AfD sieht in der Linkspartei einen nützlichen Idioten, um durch Kulturkämpfe die Gesellschaft in für sie vorteilhafter Weise zu polarisieren. Die Linke sollte da in keiner Weise mitspielen, rät Jacobin-Printeditor @thzimmermann.bsky.social‬.

Was die AfD sich von der Linken wünscht

Die geleakte Strategie der AfD sieht in der Linkspartei einen nützlichen Idioten, um durch Kulturkämpfe die Gesellschaft in für sie vorteilhafter Weise zu polarisieren. Die Linke sollte Die Linke sollte da in keiner Weise mitspielen.

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Eine demokratische Gesellschaft kann den Wirtschaftsliberalismus nicht ernsthaft als freiheitlich gelten lassen. Denn er bedeutet Freiheit nur für die Wirtschaftseliten, für die arbeitende Mehrheit aber Knechtschaft, schreibt JACOBIN Print Editor Thomas Zimmermann.

Wirtschaftsliberale sind in Wahrheit Wirtschaftsautoritäre

Eine demokratische Gesellschaft kann den Wirtschaftsliberalismus nicht ernsthaft als freiheitlich gelten lassen. Denn er bedeutet Freiheit nur für die Wirtschaftseliten, für die arbeitende Mehrheit aber Knechtschaft.

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Mich beschleicht das Gefühl, dass wir nicht auf der (postkapitalistisch neue Welten entdecken) Startrek-Timeline unterwegs sind, sondern auf der (postapokalyptisch von Konzernen geknechtet werden) Bladerunner-Timeline.

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