Tobias Orfgen
@tobias-o.bsky.social
Literaturwissenschaftler | Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Siegen | Dissertationsprojekt zu aisthetischen Registern und ästhetischen Kategorien in der zeitgenössischen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur https://u-si.de/fw5vk er/ihm
Dieser Beitrag — wiederum etwas ganz anderes — Hans Benders aus dem Jahr 1967, den man zw. Min. 2 & 29 hören kann, eine tatsächliche 'Analyse', finde ich fantastisch. Die Zugewandtheit seiner Stimme, seine Arbeit mit Bachmanns Texten, die konzentrierte Ernsthaftigkeit, die Hörer:innen etwas zutraut.
Ingeborg Bachmanns Werk - Paul Celans Herkunft
deutschlandfunkkultur.de
Dieses Feature finde ich hingegen nur deshalb recht interessant, weil man viele Ausschnitte aus dem Hörspiel "Die Zikaden" und Aufnahmen Bachmanns hört, in denen sie ihre Gedichte liest. (An einer Stelle erzählt Henze, was er tat, um Bachmann in 'Krisen' zum Schreiben zu bringen — wirklich Terror.)
Literaturwissenschaftliche Frage: Fallen euch deutschsprachige (!) literarische Texte aus dem 19. und frühen 20. Jh. ein, in denen Telegrafist*innen (= Personen, die z.B. im Telegrafenamt die Telegrafen bedienen) eine wichtige Rolle spielen ?
Sigrid Löfflers Vorlass liegt jetzt im @dlamarbach.bsky.social, wir freuen uns sehr! Sie hat die Öffentlichkeit durch ihr streitbares Eintreten für die Literatur geprägt, als Publizistin, Literaturkritikerin, Jurorin und Herausgeberin ihrer eigenen Zeitschrift. www.dla-marbach.de/presse/press...
Hat jemand von euch einen Tipp für ein Buch über Literaturarchive? Geschichte, Geld, Beziehungen, Rangeleien, ein Tellall der Literaturarchive.
Dieses Feature finde ich hingegen nur deshalb recht interessant, weil man viele Ausschnitte aus dem Hörspiel "Die Zikaden" und Aufnahmen Bachmanns hört, in denen sie ihre Gedichte liest. (An einer Stelle erzählt Henze, was er tat, um Bachmann in 'Krisen' zum Schreiben zu bringen — wirklich Terror.)
Einmal muss das Fest ja kommen. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämm...
www1.wdr.de
Hat mir sehr gefallen. 55 Minuten. SWR. 2023.
Ich schreibe meine innerlichen Lektüreseufzer immer an den Text; wenn man das Buch irgendwann wieder öffnet, hört man den Widerhall.
Das literarische 'Mikrophänomen' Miami-Malibu-Komplex/Miamification ist wohl auch bereit zur Historisierung, oder kommt da noch was? Sehe ich da was nicht; reihen sich da weiterhin Texte/Artefakte ein? (Hab das Gefühl, das lässt sich politisch/ästhetisch nicht weiterführen.)
Abbildungen aus der Zeitschrift "Schöner Wohnen"; aus: Jan Engelke (2025): "Das große Ziel: ein kleines Haus. Schöner Wohnen und das Eigenheim im Wirtschaftswunder". Berlin: Jovis Verlag.
'Cabin in the Cotton,' (c1931) exemplifies the tactile style of Horace Pippin who turned to painting as a mode of rehabilitation after severely injuring his arm while serving in World War I.
Wenn man so gar keine Lust auf's Nachwort-Schreiben hat. Ein richtig patziger Genette.
Weil mich das nimmer (Tobias @tobias-o.bsky.social ) losgelassen hatte: "Rohr" bzw. "Backrohr": das Bauteil im gemauerten Küchenherd, in dem man ab ca. 1800 Brot buk. Der Name stammt von der Bauform. Verbreitet vor allem im Südosten des deutschen Sprachraums Wien, Österreich. lg, Caspar
meine sehr geschätzte kollegin davina lunow hat mit ihrer fantastischen arbeit "radikal lesen. die kulturelle hegemonieoffensive der radikalen rechten" den wambach-preis der hhu gewonnen. kenne ich hier zufällig menschen, die publikationsmöglichkeiten kennen oder sogar konkretes interesse haben?
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Ich, nach dem wirklich letzten Termin der Vorlesungszeit; schnellen Schrittes mit Freude auf und in die vorlesungsfreie Zeit, zugleich etwas nachdenklich 'betrübt' wegen des Endes der Vorlesungszeit (weil Leute sich verabschieden, Seminare zu Ende gehen usf.).
Heute Bourdieu-Klausur. Glaub', bin aufgeregter als so manch eine:r der Studierenden.
Heute Bourdieu-Klausur. Glaub', bin aufgeregter als so manch eine:r der Studierenden.
George Grosz (26.07.1893 - 6.07.1959): "Aber auch wie ein brodelnder Kessel war die Hauptstadt unserer neuen deutschen Republik. Wer den Kessel heizte, sah man nicht. Man sah ihn nur lustig brodeln und fühlte die immer stärker werdende Hitze." Der Spießer-Spiegel, 1925 & Die Beerdigung, 1917–18. 🧵
Chevrons [»«] (so heißt das in diesem Stylesheet) ergeben für mich im Gegensatz zu Guillemets [«»] (so heißen sie meiner Kenntnis nach) keinen Sinn, sie pieken in das Zitat rein, anstatt es schützend zu ummanteln, aber meine Güte, ja, ich erfülle auch Kundenwünsche.
Reginald Mills became a member of the Royal Society of British Artists in 1930, the date of this work depicting the Cornish coastline. At the outbreak of WW2, he joined the Auxiliary Fire Service and made a series of dramatic paintings recording the London Blitz.
"KI-Realismus": die "kollektive[] Unfähigkeit, sich eine Welt ohne KI vorzustellen." "KI ist keine neutrale Technologie, die durch Einhegung davor bewahrt werden kann [...] zur Atombombe zu werden. Sie ist die Atombombe. KI ist keine Zukunftstechnologie und keine Innovation, derer sich
Künstliche Intelligenz: Denken wie das verbreitete Mittelmaß
KI ist unvereinbar mit emanzipierten und freiheitlichen Gesellschaften. Dabei handelt sich nicht um einen Designfehler, sondern sie ist so gedacht.
taz.de
„Queerer Humanismus“: einige Gedanken von Ozan Zakariya Keskinkılıç nach dem Anschlag auf den CSD, heut Vormittag im Radio 🎧👇🏾 share.deutschlandradio.de/dlf-audiothe...
Anschlag auf CSD: "Hundesohn"-Autor über islamistischen Hass auf Homosexuelle
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"Die Bücher der Neunzehn war ein in den 1950er- bis 1970er-Jahren von neunzehn deutschen Verlagen durchgeführtes Gemeinschaftsprojekt zur Herausgabe einer Buchreihe von anspruchsvollen Büchern bedeutender Philosophen und Schriftsteller in guter Ausstattungsqualität zu sehr günstigen Preisen." (Wiki)
"Denn er liest jeden Morgen 'Die Welt', damit er gleich zu Tagesanfang 'dem Klassenfeind ins Auge' geblickt hat." (Uwe Johnson, Klaus Wagenbach zitierend, in einem Brief an Siegfried Unseld vom 27.02.1970)