Dan Eiszner

@zeter79.bsky.social

Zitatesammler, Anhänger des Sinnspruchs, Freund des gemeinen Schachtelsatzes, Jünger des Semikolon, gelegentlich Wortschmied & Silbendrechsler, den Absurditäten des Alltags zugeneigt

Relevanz in der Tagesschau: Die ersten 4 Minuten zur Reaktion der UEFA auf den WM-Privatisierungsplan der FIFA, später lediglich 20 Sekunden zum energiepreisgetriebenen Anstieg der Inflation im Juli... M.E. läuft da was gewaltig schief.

Falls es noch eines Beweises bedurfte, wie (w)irre die Zeiten wirklich sind. Allein dieser Satz: "Eine neue Zeit braucht eine neue SPD." Und: "Wofür steht die SPD?" - befragen die sich selbst oder das entgeisterte Publikum? 🤦

Zu sehen ist ein Screenshot der ZDF heute Nachrichten, in dem von der Suche der SPD nach einem neuen Grundsatzprogramm berichtet wird. "Eine neue Zeit braucht eine neue SPD" heißt es dazu auf der Partei-Homepage. Auf dem Bild darunter sind die Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas, darunter die Frage "Wofür steht die SPD?"

Stellt Euch vor, wir hätten 1 Partei in Regierungsverantwortung auf Bundesebene, die sozialdemokratische Politik macht: Für faire Besteuerung, bezahlbare Mieten & Lebenshaltungskosten, gerechte Teilhabechancen, angemessene Löhne & Renten, gute Arbeitsbedingungen! Bitter, wie absurd das alles klingt.

Apropos Blowups: Hitzefolgen auch für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig. Aufgrund von Asphaltablösungen stellen die Verkehrsbetrieben den Linienverkehr bis auf Weiteres ein...

Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Homepage der Leipziger Verkehrsbetriebe mit dem Hinweis, dass der Linienverkehr wegen Hitzeschäden bis auf Weiteres eingestellt wird.

„Willy Brandt warb 1972 für sich als SPD-Vorsitzender & Bundeskanzler noch mit folgendem Slogan: Wer morgen sicher leben will, muss heute für Reformen kämpfen. Inzwischen müsste es heißen: Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen Reformen der Bundesregierung kämpfen.“ Christoph Butterwegge

Die Erkenntnisse vom Ostdeutschen Wirtschaftsforum: Die Menschen sind zu ungeduldig, zu schlecht gelaunt und zu wenig reformbereit... Aus Sicht des Kanzlers 😵‍💫 Na wenigstens haben wir erfahren, dass Hr Merz gut schläft, erholt aufsteht und richtig gern an die Arbeit geht... 🤨

Übrigens, SPD: diese Reform steht AUCH im Koalitionsvertrag, an den ihr euch so sklavisch zu halten müssen glaubt (z. B. 8-Stundentag), wohingegen die Union alles Soziale einfach trocken abserviert.

Frau Büüsker@uedio.bsky.social · 2mo ago

»Es wird kein Vollkaskostudium geben, jeder muss seinen Teil dazu beitragen« ist schon ein beeindruckend ekliger Satz in einer Gesellschaft mit deutlich ausgeprägter Ungleichheit. www.spiegel.de/panorama/min...

Hendrick Andriessen, Stillleben mit Schädel, Globus, Krone, Szepter, Uhr, Muscheln, Seifenblasen und einem leeren Kerzenhalter mit der Spiegelung des Künstlers, ca 1650, Mount Holyoke College Art Museum Interpretation: Egal, wie viel ihr an euch rafft - wir enden alle gleich. #vanity #art #Barock

Stillleben, auf einem Tisch ist ein Schädel mit Strohgirlande, Globus, Krone, Szepter, Mitra, Uhr, Muscheln, Seifenblasen, Blumen, ein offizielles Dokument, ein Lorbeerkranz und ein leerer Kerzenhalter mit der Spiegelung des Künstlers

Bas: „Wenn es nach der SPD und nach mir persönlich geht, fassen wir das Thema Arbeitszeit gar nicht erst an … aber es steht im Koalitionsvertrag“ Dinge aus dem Koalitionsvertrag, auf die wir heute noch warten: 🔴 Senkung der Stromsteuer 🔴 400.000 neue Wohnungen 🔴 Kindergrundsicherung 🔴 Klimageld

Der Kanzler kann einfach nicht aus seiner Haut... Das ist mindestens tragisch: Erst die Sicherheit des Landes als Verdienst auch des BKA zu preisen, um dann etwas vom Zusammenhang zwischen Migration und gestiegenen Verbrechensraten zu erzählen - puhh...

Das Bild zeigt eine Schlagzeile aus der "Wirtschaftswoche" vom heutigen Tage: "Merz kritisiert bei BKA-Festakt frühere Migrationspolitik".

"Die Demokratie hatte sich selbst angeschafft - durch Mehrheitsbeschluss. [...] Die Mehrheit wollte keine Demokratie mehr. Was sollte die Demokratie tun? Sich gegen die Mehrheit behaupten? Das wäre undemokratisch gewesen." (Sebastian Haffner "Anmerkungen zu Hitler" [1978])