Ana Wetherall-Grujić

@anasagt.bsky.social

Autorin: "Blutsschwestern", "Das Baby ist nicht das verdammte Problem" Podcasterin: "Keine Hand frei"

In der FAZ wähnt Juli Zeh in der privaten Finanzierung des örtlichen Spielplatzes die Vorstufe zum Bürgerkrieg. Wie all diese autoritären Opfererzählungen ist auch das gelogen, das Land hat 50.000 Euro für den Spielplatz bezahlt.

Eigentlich schön hier, oder? Juli Zeh ist nicht in Landlust-Stimmung. Gleich bei der Begrüßung am Dorfrand teilt sie dem Fotografen mit, dass sie heute am liebsten gar nicht fotografiert werden würde: Sie sei die Nacht über zum Feiern in Berlin gewesen und erst vor einer halben Stunde aufgestanden – es ist 16 Uhr. Lobt man den Spielplatz, erklärt sie, dass er „natürlich“ nur durch private Spenden zustande gekommen sei: „Der Staat tut nichts für die Leute hier, er macht ihr Leben immer nur schwerer. Kein Wunder, dass die Menschen auf dem Land sich zunehmend verarscht vorkommen.“ Manchmal glaube sie, das sei „die Vorstufe zu einem Bürgerkrieg“.Barnewitz erhält Landesförderung und freut sich über einen neuen Spielplatz

Darunter eine Fotostrecke mit der lokalen SPD und Klettergerüsten, die auch im FAZ Artikel zu sehen sind.

Danach bitte: Waldbrände in Europa - welche Hitze- und Klimaschutzpläne hat die Regierung? Oder: Wie finanzieren wir die Folgen der Erderwärmung? Oder: Wie erklären wir das alles unseren Kindern…

Wo sind queere Schutzräume? Wo sind Schutzräume für gewaltbetroffene Frauen? Wo sind die Mittel, um die Demokratie zu stärken?Ich finde, das sind doch gute Fragen für die nächsten Leitinterviews oder Talkshowrunden.

Hannes Leitlein@leitleinkultur.bsky.social · last wk.

„Grüne fordern nach Anschlag auf CSD mehr Befugnisse für Behörden“ – wozu Opposition? Als wäre das nicht, was Schwarz-rot jetzt eh umsetzt. Wieso nicht jetzt lautstark Unterstützung queerer Schutzräume einfordern?

Was mich in so einer »Odyssee«-Welt völlig wuschig gemacht hätte: Mal wissen die Götter alles, dann wieder nicht, ja, was denn nun. Und welcher Gott ist überhaupt zuständig? Muss ich im Zweifel für zwei Götter je ein Schaf was opfern? Na ich hab’s ja oder wie

Doppelmoral ist übrigens auch, wenn in Diskussionen über Leihmutterschaft herausgestellt wird, wie groß die gesundheitlichen und psychischen Risiken von Schwangerschaften sind, aber diese enorme Leistung in persönlichen Beziehungen von Schwangeren nebenbei erwartet und mit null Euro bewertet wird.

FAZ-Redakteur von Altenbockum meint, dass zu wenig für die „hart arbeitende Mitte“ getan wird. Darüber kann man diskutieren. Er setzt diese Gruppe aber gleich mit „normalen“ (und das heißt für ihn u.a.: heterosexuellen) Menschen, und dem muss man widersprechen: stefan-niggemeier.de/blog/22858/w...

Wer für die FAZ normal ist – und wer nicht - Stefan Niggemeier

Jasper Philipp Hans von Altenbockum entstammt, wie man seinem Wikipedia-Eintrag entnehmen kann, einer Stammlinie des westfälischen Adelsgeschlechtes Altenbockum. Er hat in Tübingen, Berlin und Münster...

stefan-niggemeier.de

Bitte wtf "Die »Auflösung solche Konditionierungen«, sagt Rechberger, könnten auch »über professionelle Hypnose« behandelt werden. Auf die Frage nach ihrer fachlichen Qualifikation nennt sie einen Abschluss in Wirtschaftspsychologie."

DOSSIER · Feilschen ums Frauenhaus

Als einziges Bundesland Österreichs schreibt Salzburg den Betrieb von Frauenhäusern öffentlich aus. Bei der ersten Vergabe 2021 stach der Preis die Qualität aus – mit Konsequenzen. Ungeachtet der Krit...

dossier.at

Dieser Banger wird übrigens nächstes Jahr 30 und wenn dann nicht eine Menge kluger Texte zu dem Film und seinem Einfluss in den 1990ern erscheinen, dann werde ich zum Bandit

Bandits Filmplakat

Ich hatte gerade die Gelegeheit, Friedrich Merz in der Bundespressekonferenz zu seinem bisherigen Schweigen zu den Hitzetoten und zu den Forderungen aus seiner Partei nach einem Verschieben des deutschen Klimaziels zu fragen. Ein paar kurze Anmerkungen zu seinen Antworten im Thread (1/5)

Man könnte über dieses Unverständnis lachen, wenn es nicht Teil eines größeren gesellschaftlichen Backlash wäre, in dem versucht wird, Normalität wieder exklusiv zu definieren und Menschen auszuschließen. Meine Antwort auf den FAZ-Kommentar in der SZ: www.sueddeutsche.de/medien/norma... (€) (3/3)

Wie man sich bei der FAZ normale Leute vorstellt – und wie nicht

Glückliche Eltern, musizierende Kinder, Gottesdienst nicht nur an den Feiertagen: Wie man sich bei der FAZ „hart arbeitende Leute“ vorstellt

sueddeutsche.de

„In München wurde im vergangenen Jahr ein Heim eröffnet, das ausschließlich für wohnungslose Männer bestimmt ist, die berufstätig sind. Dort leben Lager- und Fabrikarbeiter, Lieferfahrer, Wachleute, Bauarbeiter, Verkäufer.“ Was für eine unglaublich wichtige Recherche www.zeit.de/2026/30/wohn...

Wohnungslosigkeit in Bonn: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem wohnungslos

Sie verdienen Geld, zahlen Steuern und Sozialabgaben. Doch ein Zuhause finden sie nicht. Micha Neumeier ist einer von vielen, die im Obdachlosenheim leben müssen.

zeit.de

Schwer erträglich. Danke @frauasha.bsky.social <3 Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr es mich erschüttert, dass sich wieder alles um die Männer dreht, die als Menschen "gelesen werden", die aus diesen und jenen >Gründen< ihre Frauen töten. Diese strukturelle Bagatellisierung von Frauenhass.

Bönte: Wenn ich Frauen verteidige, wundere ich mich oft, wie leicht das ist, selbst wenn ich den Eindruck habe, dass sie nicht unschuldig sind. Bei Männern mühe ich mich häufig wahnsinnig ab. Gerade wenn das vermeintliche oder tatsächliche Opfer weiblich ist, gerade wenn es um häusliche Gewalt geht.

SPIEGEL: Und das soll woran liegen?

Bönte: An Geschlechterstereotypen. Männer gelten eher als durchsetzungsstarke Macher. Im Berufsleben haben sie davon lange profitiert. Im Strafverfahren aber ist der Macher der Täter. Frauen hingegen werden eher als schutzbedürftige Opfer angesehen. Sie bekommen auch leichter Mitgefühl. Das lässt sich gut in experimentellen Studien zeigen: Einen Mann, der seine Partnerin tötet, verurteilen Probanden härter als eine Frau, die ihren Partner tötet.

Hedayati: Es fällt mir schwer, Ihnen zuzuhören. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Nur ein Prozent der Vergewaltigungen wird verurteilt. Und die Betroffenen sind zu 98 Prozent Frauen. Da können wir doch nicht sagen, dass die Frauen in diesen Strafverfahren bevorteilt werden, dass wir nicht genug Mitgefühl mit Männern haben.
DER SPIEGEL@spiegel.de · 4w ago

Was hilft gegen gewalttätige Männer? Nur die volle Härte des Gesetzes oder gar Mitgefühl mit den Tätern? Eine Familienanwältin und ein Strafverteidiger streiten.

Die Botschaft: Kranke, behinderte, alte und arme Menschen liegen »uns« auf der Tasche. Wer nicht arbeitet, stört. Wer krank ist, ist verdächtig. Wer Hilfe vom Staat braucht, verhindert den Wohlstand einer imaginierten Allgemeinheit und hängt ihr wie ein Klotz am Bein. www.spiegel.de/kultur/attes...

(S+) Meinung: Attestpflicht ab erstem Krankheitstag? Sie müssen jetzt ganz stark sein (und gesund) - Essay

Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag? Dahinter steckt eine menschenverachtende Botschaft.

spiegel.de