Andrea Gutschi

@andrea.kobuk.at

Redakteurin @kobuk.at

Stell dir vor, du könntest als österreichischer Gemüsebauer mit deinen Hoferaufträgen und Wassermelonenversuchen ein gutes Leben haben. Aber dein Hobby ist es, aufs Münchner Oktoberfest zu fahren und dort Deutschen zu erklären, wo sie zuhause sind. Und dann filmt das tatsächlich wer.

Und noch ein Punkt: dass er ausgerechnet Marchtrenk und Gunkl als journalistische Glanzleistung seiner Zeitung anführt, zeigt, wie solche Medien ticken. Es ist wirklich widerlich. Es waren die beiden grausigsten und grenzüberschreitendsten Berichtserien seit langem.

"Gefangen im Paralleluniversum: Wie uns alternative Medien bedrohen." Die neue Folge des EditionZukunft-Podcasts ist raus. Medienethiker @luis-paulitsch.bsky.social erklärt darin, mit welchen Tricks rechte Plattformen die Klimaskepsis in der Bevölkerung befeuern. www.derstandard.at/story/300000...

Gefangen im Paralleluniversum: Wie uns alternative Medien bedrohen

Medienethiker Luis Paulitsch erklärt, mit welchen Tricks rechte Plattformen die Klimaskepsis in der Bevölkerung befeuern wollen

derstandard.at

Wie sich der 🇦🇹 exxpress in fünf Jahren verändert hat, am Beispiel zweier Kolumnen (verschiedener Autoren) aus dem Jahr 2021 und aus dem Jahr 2026. Es geht jeweils um den deutschen Verfassungsschutz. September 2021 ↙️ ↘️ September 2026

Auszug aus exxpress-Kolumne vom 18.9.2021:
Es muss in Deutschland einfach demokratischer Konsens sein, dass Parteien die vollständig oder in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet werden, nicht in eine Regierungsverantwortung kommen dürfen.Auszug aus exxpress-Kolumne vom 23.9.2026:
Das vom Bürger zwangsfinanzierte Staatsfernsehen rühmt sich seiner Objektivität. Tatsächlich ist es, wie der Verfassungsschutz in Deutschland, nichts anderes als ein Manipulationsinstrument der herrschenden Alt-Parteien. Dazu ein Beispiel...

Oder gibt es Rundfunkredakteure, die Herrn Liessmann mit irgendwelchen Konsequenzen drohen, falls er nicht gendert? Falls ja, sollte man das ganz dringend als Nötigung verfolgen. Oder meint Herr Liessmann, der Rundfunk sollte nur senden, was ihm gefällt? Quelle: www.diepresse.com/41269032/lie...

Liessmann und Bleisch über KI: „Die Logik dieser Technologie ist...

KI-Atheisten, ein KI-Zirkus im Bildungssystem – und ein herzhafter Streit übers Gendern: Die Doppelspitze des Philosophicum Lech über das heurige Thema „Betreutes Denken“.

diepresse.com

Jedesmal wird versucht, aus dem Täter ein Monster zu konstruieren, um nicht der Realität ins Auge zu blicken: Dass es die ganz normalen Männer von nebenan sind. Dass diese Gewalt in Abstufungen tagtäglich stattfindet, nur manchmal „schief geht“ - dann erführt man davon und geilt sich an Details auf.

Mich erreichen viele Dankesworte zur Relevanz von @kobuk.at. 🙏 Gebührt gerade vor allem @andreagutschi.bsky.social Ihr könnt Kobuk so unterstützen: 1. Abonniert den Newsletter kobuk.at/newsletter 2. Folgt Kobuk auf Insta/FB/LinkedIn/Tiktok 3. Last not least: Werdet Mitglied kobuk.at/unterstuetzen

Kobuk unterstützen

Kobuk ist unabhängig, werbefrei und kostenlos. Damit das so bleiben kann, und es uns auch in Zukunft noch gibt, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen.

kobuk.at

Wie verroht muss man sein, um bei einem unfassbar grausamen Femizid ein Bikinifoto des Opfers mit dieser Bildunterschrift zu veröffentlichen?

Screenshot eines Artikels der „Kronen Zeitung“ (09.09.2026, 05:00) mit der Schlagzeile: „Horror-Fall in OÖ: Betäubte Frau stirbt bei Vergewaltigungsserie“. Datuner  ein Passfoto eines Mannes mit geschwärzten Augen. Rechts wurde ein weitere Screenshot aus dem Artikel eingefügt; es ist ein unscharfes Bild mit einem roten „K!“ auf schwarzem Hintergrund. Dahinter erkennt man unscharf das Foto einer Frau auf einer gelben Luftmatraze und ihre nackten Beine. Unter dem Artikel steht der gelb markierte Hinweis: „Dieses Foto seiner eigenen Frau versandte der Familienvater an andere zum ‚Anheizen‘.“ (Bild: Krone-Collage/zVg).

Stellen wir uns kurz vor, Stocker, Babler oder Meinl-Reisinger hätten eine ORF-Journalistin und ihre Fragen als "blöd und unqualifiziert" bezeichnet. Würden wir das auch unkommentiert und unkritisch in Headlines packen oder viel eher von einer unwürdigen Entgleisung und einem Auszucker sprechen?

Bild

Noch einmal: Niemand außer dem exxpress hat behauptet, dass es sich um eine Aktion der Antifa handele. Auch nicht der Beitrag auf Indymedia, auf den sich der exxpress als Quelle beruft. Der exxpress räumt in dem Artikel sogar freimütig ein, dass er nicht weiß, ob es eine „Antifa“-Besetzung gab. 1️⃣

X-Posting von
Laura Sachslehner
@l_sachslehner
Antifa treibt ihr Unwesen in Österreich - und trotzdem haben wir eine Justizministerin, die deren Existenz negiert. Kaum zu glauben.
„Blockiert und sabotiert!": Antifa will Google-Rechenzentrum stoppen
Von exxpress.at
8:39 nachm. · 3. Sep. 2026
956 Mal angezeigtTextauszug:
Exxpress wollte vom Google-Rechenzentrum wissen, ob vergangenen Samstag tatsächlich eine Besetzung der Antifa stattgefunden hat. Bis Redaktionsschluss kam allerdings keine Antwort.

Die Kleine Zeitung berichtet, der Vater des Vizekanzlers sei im Spital unzulässig vorgereiht worden. Sie stützt sich auf Aussagen von Mitarbeitenden. Was der Beginn einer Recherche sein müsste, ist deren Ergebnis. Ein journalistischer Schnellschuss, der nach hinten losging:

Erst berichten, dann recherchieren: Der angebliche OP-Skandal um Bablers Vater •

Die Kleine Zeitung berichtet über eine angebliche Vorreihung von Bablers Vater – und macht bei der Recherche journalistische Fehler.

kobuk.at

Das @profil.at bringt ernsthaft eine Kurz-Titelstory zu seinem 40. Geburtstag. Es steht nichts Neues drin außer vielleicht der Formulierung "Kurz betreibt Parapolitik". Die Parallele zum "Parajournalismus" ist aufgelegt. Aus gegebenem Anlass zum Nachlesen: #doublecheck oe1.orf.at/artikel/7256...

Die Banalität auf der Agenda

Wenn die größte Tageszeitung das Neue Jahr mit einer Umfrage beginnt, die die Zustimmung zu früheren Politikern wie Sebastian Kurz und Christian Kern abfragt, dann ist das Österreich. Es ist aber n...

oe1.orf.at

Das sogenannte „Fehler-Radar“ der „Bild“-Zeitung ist inzwischen dermaßen hochauflösend eingestellt, dass ich manchmal gar nicht mehr verstehe, worin überhaupt der Fehler lag. Kann mir das hier jemand erklären?

Bild