Luis Paulitsch

@luis-paulitsch.bsky.social

Datum Stiftung für Journalismus und Demokratie, davor presserat.at • PhD Candidate • Privataccount

Leseempfehlung, wobei den Interessierten Zeitgenossen manches schon bekannt sein wird. Es lohnt sich dennoch das zu verdichten um Muster besser sichtbar zu machen, bspw ->

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Luis Paulitsch@luis-paulitsch.bsky.social · 5h ago

Seit einigen Jahren gelten rechtsalternative Portale als maßgebliche Akteure bei der Verbreitung von #Klimaskespis, hinzu kommen Verbindungen zu einschlägigen Lobbyorganisationen. Mein neuer Aufsatz zu Strategien und Methoden in der Journalistik-Fachzeitschrift: journalistik.online/wp-content/u...

Luis Paulitsch: Klimaskepsis durch »Alternativmedien«? Strategien und Muster in der Klimaberichterstattung rechter Gegenöffentlichkeiten

Abstract: Auf sozialen Plattformen gelten »Alternativmedien« als maßgebliche Akteure bei der Verbreitung von Klimaskepsis. Die Inhalte reichen von einseitigen Meinungsbeiträgen bis hin zu klimabezogener Desinformation. Der vorliegende Beitrag analysiert spezifische Strategien deutschsprachiger rechtsalternativer Medien beim Thema Klimaschutz und Energiewende. Als wesentliche Grundlage dienen Beurteilungen durch seriöse Faktencheck-Formate (n=38). Insgesamt konnten vier Muster in der Berichterstattung identifiziert werden, die mutmaßlich zur Klimaskepsis beim Publikum beitragen: (1) Angriffe gegen klimawissenschaftlichen Konsens; (2) unseriöse Quellen
und »Experten«; (3) irreführende Wiedergabe; (4) Diskreditierung politischer Gegner:innen.

Keywords: Alternativmedien, Klimaskepsis, Energiewende, Desinformation, Rechtspopulismus, Klimaberichterstattung

"Insgesamt konnten vier Muster in der Berichterstattung identi- fiziert werden, die mutmaßlich zur Klimaskepsis beim Publikum beitragen: 1) Angriffe gegen klimawissenschaftlichen Konsens; 2) unseriöse Quellen und »Experten«; 3) irreführende Wiedergabe; 4) Diskreditierung politischer Gegner:innen."

Die Temperaturen, die wir in meiner Kindheit als Hitzewelle am See gefeiert haben, waren übrigens dieselben, bei denen man heute um zwei Uhr Nachts verzweifelt die Fenster öffnet, weil es draußen jetzt endlich so weit erträglich ist, dass man die Wohnung durchkühlen kann.

Für mich bezeichnend: Klimawandel, Klimakrise wird in Medien benannt (Klimakatastrophe nicht), aber eine Einordnung, WAS ZU TUN WÄRE, gibt es nicht. Problembenennung ohne Handlungsoptionen. - Was könnte die Regierung international einfordern? - Was wäre wirtschaftlich für Österreich der beste Weg?

Verena Mischitz@vmischitz.bsky.social · last wk.

Da fliehen über 300.000 (!) Menschen in Europa vor Feuern, 10.000 sterben im Juni zusätzlich wegen der Hitze, jetzt steht die 3. Hitzewelle innerhalb weniger Wochen an und trotzdem bleibt die Klimakrise Nischenthema. Faszinierend.