Anna Lee

@anna12s3.bsky.social

When life leaves us blind, love keeps us kind. (The Messenger) Enjoy The Silence! Austria

Wärmste Nacht der Messgeschichte: In Hornstein im Burgenland ist die Temperatur heute Nacht nur auf 28,7° gesunken. Damit ist das die wärmste Nacht, die jemals in Österreich registriert wurde. Bisheriger Rekord: 27,3° heuer bei der Wiener Jubiläumswarte. 📸 Gemeinde Steinbrunn

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Verrückter Fakt des Tages: #vfdt Eine Kerze verbrennt Wachs zu CO2 und H2O. Aber ihr gelbes Licht stammt gar nicht von diesen Substanzen, sondern von kleinen Rußpartikeln, die in der Flamme kurz aufglühen, bevor sie auch zu CO2 werden. Eine perfekt saubere, partikellose Flamme ist fast unsichtbar.

Austria has set a new all time temperature record of 41.0°C today. 9 separate weather stations recorded >40°C as heatwaves & record temperatures continue to impact the Northern Hemisphere.

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Da jetzt die Frage mehrfach aufkam: Wir haben in erster Linie deswegen keine offen auftretende Klimabewegung mehr, weil die Ablehnung dieser durch Staat und Gesellschaft mit einer derart unerbittlichen Härte gezeigt wurde, dass eine Aufgabe schlicht erzwungen wurde.

Die Temperaturen, die wir in meiner Kindheit als Hitzewelle am See gefeiert haben, waren übrigens dieselben, bei denen man heute um zwei Uhr Nachts verzweifelt die Fenster öffnet, weil es draußen jetzt endlich so weit erträglich ist, dass man die Wohnung durchkühlen kann.

Wie gefährlich große Hitze sein kann, sieht man an der hitzebedingten Übersterblichkeit. In Österreich betrug diese laut AGES heuer rund 400 Menschen, in Deutschland laut RKI fast 10.000. Und in Paris (im Bild) starben am 26. Juni 2026 mehr Menschen als am tödlichsten COVID-Tag.

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Der morgige 4. August 2026 wird wohl in die Wettergeschichte Österreichs eingehen. Einige sehr gute Wettermodelle berechnen 41°. Zur Erinnerung: Unser nationaler Hitzerekord liegt bei 40,5° in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) vom 8. August 2013.

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Im Osten Österreichs folgen jetzt 4 Tage mit großer Hitzebelastung: Besonders in Wien liegen die Frühtemperaturen um 24°, teils bei 26°. Nachmittags werden es um 39°, am Dienstag (im Bild) vielleicht sogar über 40°.

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Höhepunkt der Extremhitze vermutlich am Montag bis Mittwoch. Ab Donnerstag größere Modellunsicherheiten. Do/Fr nachhaltige Abkühlung möglich, aber kein Ende der Hitzewelle (per definitionem >= 30,0).

Der Juli war trocken und entsprechend auch vergleichsweise gewitterarm: Mit nur 195.000 Blitzentladungen wurden in Österreich weniger als halb so viele Blitze registriert wie üblich (nur 2018 war noch blitzärmer). Die Abweichungen reichen von -70 % in OÖ bis -20 % in Vorarlberg und Wien ⚡

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Die Bodenwasserschutzberatung - angesiedelt bei der Landwirtschaftskammer Oberösterreich - hat auf Insta gepostet, dass die Dürre biblische Ausmaße erreicht hat. Und ja vielleicht ist es manchen zu religiöse aber eigentlich beschreibt es die Tatsachen ganz gut.

Die Klimakrise müssen wir leider ignorieren. Aber gleichzeitig verfallen wir in Panik, wegen Migranten in einer spanischen Exklave. Europas Prioritäten sind völlig verquer, das ist nur noch mit fundamentalistischem Religionswahn zu vergleichen. Ein Immigrations-Panik-Kult, der gezielt geschürt wird.

Wieselburg hat soeben die 40-Grad-Marke erreicht, ein neuer Allzeitrekord für den Juli. Dass wir in einem einzigen Jahr einen 40er im Juni, Juli und August erleben würden, schien bis heuer unvorstellbar. Wien steht bei 39,7 in Stammersdorf.

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Im Flächenmittel fiel im Juli nur die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge, damit war er wohl der 3. trockenste seit Messbeginn. In Teilen Tirols, wo es heute noch Gewitter gibt, waren die Niederschläge annähernd durchschnittlich, im Norden sowie regional auch im Südosten war es extrem trocken.

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Das wird heute ein Tag für die Wetter-Geschichtsbücher: Der heißeste Julitag in Österreichs Messgeschichte steht uns bevor. In allen Bundesländern erwarten wir über 35°. Im Osten werden es 39°, vereinzelt sind sogar 40° möglich.

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