Anne Klotz

@acklotz.bsky.social

Historian, Postdoc & Lecturer of the Holocaust, Yiddish, East European & Jewish history @HebrewUniversity. Feminist, Firstgen, Zonenkind. 👩🏻‍🎓💄🌹

Die Bündnisse Zusammenstehen und Widersetzen gehen bereits von 50.000 Teilnehmenden aus. Laut Widersetzen, davon allein 17.000 Menschen, die sich an Blockaden beteiligt haben sollen. Damit sind die Proteste in Erfurt die größten, die es jemals gegen einen AfD-Parteitag gegeben hat.

Heute vor 80 Jahren, am 4. Juli 1946, fand das Pogrom von Kielce statt. In der Folge verließen zahlreiche Überlebende der Shoah Polen und gaben damit jede Hoffnung auf einen Neuanfang in ihrem Heimatland auf. Es erinnert uns daran, dass die Befreiung nicht das Ende des Antisemitismus bedeutete. 👇

🔴 Rosa-Luxemburg-Stiftung@rosaluxstiftung.bsky.social · last mo.

Heute vor 80 Jahren tötete im polnischen Kielce ein antisemitischer Mob 40 Menschen, 37 Jüdinnen und Juden und drei nichtjüdische Polen. #AnDiesemTag 🧵

Sharepic mit dem Text: 4. Juli 1946
Pogrom von Kielce

Vorletzte Nacht schlug beim Angriff auf #Kyjiw eine russische Überschallrakete im Hof des Wohnhauses von Borys Sabarko, ukrainischer Historiker, Überlebender des Ghettos Scharhorod und Vorsitzender der Jüdischen Assoziation für KZ- und Ghettohäftlinge, ein. Glücklicherweise überlebte er den Angriff.

Ein halb zerstörtes Wohnhaus, davor Rettungskräfte und ein zerstörter Pkw.

"Der Holocaust erscheint bis heute häufig als primär deutsches Ereignis und nicht etwa als der transnationale Vernichtungsakt unter deutscher Führung, als der er vor allem im Osten Europas auf dem Gebiet des heutigen Polen, Belarus, Litauen, Lettland, der Ukraine und Moldau erfolgte."

Anne Klotz@acklotz.bsky.social · last mo.

Warum glaubt eine Mehrheit der Deutschen, die meisten ermordeten Juden stammten aus Deutschland statt Osteuropa – und was sagt das über die deutsche Erinnerungspolitik aus? Mein Artikel dazu, passend zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, jetzt in der @jungle.world. 👇

Russische Jets auf Kurs nach Stockholm, ein russisches Kriegsschiff, das Warnschüsse im Ärmelkanal abgibt, eine russische Drohne, die ein rumänisches Wohnhaus sprengt, ein Dissident, der in Polen auf offener Straße erschossen wird. Und das waren nur die letzten sieben Tage mit Russland als Nachbarn.

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Für die Jungle World habe ich das Buch „Here where we live is our country“ von Molly Crabapple über den Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbund, kurz Bund, rezensiert. Das Buch schaffte es direkt nach Erscheinen auf die NYT Bestsellerliste und wird vielfach gefeiert, zugleich aber auch heftig kritisiert.

Foto des Zeitungsartikels „Jüdisch und militant“. Zeitung liegt aufgeklappt auf dem Boden. Man sieht Schrift und historische Fotos vom Bund, Flyer und Gruppenfotos. Großaufnahme des Artikels. Das Buchcover von Crabapple in einem Buchladen in Jerusalem. Drumherum andere Bücher auf Englisch und Hebräisch. Zitat aus dem Artikel: DER BUND ENTZIEHT SICH ALLZU LEICHTEN EINORDNUNGEN UND SCHUBLADENDENKEN.
JÜDINNEN UND JUDEN KÖNNEN IN IHM EINEN DRITTEN ORT FINDEN, EINE ALTERNATIVE ZUR NICHTJÜDISCHEN UMWELT GENAUSO WIE ZUM EHER ZIONISTISCH AUSGERICHTETENEN JÜDISCHEN MAINSTREAM.
DOCH AUCH NICHTJÜDISCHE LINKE KÖNNEN IM DENKEN UND IN DER GESCHICHTE DES BUNDS MITSAMT SEINER WIDERSPRÜCHLICHKEIT UND SEINEM SCHEITERN INSPIRATION FINDEN FÜR EIN LINKSSEIN UND EIN LINKSBLEIBEN IN ZEITEN SCHWINDENDEN LICHTS UND ZUNEHMENDEN ZWANGS ZUR EINDEUTIGKEIT.
CRABAPPLES BUCH KANN DIE FRAGEN UNSERER ZEIT NICHT BEANTWORTEN, ABER HELFEN, EINIGE RICHTIGE FRAGEN ZU STELLEN.
@anni.klotz

Für die Jungle World habe ich das Buch „Here where we live is our country“ von Molly Crabapple über den Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbund, kurz Bund, rezensiert. Das Buch schaffte es direkt nach Erscheinen auf die NYT Bestsellerliste und wird vielfach gefeiert, zugleich aber auch heftig kritisiert.

Foto des Zeitungsartikels „Jüdisch und militant“. Zeitung liegt aufgeklappt auf dem Boden. Man sieht Schrift und historische Fotos vom Bund, Flyer und Gruppenfotos. Großaufnahme des Artikels. Das Buchcover von Crabapple in einem Buchladen in Jerusalem. Drumherum andere Bücher auf Englisch und Hebräisch. Zitat aus dem Artikel: DER BUND ENTZIEHT SICH ALLZU LEICHTEN EINORDNUNGEN UND SCHUBLADENDENKEN.
JÜDINNEN UND JUDEN KÖNNEN IN IHM EINEN DRITTEN ORT FINDEN, EINE ALTERNATIVE ZUR NICHTJÜDISCHEN UMWELT GENAUSO WIE ZUM EHER ZIONISTISCH AUSGERICHTETENEN JÜDISCHEN MAINSTREAM.
DOCH AUCH NICHTJÜDISCHE LINKE KÖNNEN IM DENKEN UND IN DER GESCHICHTE DES BUNDS MITSAMT SEINER WIDERSPRÜCHLICHKEIT UND SEINEM SCHEITERN INSPIRATION FINDEN FÜR EIN LINKSSEIN UND EIN LINKSBLEIBEN IN ZEITEN SCHWINDENDEN LICHTS UND ZUNEHMENDEN ZWANGS ZUR EINDEUTIGKEIT.
CRABAPPLES BUCH KANN DIE FRAGEN UNSERER ZEIT NICHT BEANTWORTEN, ABER HELFEN, EINIGE RICHTIGE FRAGEN ZU STELLEN.
@anni.klotz

Sehr lesenswert: Frauen in der Öffentlichkeit sind automatisch gefährdet Hass abzubekommen und es gibt typisch geschlechtsspezifische Beleidigungs-und Bedrohungsformen. Im Digital Services Act der EU wird geschlechtsspezifische Gewalt zwar als strukturelles Risiko angesehen, aber gemacht wird wenig.

Ingrid Brodnig@brodnig.bsky.social · 5mo ago

Was sind wiederkehrende Muster, wie speziell Frauen im Netz abgewertet werden? Und auch: Wie kann man sich wehren? Darüber sprach ich mit @news.at - siehe:

German academia has become increasingly neoliberalized – unnecessary hurdles, especially in the social sciences and the humanities, mainly related to precarious jobs and the endless funding rounds by @dfg.de, are disincentivizing autonomous thinking, thorough analysis, and staying humane. 1/3

Amrei Bahr@amreibahr.bsky.social · 6mo ago

Gestern hab ich bekannt gegeben, dass ich spätestens 2028 aus der Wissenschaft aussteigen werd — darüber schreibt @evamurasov.bsky.social nun im @tagesspiegel.de. Zig Kommentare & Nachrichten zeigen mir: Sehr viele Wissenschaftler_innen hadern. Bedingungen müssen dringend besser werden! #IchBinHanna

Last year, I was in Washington at a large public Hanukkah celebration that—much like the one in Sydney—took place outdoors. While the band was playing and preparations were underway to light the first candle, I couldn’t stop thinking that something might happen. 1/3

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Genocide, the Holocaust, and Israel-Palestine. History, the present, and what went wrong Lecture in English by Prof. Dr. Omer Bartov 📅 06.10.25 | 18:15 Uhr 📍 Campus Westend, Casino 1.801 💻 oder online unter: youtu.be/2VlPnxUWdtA Alle Infos 👇 www.fritz-bauer-institut.de/veranstaltun...

Genocide, the Holocaust, and Israel-Palestine.

Goethe-Universität Frankfurt am Main Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 Casino-Gebäude, Raum 1.801

fritz-bauer-institut.de

Es wird an der Zeit, dass viele verstehen, dass nur „gegen Rechts“ sein zu wenig ist. Wer nicht gegen die Umstände ist, die Faschismus als Massenbewegung möglich machen, genügt sich selbst. Es geht aber um Mehrheiten. Wir müssen die Bedingungen ändern die Faschismus möglich machen.