Haus der Wannsee-Konferenz

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Historischer Ort der Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942, heute Gedenk- und Bildungsstätte mit Ausstellungen und mehrsprachigen pädagogischen Angeboten. www.ghwk.de

++ EIL ++ Der AfD-Landtagsvizepräsident Hans-Thomas Tillschneider hat versucht, an der Gedenkfeier für die Opfer des Anschlags von Halle teilzunehmen. Aktivisten der JSUD stellten sich ihm vor der Synagoge in den Weg. buff.ly/hTiRcaL

Eklat in Halle: AfD-Mann Tillschneider will an Gedenkfeier für Anschlagsopfer teilnehmen

Aktivisten der Jüdischen Studierendenunion Deutschland verhinderten, dass der Landtagsvizepräsident die Synagoge betrat

buff.ly

"Gewalt verschwand laut Elias im Prozess der Zivilisation nicht, aber sie wurde geregelt & dem öffentlichen Blick entzogen. Entscheidend ist für ihn, dass diese Entwicklung kein Naturgesetz ist. Zivilisierung kann rückgängig gemacht werden. In seinen späten 'Studien über die Deutschen' beschrieb er

Hinrichtung im Livestream: Was große Denker gegen das öffentliche Töten einwenden

Das US-Verteidigungsministerium plant, einen Attentäter vor Publikum hinzurichten. Philosophen und Schriftsteller kritisieren diese Praxis seit Jahrhunderten. Das sind ihre Perspektiven.

tagesspiegel.de

Dekel: " #Tillschneider wusste, dass er unerwünscht ist. Aber er hat sich diesen Raum trotzdem nehmen wollen – und ihn damit uns genommen. [...] Ich wünschte, wir müssten dieses Interview nicht führen. Ich wünschte, wir hätten nicht dort vor dieser Synagoge stehen müssen."

Jüdische Studierendenunion über Halle: „Wir lassen unser Gedenken nicht kapern“

Beim Gedenken in Halle hat die JSUD dem AfD-Vize-Landtagspräsidenten den Zutritt verweigert. Man lasse sich nicht instrumentalisieren, sagt Ron Dekel.

taz.de

“Generation Deutschland"-Vorstandsmitglied Helmut Luca Maurice Strauf hat sich wohl einen Skandal zu viel erlaubt. GD meldet Rücktritt "aus persönlichen Gründen" einige Tage nach diesem (gelöschten) Post. Bundesvorstand respektiere die Entscheidung & danke ihm für seine Arbeit.

Screenshot Tweet HelmutStraufAfD vom
3. Oktober mit Karte mit “deutschen Gebieten” in Lothringen, Polen, Tschechien, Text: “Deutsche Einheit bedeutet ein Deutschland, das das gesamte deutsche Volk in einem Staat vereint. Heute gedenken wir mit einem Etappen-Sieg auf dem Weg dorthin”

Eugen Bartenstein (links) wandert 1930 in die USA aus. Als US-Soldat ist er ab Juli 1945 im - da noch unbekannten - Haus der Wannsee-Konferenz stationiert. Bruder Robert (rechts) wird 1940 in Brandenburg ermordet. Führung bei uns heute, 13 Uhr: Wir stellen die Gruppe jüdischer US-Soldaten vor, die

Brust-Porträt-Fotografie der jugendlichen Brüder Eugen und Robert Bartenstein. Beide lächeln in die Kamera.

Es ist beschämend, wirklich beschämend für Deutschland, dass der ehemalige Bundeskanzler Schröder da in Moskau diese Show abzieht, während wir gleichzeitig erfahren, dass Russland 33 friedliche Menschen in Kramatorsk ermordet hat und 20 Menschen in Pryluky, darunter fünf Kinder.

„Der frühere Kanzler ist Symbolfigur einer deutsch-russischen Verbrüderung – man muss es so hart sagen – über die Leichen von Ukrainern hinweg.“ Aus dem Kommentar „Der vollständige moralische Bankrott des Gerhard Schröder“ von @dbroessler.bsky.social für die Süddeutsche Zeitung.

Putins Geburtstagsfeier: Der vollständige moralische Bankrott des Gerhard Schröder

Es ist die Entscheidung des Altkanzlers, aus seinem früheren Staatsamt keine moralischen Verpflichtungen abzuleiten. Das Problem geht aber tiefer

sueddeutsche.de

Sehr umfassender Thread über den neonazistischen Antisemitismus des Hans-Thomas #Tillschneider. Der Eklat ist nicht, dass er von den heldenhaften Studierenden daran gehindert wurde, die Synagoge zu betreten, sondern dass er überhaupt dorthin gekommen ist.

0x8000@0x8000.bsky.social · 2d ago

Einiges zum Tillschneider-Eklat #hal0910 2026 Halle/Saale Die Pressemitteilungen kommen nicht mehr von der AfD, sondern vom Landtag. Hier der letzte Absatz zu den Ereignissen in Halle als Zitat von Tillschneider. Er hält es für nötig, zu betonen, dass er sich nie "jüdisches Leben ausgesprochen

Heute vor sieben Jahren scheiterte in Halle ein antisemitischer Anschlag an der Synagogentür. Dennoch konnte der rechtsextreme Täter Jana Lange und Kevin Schwarze ermorden. Beim Gedenken stellte sich die #JSUD dem rechtsextremen Landtagsvize Hans-Thomas Tillschneider in den Weg. Danke! #Halle

Jüdische Allgemeine@juedischeonline.bsky.social · 2d ago

Heute wurde im Hof der Jüdischen Gemeinde in Halle/Saale der Opfer des antisemitischen Terroranschlags gedacht. AfD-Rechtsaußen Hans-Thomas Tillschneider wollte an dem Gedenken teilnehmen, die Jüdische Studierendenunion (JSUD) machte ihm klar, dass er nicht willkommen ist.

Bedauerlich, dass es die wichtige Information, dass es jüdische Aktivisten waren, die Tillschneider den Zugang verwehrten, nicht in die Meldung der Tagesschau schaffte. Die nichtjüdische deutsche Mehrheitsgesellschaft hatte offenbar mal wieder keine Zeit oder Lust für den Kampf gegen Antisemitismus.

Menschenkette hindert AfD-Politiker Tillschneider an Teilnahme an Gedenken in Halle

Eine Menschenkette hat dem AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider den Zutritt zum Gelände der Synagoge in Halle verwehrt.

tagesschau.de

Es waren Jüdinnen und Juden, die heute verhindert haben, dass sieben Jahre nach dem rechtsextremen und antisemitischen Anschlag von Halle (Saale) und Landsberg-Wiedersdorf erneut ein Rechtsextremist ihre Synagoge betritt. Danke für diesen Mut. Unsere Gesellschaft kann von euch nur lernen.

Übrigens: Ja, es ist mutig und richtig, wie sich heute Jüdinnen:Juden vor die Synagoge gestellt haben, damit Tillschneider den Gedenktag an den Anschlag von Halle durch einen Rechtsextremisten nicht kapern kann. Gleichzeitig ist es ein Skandal, dass sie das überhaupt tun müssen.

Eine angemessene Auseinandersetzung mit den Taten des 9. Oktober 2019 benennt die unterschiedlichen Tatmotive – Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Ableismus und Antifeminismus – und ist bereit, diese Elemente auch im eigenen Umfeld zu identifizieren.

"Rachel Spicker erzählte vor dem Gedenken in diesem Jahr, dass durch den Wahlsieg der AfD nun auch direkte Unterstützung für Betroffene auf dem Spiel steht. Die Mobile Opferberatung, zum Beispiel, werde teilweise vom Sozialministerium finanziert. 'Einige Überlebende sind bis heute noch in

Matthias Meisner@meisnerwerk.bsky.social · 2d ago

Am heutigen Freitag jährt sich der Anschlag auf die Synagoge in Halle zum siebten Mal. Es gibt eine Plakataktion, Reden, aber Schweigeminuten taz.de/Sieben-Jahre... via @taz.de