Sophie Achleitner

@sophieachleitner.bsky.social

Economist @momentum-institut.at gender, carework, time use, education, budget, inequality

Neues Working Paper zu den Auswirkungen des Bestellerprinzips auf den Wiener Mietmarkt. Fazit: Mobile Haushalte profitieren kurzfristig, jedoch werden Teile der Kosten auf Mieter:innen überwälzt. Und: Die Mietpreisregulierung im Altbau wird bei Neuvermietungen vielfach übergangen. 1/n

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It was a great honor and pleasure to present our paper on childcare and the gender time gap in Austria (joint work with @Tamara Premrov) at the World Inequality Conference 2026 in Paris! Looking forward to 3 days of inspiring research on (gender) inequality and global justice. #WIC2026

World inequality conference at the Paris school of economics Bild

Die EU-Lohntransparenzrichtlinie muss bis 7. Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden. Seither wird vor allem vor dem „Bürokratie-Monster" gewarnt. Unsere Analyse zeigt: Die Aufregung ist völlig überzogen. Nicht einmal 2 Prozent der Unternehmen sind davon betroffen. 1/

Kreisdiagramm zur Betroffenheit durch die Lohntransparenzrichtlinie. Ein kleiner violetter Abschnitt zeigt 1,96 Prozent betroffene Unternehmen mit mehr als 100 unselbstständig Beschäftigten. Der große hellgrüne Abschnitt zeigt 98,04 Prozent nicht betroffene Unternehmen mit 1 bis 99 unselbstständig Beschäftigten. Quelle: Statistik Austria 2023.

Arbeitslose sind am stärksten von Armutsgefährdung betroffen. Das zeigen die EU-SILC Zahlen am #TagderArbeitslosen. Fast die Hälfte der Erwerbsarbeitslosen ist armutsgefährdet und die Armutsgefährdung ist im Vergleich zu 2024 für viele vulnerable Gruppen deutlich angestiegen.

Momentum Institut@momentum-institut.at · 3mo ago

#Erwerbsarbeitslose weisen mit 45 Prozent die höchste Armutsgefährdungsquote auf, gefolgt von #Alleinerziehenden (41 Prozent), Nicht-Österreicher:innen (38 Prozent), Mehrkindhaushalten (35 Prozent), Mietenden (30 Prozent), Kindern (23 Prozent) und alleinlebenden Pensionistinnen (27 Prozent). 6/

Arbeitslose und Alleinerziehende sind besonders armutsgefährdet. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt vulnerable Gruppen, die trotz Sozialleistungen armutsgefährdet sind.

Wie wirken sich Preisschocks bei Treibstoff, Energie und Miete auf unterschiedliche Einkommensgruppen aus? Während sich die höheren Preise an der Zapfsäule relativ breit verteilen, sollten uns die drohenden Anstiege bei Energie und den Mieten noch größere Sorgen bereiten. 1/n

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Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – jede zwanzigste hat sexualisierte Belästigung im Arbeitsumfeld erfahren. Das ist nicht nur ein individuelles Leid, sondern auch ein massiver wirtschaftlicher Schaden, der sich auf rund 2 Milliarden Euro jährlich beläuft. 1/

Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet rund 2 Milliarden Euro pro Jahr.

Frauen sind von der Teuerung bei den Grundbedürfnissen stärker betroffen, denn sie müssen fast die Hälfte ihrer Einkommen für die Deckung von Lebensmittel-, Wohn- und Energiekosten ausgeben 📊

Momentum Institut@momentum-institut.at · 11mo ago

Die Teuerung trifft Frauen dort, wo es am meisten weh tut: bei den #Grundbedürfnissen. Alleinlebende Frauen müssen fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen, Energie & Lebensmittel ausgeben. Männer brauchen dafür nur rund ein Drittel. 1/

Frauen müssen fast die Hälfte ihrer Einkommen für Deckung der Grundbedürfnisse ausgeben. Männer nur etwa ein Drittel. Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Wohnen und Energie treffen Frauen stärker.

Die Schule beginnt wieder. Um gut ausgerüstet ins Schuljahr zu starten, erhalten Eltern im August das #Schulstartgeld mit der Familienbeihilfe für alle 6-bis 15-jährigen Kinder. Doch die Teuerung frisst das Schulstartgeld auf: Real sind die Ausgaben längst nicht mehr gedeckt. 1/

23 Prozent Wertverlust beim Schulstartgeld. Statt 100 Euro können sich Schüler:innen nur noch Schulwaren im Wert von 77 Euro leisten. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viel von den 100 Euro Schulstartgeld, die damals 2011 eingeführt wurden, heute noch wert sind. Dabei wurde die Inflation seit 2011 und die erfolgten Erhöhungen des Schulstartgelds berücksichtigt.

Die ersten 100 Tage der Regierung waren von einem Thema besonders geprägt: der #Budgetsanierung. Wir haben uns angesehen, wie sich die Sparmaßnahmen auf die Gleichstellung auswirken und kommen zu dem Schluss: Gespart wird vor allem auf Frauenrücken. Ein Beispiel dafür sind die Familienleistungen. 1/

Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt: Einsparungen bei Familienleistungen treffen Frauen deutlich stärker. Anteil der Einsparungen nach Geschlecht: Familienbeihilfe betrifft zu 54 Prozent Frauen, der Kinderabsetzbetrag zu 55 Prozent und Kinderbetreuungsgeld sogar zu 94 Prozent.