Neues Working Paper zu den Auswirkungen des Bestellerprinzips auf den Wiener Mietmarkt. Fazit: Mobile Haushalte profitieren kurzfristig, jedoch werden Teile der Kosten auf Mieter:innen überwälzt. Und: Die Mietpreisregulierung im Altbau wird bei Neuvermietungen vielfach übergangen. 1/n
Sophie Achleitner
@sophieachleitner.bsky.social
Economist @momentum-institut.at gender, carework, time use, education, budget, inequality
It was a great honor and pleasure to present our paper on childcare and the gender time gap in Austria (joint work with @Tamara Premrov) at the World Inequality Conference 2026 in Paris! Looking forward to 3 days of inspiring research on (gender) inequality and global justice. #WIC2026
Die EU-Lohntransparenzrichtlinie muss bis 7. Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden. Seither wird vor allem vor dem „Bürokratie-Monster" gewarnt. Unsere Analyse zeigt: Die Aufregung ist völlig überzogen. Nicht einmal 2 Prozent der Unternehmen sind davon betroffen. 1/
Wer wäre von einer #Erbschaftssteuer tatsächlich betroffen? Unser neuer #Erbschaftssteuer-Rechner liefert konkrete Antworten auf eine oft emotional geführte Debatte. Jetzt unter www.erbschaftssteuer-rechner.at berechnen, ob und in welcher Höhe eine Erbschaftssteuer überhaupt anfallen würde.
Gestern war #Muttertag. Heute sind 7 von 10 in ihren Teilzeitjob zurückgekehrt. Denn: im Erwerbsleben sind Mütter in Österreich überwiegend teilzeitbeschäftigt – und das hat Folgen für ihre Einkommen, Karrierechancen und Pensionen. 1/
Arbeitslose sind am stärksten von Armutsgefährdung betroffen. Das zeigen die EU-SILC Zahlen am #TagderArbeitslosen. Fast die Hälfte der Erwerbsarbeitslosen ist armutsgefährdet und die Armutsgefährdung ist im Vergleich zu 2024 für viele vulnerable Gruppen deutlich angestiegen.
#Erwerbsarbeitslose weisen mit 45 Prozent die höchste Armutsgefährdungsquote auf, gefolgt von #Alleinerziehenden (41 Prozent), Nicht-Österreicher:innen (38 Prozent), Mehrkindhaushalten (35 Prozent), Mietenden (30 Prozent), Kindern (23 Prozent) und alleinlebenden Pensionistinnen (27 Prozent). 6/
Die EU-SILC Zahlen zu #Armutsgefährdung und sozialer Ausgrenzung 2025 zeichnen ein erschreckendes Bild. Die Armutsgefährdung hat einen Höchststand erreicht, fast 1,5 Millionen Menschen (16 Prozent der Bevölkerung) sind trotz Sozialleistungen armutsgefährdet. 1/
Unsere Analyse zum #Budget 2027/28 im Thread (zum Überblick) und im Website-Artikel (für Details) gibt es hier 📊⬇️
Die ganze Analyse ist auf unserer Website zu finden: www.momentum-institut.at/publikation/... 13/13
Wie wirken sich Preisschocks bei Treibstoff, Energie und Miete auf unterschiedliche Einkommensgruppen aus? Während sich die höheren Preise an der Zapfsäule relativ breit verteilen, sollten uns die drohenden Anstiege bei Energie und den Mieten noch größere Sorgen bereiten. 1/n
Männer haben eine höhere Erwerbsbeteiligung, doch Frauen stemmen den Löwenanteil an unbezahlter Arbeit. Wird #CareArbeit hier mitberücksichtigt, leisten Frauen in einer Woche mehr Arbeitsstunden. Bezahlt werden sie deutlich weniger, sagt @sophieachleitner.bsky.social zum #Weltfrauentag auf #PULS24.
Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – jede zwanzigste hat sexualisierte Belästigung im Arbeitsumfeld erfahren. Das ist nicht nur ein individuelles Leid, sondern auch ein massiver wirtschaftlicher Schaden, der sich auf rund 2 Milliarden Euro jährlich beläuft. 1/
Das @zdfde.bsky.social hat bei @sophieachleitner.bsky.social nach den Gründen für den #GenderPayGap hierzulande gefragt. Mitunter liegt das am systematisch getrennten Arbeitsmarkt. Dadurch haben Frauen weniger berufliche Auswahl, Männer hingegen mehr Vielfalt und bessere Einkommenschancen.
Frauen arbeiten insgesamt mehr, bekommen aber weniger bezahlt. Unbezahlte Arbeit vergrößert den Gender-Pay-Gap auf 45 Prozent. Lohngerechtigkeit heißt nicht nur gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sondern auch eine gerechtere Verteilung der unbezahlten Arbeit, so @sophieachleitner.bsky.social auf Ö1.
TV-Tipp: Heute ist Momentum-Ökonomin und Gleichstellungsexpertin @sophieachleitner.bsky.social ab 11:00 Uhr bei @puls24.at live zu sehen. Anlass ist der bevorstehende #Weltfrauentag am 8. März.
Heute ist #EqualPayDay in Tirol. Dazu schreibt Ökonomin @sophieachleitner.bsky.social in der 'Tiroler Tageszeitung': Oft wird zwar so getan, als ließe sich die geschlechtsspezifische #Lohnlücke mit “mehr Bildung” lösen. Die Realität widerlegt das: Frauen sind längst besser ausgebildet als Männer. 1/
Der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern liegt bei Vollzeitbeschäftigung noch immer bei 12 Prozent. Rechnet man Teilzeit hinzu, klafft der sogenannte #GenderPayGap sogar bei 33 Prozent. An der Bildung liegt das aber nicht, klärt Ökonomin @sophieachleitner.bsky.social bei @fm4.orf.at auf.
Gestern war #EqualPayDay - 16 % bekommen Frauen im Vollzeit-Job weniger gezahlt als Männer. Bei @orfgutenmorgen.bsky.social durfte ich unsere Analyse vorstellen und über die Mehrfachbenachteiligung von Frauen mit Migrationsgeschichte und gesundheitlichen Einschränkungen aufmerksam machen.
Wer mehrfach benachteiligt ist, wird auch mehrfach schlechter bezahlt: Frauen bekommen in Österreich im Schnitt 16 Prozent weniger Gehalt als Männer. Haben sie eine Migrationsgeschichte, wächst die Lohnlücke auf 25 Prozent an, sagt @sophieachleitner.bsky.social im Vorfeld des #EqualPayDay auf #ORF2.
Eine neue Studie der @caritas-austria.bsky.social untersucht das versteckte Armutsrisiko von nicht-alleinlebenden Frauen in 🇦🇹 Das Ergebnis: Ihre Armutsgefährdung wird nach Standardmessung deutlich unterschätzt. Ein Drittel der nicht-alleinlebenden Frauen ist individuell armutsgefährdet.
Die Reform der Bildungskarenz bringt zwar verteilungspolitische Verbesserungen für Menschen mit geringen Einkommen, verschärft aber Zugangshürden, sodass insbesondere Frauen seltener profitieren. 1/
Die Teuerung trifft Frauen dort, wo es am meisten weh tut: bei den #Grundbedürfnissen. Alleinlebende Frauen müssen fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen, Energie & Lebensmittel ausgeben. Männer brauchen dafür nur rund ein Drittel. 1/
Am gestrigen #EqualPensionDay klärt Momentum-Ökonomin @sophieachleitner.bsky.social bei @puls24.at über die geschlechtsspezifische Pensionslücke auf. Um #Altersarmut bei Frauen vorzubeugen, muss die Regierung im Erwerbsleben ansetzen: mit guten Löhnen und fairer Anrechnung von Betreuungszeiten.
Heute ist #EqualPensionDay: Aufgrund der Pensionslücke zwischen Mancn und Frau bekommen Pensionistinnen rund 1.000 Euro brutto weniger im Monat. Rein rechnerisch würden sie also ab heute bis Jahresende keine Pension mehr bekommen, erklärt @sophieachleitner.bsky.social bei 'Guten Morgen Österreich'.
Mit einem #GenderPensionGap von 40 Prozent ist Österreich erneut unter den EU-Schlusslichtern. Welche Maßnahmen es braucht, um diese geschlechtsspezifische #Pensionslücke zu schließen, erläutert Momentum-Gleichstellungsexpertin @sophieachleitner.bsky.social bei @orfgutenmorgen.bsky.social auf #ORF2.
Frauen sind von der Teuerung bei den Grundbedürfnissen stärker betroffen, denn sie müssen fast die Hälfte ihrer Einkommen für die Deckung von Lebensmittel-, Wohn- und Energiekosten ausgeben 📊
Die Teuerung trifft Frauen dort, wo es am meisten weh tut: bei den #Grundbedürfnissen. Alleinlebende Frauen müssen fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen, Energie & Lebensmittel ausgeben. Männer brauchen dafür nur rund ein Drittel. 1/
Die Schule beginnt wieder. Um gut ausgerüstet ins Schuljahr zu starten, erhalten Eltern im August das #Schulstartgeld mit der Familienbeihilfe für alle 6-bis 15-jährigen Kinder. Doch die Teuerung frisst das Schulstartgeld auf: Real sind die Ausgaben längst nicht mehr gedeckt. 1/
Ich durfte bei @puls24.at über die Notwendigkeit von Preiseingriffen zur Abfederung der Teuerung bei Lebensmitteln sprechen. Das gesamte Interview zum Nachschauen gibt es hier: www.puls24.at/video/puls-24/preisdeckel-mehrwertsteuersenkung-waere-am-raschesten/vp5xmy4okzhdm
Preisdeckel: "Mehrwertsteuersenkung wäre am raschesten"
Finanzminister Marterbauer hat im Juli mit der Idee gespielt, direkt in Lebensmittelpreise einzugreifen. Nun hat auch Erich Fenninger von der Volkshilfe seine Zustimmung geäußert. Was spricht dafür un...
puls24.at
Der Markt versagt bei den hohen #Lebensmittel-Preisen – es braucht #Preiseingriffe, um eine weitere Teuerung zu verhindern. Stv. Chefökonomin @barbaraschuster.bsky.social nennt bei @puls24.at wirksame Maßnahmen aus anderen Ländern, etwa eine #Mehrwertsteuer-Senkung.
Der Großteil der #Teilzeit arbeitet macht das aus guten Gründen. Statt über den #Vollzeit Fetisch zu diskutieren, sollte die überfällige Arbeitszeitverkürzung angegangen werden. Seit 40 Jahren herrscht bei der Arbeitszeit Stillstand, so stv. Chefökonomin @barbaraschuster.bsky.social in der #ZIB2.
Die ersten 100 Tage der Regierung waren von einem Thema besonders geprägt: der #Budgetsanierung. Wir haben uns angesehen, wie sich die Sparmaßnahmen auf die Gleichstellung auswirken und kommen zu dem Schluss: Gespart wird vor allem auf Frauenrücken. Ein Beispiel dafür sind die Familienleistungen. 1/