Barbara Schuster

@barbaraschuster.bsky.social

Stellvertretende Chefökonomin @momentum-institut.at / PhD @nssrnews.bsky.social / wealth, labor, feminism, climate, inequality

Die Inflation liegt wieder bei 3,6 Prozent, vor allem wegen gestiegener Treibstoff- und Heizölpreise. Aber: 0,8 Prozentpunkte gehen allein auf die Mineralölkonzerne zurück, die ihre Preisaufschläge seit Februar deutlich erhöht haben. Ohne diese Aufschläge läge die Inflation bei nur 2,8 Prozent.

Inflation im September um 0,8 Prozentpunkte niedriger ohne erhöhte Preisaufschläge bei Mineralölprodukten. Eine Grafik des Momentum Institut. Dargestellt ist die Inflation mit und ohne den durch Aufschläge bei Sprit und Heizöl verursachten Preisanstieg. Die Inflation wäre zwischen -0,3 und -0,7 Prozentpunkte niedriger gelegen von März bis August.

Die äußerst spannende Wirtschaftsprofessorin Isabella Weber kommt nach Wien und hält eine Wiener Vorlesung am 9. Oktober. Empfehlung! https://www.linkedin.com/posts/andreas-novy-11065951_activity-7508468632885133313-Usm0

Veranstaltungsankündigung mit einem Porträt von Isabella Weber rechts und violettem Hintergrund links. Text: „Isabella Weber – Antifaschistische Wirtschaftspolitik“. Wiener Vorlesung am Freitag, 9. Oktober 2026, um 19 Uhr im Wiener Rathaus, Festsaal. Unten stehen die Logos der Stadt Wien und der International Karl Polanyi Society.

„New Money“ Haushalte stammen aus bescheidenen Verhältnissen. Im Gegensatz dazu steht „Old Money“, die oft wohlhabende Eltern haben. „Old Money“ Haushalte sind bereits mit einem beachtlichen Anfangsvermögen ins Leben gestartet – der Großteil dieses Startvermögens stammt aus Erbschaften.

Figure 12.: Shapley-Owen Decomposition: New Money and Old Money.

Diesel war noch nie so teuer wie vergangene Woche. Fast 60 Prozent des Preisanstiegs macht der überhöhte Aufschlag der Mineralölkonzerne aus. Der Anteil von Steuern ist dagegen klein. Um die Preise stärker zu bremsen, braucht es eine Begrenzung der Gewinnmargen, sowie eine höhere Übergewinnsteuer.

Aufschlag und Ölpreis heizen Treibstoffpreise an. Der Benzinpreis in der Vorkriegswoche lag bei 1,51 Euro. Seit Kriegsbeginn stieg er im Durchschnitt auf 1,94 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, fünf Cent auf Steuern und 18 Cent auf den höheren Aufschlag. Der Dieselpreis stieg von 1,55 Euro auf 2,24 Euro. Davon entfallen 20 Cent auf Rohöl, 10 Cent auf Steuern und Abgaben und 40 Cent auf den höheren Aufschlag.

Es ist übrigens völlig egal, wer den Täter in der Vergangenheit wie erlebt hat, ob man seine Arbeit mochte oder nicht. Es spielt keine Rolle. Das einzige, das eine Rolle spielt, ist, dass endlich alle begreifen: Es gibt keine Monster. Es gibt nur den Typ von nebenan.

Die diesjährige Hitze erreichte neue Rekorde. Besonders darunter gelitten haben Kinder, kranke und ältere Menschen, in schlecht gedämmten und nicht klimatisierten Spitälern, Schulen oder Kindergärten. Mit der Ausnahme in den EU-Budgetregeln wären nun 3,4 Milliarden Euro für Investitionen verfügbar.

Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, wie viele Kindergärten und Schulen mit 3,4 Milliarden Euro thermisch saniert werden könnten. Mit 500 Millionen Euro könnten 1.606 der 4.692 österreichischen Kindergärten saniert werden, mit 2,86 Milliarden Euro wären 1.291 der 5.935 Schulen sanierbar.

Die Preisbremse bei Lebensmitteln hat geklappt wie von der Bundsregierung erwartet, rechnet die Nationalbank vor. Die Weitergabe des niedrigeren Preises an die Kunden erfolgte vollständig.

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Die Europäische Zentralbank hat gestern den #Einlagenzins – den Zinssatz für Geld, das Banken bei der #EZB anlegen – auf 2,5% angehoben. Die Geschäftsbanken geben diese Zinsen aber kaum an ihre Kundschaft weiter. Von der Zinserhöhung profitieren also hauptsächlich die Banken, nicht aber Sparende.

Hohe Zinsen? Nicht für Sparende. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts zeigt, dass die Banken die hohen Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an die Sparenden weitergeben. Im Juli 2026 bekamen die Geschäftsbanken zuletzt noch 2,25 Prozent von der EZB, die Haushalte im Schnitt aber nur lediglich 0,43 Prozent von ihrer Bank – eine Zinsschere in Höhe von 1,82 Prozentpunkten.

Vor drei Jahren ging es los mit der Anhebung des Frauen-Pensionsantrittsalters. Seitdem arbeiten 55.000 Frauen über 60 länger. Aber wir haben 54.000 Arbeitslose mehr. In einer schwachen Wirtschaft verursacht ein späterer Pensionsantritt einfach mehr Arbeitslose. vorarlberg.orf.at/stories/3370...

Expertin: Mehr Arbeitslose durch höheres Pensionsalter

Die Wiener Expertin für Arbeitsmarktpolitik Ingrid Mairhuber sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der hohen Arbeitslosigkeit bei Frauen und der Erhöhung des Pensionsalters. Schon wenige Monate n...

vorarlberg.orf.at

Mit seinem Staatsfonds-Vorschlag nimmt der Kanzler einen neuen Anlauf für kapitalgedeckte Altersvorsorge in Österreich. Die Hoffnung: höhere Renditen als Antwort auf die Demografie. Zwei gewichtige Gründe für Skepsis: 1) past performance ≠ future profits 2) Finanzialisierung Ein Thread 🧵 1/8

Falls es noch Restzweifel daran gegeben haben sollte, dass Sebastian Kurz sich seit seinem erzwungenen Rücktritt vom Rechtspopulisten zum Rechtsextremen radikalisiert hat, dann räumt Kurz selbst diese Zweifel in Interviews zu seinem 40. Geburtstag gerade aus. 1/7

Foto Kurz 40er Interviews

2009: "Die Gletscher im Himalaya schmelzen schneller als alle anderen Gletscher auf der Welt. Am Fuß der Gletscher sind Seen entstanden, die irgendwann überlaufen werden. Das Wasser wird den Berg hinunterschießen, Erdrutsche verursachen und eine Gefahr für viele Menschen darstellen."

Simon Strick@unddieregel.bsky.social · 2mo ago

Interview mit Narayan Prasad Chaulagain, Experte für regenerative Energien im nepalesischen Umweltministerium -INTERVIEW VON 2009

Viola wurde unter Drogen gesetzt und vergewaltigt, konnte fliehen und wurde dann von der Polizei in ein Linzer Krankenhaus gebracht - das sie zur Behandlung weiterschickte. Genauso wie das zweite. Im dritten hat sie erst nach Druck Hilfe erhalten. Sogar die Polizei ist empört über die Abläufe:

Dreieinhalb Stunden bis zur ersten Behandlung: Warum schicken zwei Linzer Krankenhäuser eine vergewaltigte Frau wieder weg?

Zwei Linzer Krankenhäuser lehnen die Behandlung einer vergewaltigten Frau ab. Erst im Dritten wird sie nach mehreren Stunden behandelt.

moment.at