Charlotte Wiedemann

@chawi.bsky.social

Writer. Foreign reporting, narrative nonfiction books. Recent: "Understanding the Pain of Others. Holocaust and World Memory"

Deutschland fördert ethnische Säuberung, heisst das im Klartext. Kein Existenzrecht für palästinensische Menschen, kein Recht auf die Namen ihrer Städte auf der Karte. In Israel sind solche Landkarten üblich; nicht üblich, dass BMI und Bundestag derartiges fördern.

Yossi Bartal@yossibartal.bsky.social · 4h ago

Die Jewish Agency for Israel macht demnächst eine Konferenz in Potsdam und wirbt dafür mit einer Karte von Israel und den besetzten Gebieten– vom Fluss bis zum Meer- auf der Palästinenser*innen fehlen. Gefördert werden Konferenz und Organisation vom Bundesinnenministerium mit 400.000 jährlich.

Mir schnürt die Dummheit der gegenwärtigen Propaganda regelrecht die Luft ab. Nun behauptet eine Frau Hoppermann im Namen der Kanzlerpartei, im Falle von Rotrotgrün in Berlin könne man am 27. Januar nicht mehr "zusammensitzen". Der Phantombesitz des Holocaust-Gedenkens wird in Stellung gebracht.

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Lesenswert: Der Bruder des getöteten „Kochs von Gaza", Mahmud Almadhoun, über den die Zeit einen langen Podcast produzierte, kritisiert die Art und Weise, wie dessen Tod zu einem Rätsel gemacht wurde.

German media—most recently DIE ZEIT with their five-part podcast series The Gaza Chef—keeps producing podcasts and articles about my brother Mahmoud, treating his death like a mystery to be solved. They bring on experts to discuss AI algorithms, "target rooms," and pattern-recognition errors. They ask whether a machine made an operational mistake because our kitchen was "near" a hospital Israel had designated a target.

They wonder out loud if a baker moving through his own neighborhood looks, to a computer program, like a fighter. They call it "the banality of AI in warfare." I call it a targeted assassination.

When this project started, participating seemed like a good idea on the surface. It felt like a chance to honor Mahmoud's legacy and make sure people knew who he was and what he built. When we spoke to the reporter, we genuinely felt they would be fair. I still appreciate the time and care they put into investigating his life, and we got along well—I'm not attacking the person who worked on the story. But seeing how it all took shape, the final picture just feels incomplete.

When I look at the media coverage, even the basic geography gets twisted. Our kitchen wasn't near that hospital. It was over half a mile away. You do not make a half-mile error with high-precision surveillance and guided munitions. That is not how any of this technology works, and everyone writing these pieces knows it.
When I go back to what actually happened, the reality is plain: Mahmoud was killed because he was feeding starving people in northern Gaza. He was killed because someone decided that keeping thousands of displaced families alive was something that needed to be stopped.

There is a fundamental bias running through all of this coverage, German media most of all. Israel's military is treated as a system where violence only ever happens by accident—a glitch, an operational error, never a conscious choice. Israeli sources get believed automatically. Palestinians get treated as suspects who have to prove their own innocence, even after they've been murdered. Germany, burdened by its own unresolved history and national guilt over World War II, continues to let Palestinians pay the price for German sins—rationalizing Israeli crimes under the guise of journalistic objectivity and "institutional morality."

If you want to talk about AI, stop asking whether the system made a mistake. Ask how completely you have to dehumanize a population before you hand an algorithm the power to decide who lives and who dies.

My brother was not a glitch in a target room. He was a chef. He was a lifeline for people who had nothing left. He was murdered by a decision made with full intent, and I am done letting anyone dress that decision up as a software bug.

Das mag wirklich nur Zufall sein, aber Mitglieder einer Gruppe von Männern in beduinischer Tracht, die letztes Jahr mit Issa Remmo im Abgeordnetenhaus waren und dieses Jahr mit ihm einige Videos posteten, haben in den letzten Wochen Wahlkampf für die CDU in Berlin und besonders in Neukölln gemacht.

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Kurz vor der Wahl ging Stefan Evers auf eine Tour in Neukölln, organisiert von Hudhaifa Al-Mashhadani – eine Person, die einen Mordanschlag auf sich vortäuschte, Titelmissbrauch beging & seine ganze Lebensgeschichte fabrizierte. Es gab 0 Konsequenzen. Nur @danielbax.bsky.social hat berichtet.

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Was viele in Deutschland vielleicht gar nicht wissen: Die Behörde ICE wurde erst in der Folge von 9/11 gegründet. Ich habe vor fünf Jahren über das innenpolitische Erbe dieses Tages geschrieben, vor allem die Abschiebemaschine, die damals entstand, und über den antifaschistischen Widerstand dagegen.

«War on Terror»: Wie die USA im eigenen Land Krieg führen

Im Sommer 2019 lief in den USA eine Debatte, die erhellend und ermüdend zugleich war, wie so manche Debatte, die ein paar Tage hochtourig ihre Schleifen dreht.

woz.ch

Aus einem Wohnhaus in #Halle wurde auf eine Anti-AfD-Demonstration geschossen. ok, war nur ein Luftgewehr, und nur ein Demonstrant leicht verletzt. Trotzdem ein symptomatischer Vorfall: Gewalt gegen antifaschistisch aktive Menschen, die es auf dem Land längst gibt, ist in den Städten angekommen.

Der israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, verteilte gestern an Schulkinder ein Buch, in dem er seine Amtszeit feiert – insbesondere die Todesstrafe, die „Terroristen“ nach "einer Zeit im Gefängnis voller Mühsal und Leid" erwartet.

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Ich war einige Tage in Terezin/Theresienstadt. Die Gedenkkultur ist teils vorbildlich, teils problematisch, doch mich hat vor allem beeindruckt & erschüttert, wie in einem hübschen Garnisonsstädtchen heutiges Leben inmitten einstiger Ghetto- und Deportations-Kulissen stattfindet

Das nächste linke Ausrufezeichen: Abdul El-Sayed hat in Michigan die demokratische Vorwahl für den US-Senat gewonnen – gegen das gesamte Establishment und AIPAC-Millionen. Seine Prioritäten: Medicare for All, Abolish ICE, Tax the Rich, US-Außenpolitik entlang des Völkerrechts.

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Historikerin Christina Brüning (Marburg) erhält Morddrohungen,sie fühlt sich von rechts bedroht. Sie unterrichtet ua Kolonialgeschichte. Wir dürfen Einschüchterung nicht zulassen. Volle Solidarität! Erinnere mich noch an meine 1. Morddrohung. Es macht was mit einem www.tagesschau.de/inland/regio...

Hessen: Professorin berichtet über Morddrohungen an Uni: "Marburg ist für mich zum Angstort geworden"

Schmierereien mit Mordaufrufen, Störungen in Seminaren und wachsender Druck: Die Marburger Historikerin Christina Brüning spricht erstmals öffentlich über Bedrohungen gegen sie, warum sie sich an ihre...

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