Robin Detje

@robindetje.bsky.social

Writer and translator / Autor und Literaturübersetzer in Berlin. Mastodon: tldr.nettime.org/@robindetje; Instagram: @rbndtj Linktree: https://linktr.ee/robindetje

Die vor dem Ringlicht sitzen, von leeren Nachrichten Modernder Menschen umringt und alten Ozempic-Spritzen. Aber du scrolle vorbei, und verkleibe die Ohren der Freunde Mit dem geschmolzenen Wachse der Honigscheiben.

"Much of science as we conceptualize it now was built on top of the framings of Verne’s era. Revisiting the exuberance, obliviousness, chauvinism, and optimism of Verne’s science-related worldview offers a useful reminder of where some of our own narratives come from." @mitpress.bsky.social

Jules Verne’s Empty Dream of Spaceflight

In “From the Earth to the Moon,” scientific advancement is treated as destiny — but no one quite asks why.

thereader.mitpress.mit.edu

Die größte Polizeigewerkschaft #GdP spricht vor den anstehenden Wahlen auf der Titelseite ihres Mitgliedermagazins den blauen Elefanten im Raum an und findet klare Worte: „Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD!“ #noafd

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„In ihrem Büro in der Stuttgarter Calwer Straße drängeln sich inzwischen die Korrespondent:innen von elf Landeszeitungen, die alle auf die Texte von allen zugreifen können. Zusammen kommen sie auf eine Printauflage von knapp einer Million.“ www.kontextwochenzeitung.de/medien/800/i...

Zeitungsmonopol im Südwesten: In der Heimat der Heuschrecke

Die Ulmer "Südwest Presse" feiert ihren Qualitätsjournalismus. Dabei setzt der neue Monopolist eher auf Kündigungen, Kahlschlag und Zombie-Zeitungen.

kontextwochenzeitung.de

Ich könnte für die Kinder einen Schwerbehindertenausweis beantragen und scheue seit Jahren davor zurück, weil ich sehe wie die Stimmung sich dreht, wie Afd zulegt und ich befürchte, dass ihnen dadurch mehr Nachteile als Vorteile drohen in der Zukunft. Auch das eine Realität, die viele nicht kennen.

Freitag 31. Juli: Das Unwetter gestern hat keine reine Luft gemacht, überall hängt dick die Sehnsucht, der AfD alles zu übergeben, sich den ganzen Krampf nicht mehr anzutun, Martin Walsers Schlussstrich endlich durchzuziehen und die Verfassung ins Klo zu spülen.

„Auf dem Boden sind Flüssigkeiten und Maden, alles ist verklebt und versifft, vom Gestank ganz zu schweigen“, so der Anrufer, der ... anonym bleiben möchte. Über Wochen sei das schon so... Er habe nicht den Eindruck, dass gereinigt würde. „Wenn die Angehörigen das wüssten, sie würden Amok laufen.“

Pflanzenkraft@pflanzenkraft.bsky.social · 6d ago

Das Krematorium Offenbach bekam im Nachgang des Hitzedoms doppelt soviele Verstorbene angeliefert als üblich. Aufgrund der Menge an Särgen kam es auf der Anlage auch zu unschönen Hygienezuständen wie grösserem Madenbefall. #dontlookup www.op-online.de/offenbach/zu...

nie dagewesenen Situation: „Niemand von unseren Mitarbeitern hat bisher so etwas erlebt, selbst zur Corona-Zeit nicht mal annähernd.“ Zwischen dem 9. und 22. Juli seien es 100 Prozent mehr Sarganlieferungen als im Jahresschnitt gewesen, teilweise habe man einen Rückstau von 400 Särgen gehabt.

Und bei all dem denke ich mir: Gibt es Journalistinnen, Redakteure, Community-Managerinnen, Social-Media-Macher bei der @zeit.de, die arabische Familiengeschichte haben? Und die jetzt in diesem Interview einer weißen Kollegin mit einem Eugeniker diese folgenden Sätze lesen müssen?

Simon Strick@unddieregel.bsky.social · 6d ago

"Besser wenn die ganzen araber nicht hier wären?" "Ja das wärs ja auch" Das steht da. Die interviewerin widerspricht nicht. ES IST RASSISTISCHE PROPAGANDA DIE SAGT "mit diesen fakten muss man umgehen"

was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Ja, das wär's ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathe-matik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.

Mit Sarrazins Buch 2010 (oder seinem Lettre-Interview vorher) begann ein Kapitel in der Geschichte dieser Republik, von dem ich damals nicht ahnte, dass es daraus kein Entrinnen mehr geben würde.