Neue deutsche Medienmacher*innen

@ndmedienmacher.bsky.social

Für mehr Vielfalt in den Medien. Mach jetzt mit: https://wonderl.ink/@neuemedienmachx

Religion in den Medien? Oft geht es um Konflikte oder Stereotype. Was passiert, wenn stattdessen gläubige Menschen selbst ihre Geschichte erzählen? Die @taz.de hat einen Tag lang unser Projekt Voices of Faith begleitet & unseren Nachwuchs-Medienschaffenden beim Dreh über die Schulter geschaut.

Religion in den Medien: Glaube im Gegenlicht

Bei einem Dokuprojekt bekommen Gläubige die Möglichkeit, authentisch über Religion zu sprechen. Es sind Perspektiven, die oft ungesehen bleiben.

taz.de

„Es wird immer gefragt: Warum wählen die Leute rechts? Aber viel weniger wird gefragt: Was passiert mit den Menschen, die von rechter Politik betroffen sind?“ – Katharina Warda, Soziologin, freie Autorin & Podcasterin in unserer Interview-Reihe „Nachgefragt“.

Nachgefragt: Katharina Warda, über den Mythos vom weißen Osten

Einblicke in die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Perspektive als Schwarze Ostdeutsche

neuemedienmacher.de

Die Landtagswahlen sind vorbei. Und jetzt? Die Soziologin Katharina Warda sagt: Gerade jetzt müsse der Journalismus genauer hinschauen, statt die Aufmerksamkeit wieder abzuziehen. Was passiert vor Ort? Welche Stimmen werden gehört? Und welche übersehen? Jetzt das Interview lesen:

Nachgefragt: Katharina Warda, über den Mythos vom weißen Osten

Einblicke in die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Perspektive als Schwarze Ostdeutsche

neuemedienmacher.de

Der WDR rudert beim Namen zurück – jetzt muss die ganze Reform fallen! Unsere Forderung an die Verantwortlichen bleibt gleich: WDR, kipp nicht nur den Namen, sondern die ganze Reform! Bau COSMO zu einem starken, zukunftsfähigen Programm aus! 🗣️ #saveCOSMO #saveCOSMOradio

Radio - WDR mit Kehrtwende beim Namen des Cosmo-Nachfolgers 1Live Street

Nach breiter Kritik nimmt der WDR die Entscheidung für den Namen des Cosmo-Nachfolgers 1Live Street zurück. Der Sender gab bekannt, die Resonanz auf die Umbenennung habe gezeigt, dass dieser Titel als...

deutschlandfunk.de

Die Kolumne von @hadijaho.bsky.social in der FR bringt es auf den Punkt: Demokratische Erosion zeigt sich oft an kleinen Dingen – etwa daran, dass COSMO faktisch verschwindet, während über 500 migrantische Organisationen und über 100.000 Menschen dagegen protestieren. #SaveCOSMO

Irrwege einer erschöpften Gesellschaft

Der CDU-Generalsekretär hat die Brandmauer zur AfD als „linken Begriff" bezeichnet, der die politische Debatte vergiftet habe. Dabei steht sie für die Abgrenzung gegenüber extrem Rechten.

fr.de

Ausbau statt Abwicklung: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im ÖRR-Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben.

Das Aus von COSMO darf sich die ARD nicht leisten. Vielfalt im Gesamtprogramm ist Pflicht, kein Vorwand, 
ein unverzichtbares Programmangebot abzuwickeln. 

Eine plurale Gesellschaft braucht einen festen Ort, an dem sie sprachlich und kulturell stattfindet. 

Statt Abwicklung 
braucht es jetzt den bundesweiten Ausbau.

Elena Kountidou
Geschäftsführerin 
Neue deutschen Medienmacher*innen (NdM)

– 1 – Wenn Medien über den Islam berichten, sehen wir oft die gleichen Bilder: Moscheen, Betende, Frauen mit Kopftuch. Einzelne Gesichter, persönliche Geschichten oder Lebensrealitäten bleiben unsichtbar. Das trägt zu einer Entfremdung von muslimischen Lebensweisen bei.

Fotoporträt einer jungen Frau mit Hijab und heller grüner Sportkleidung, aufgenommen aus der Froschperspektive unter blauem Himmel. Das Knie der Protagonistin Djoumana Hussein ist angezogen, darüber balanciert sie einen Fußball in der Luft.  Text auf Bild: „Nur Kopftuch und Gebete? Wie Medien Glauben ins Bild setzen.“ Foto: Loredana ZafisambondaokyCollage aus Screenshots verschiedener Medienartikel der Welt und Thüringer Allgemeinen über muslimisches Leben. Zu sehen sind stereotype Bildmotive wie betende Menschenmengen oder Frauen mit Kopftuch von hinten fotografiert. Ein rotes Kreuz markiert die Beispiele als problematisch. Text auf Bild: „Moschee, Kopftuch, Konflikt: Gerade muslimische Menschen werden in den Medien oft stereotyp dargestellt.“ und „Wo bleibt der gelebte Glaube im Alltag? Es fehlen echte Geschichten und Menschen in ihrer Vielfalt und Individualität.“Collage aus mehreren Screenshots verschiedener Medienartikel. Immer wieder verwendet wird dasselbe Symbolbild: Eine Frau mit rosa Hijab, von hinten fotografiert, läuft durch eine belebte Straße. Die Artikel behandeln Themen wie Migration, antimuslimische Vorfälle oder Diskriminierung. Text auf Bild: „Ein Foto – viele Geschichten: Dieses Bild einer Frau im Hijab wurde sehr häufig eingesetzt.“

– 1 – Wusstet ihr, dass dieses Jahr auf das Pfingstwochenende ein jüdischer Feiertag fiel? Schawuot, das jüdische Wochenfest – bei dem nicht nur die Tora studiert, sondern auch Käsekuchen gegessen wird! 🍰 Medienbilder zum Stichwort „Jüdisches Leben in Deutschland“ sind jedoch rar bis klischeehaft.

Ein Fotoporträt einer nichtbinären Person, die auf einer Steintreppe sitzt, ein Aufgang zur Berliner Hochbahn, im Hintergrund ein vergittertes Geländer und das bebilderte Angebot eines Imbisses. Riv Ellinson hat kurze rote Haare, grüngraue Augen und trägt lange neongelbe Ohrringe. Dazu ein schwarzes Shirt, eine orangefarbene Cordhose und eine rot-schwar-weiße Windjacke mit der Aufschrift „Trust me“. Text auf Bild: Queer, nichtbinär, jüdisch. Glaube hat viele Gesichter. Foto: Luan A. EvansScreenshots Stern, Sonntagsblatt und SR. Text auf Bild: Bildersuche zum Schlagwort "Jüdischer Alltag in Deutschland". Klischeehafte Motive: Kippa, Davidstern, Synagoge – und vor allem Männer.

„Gerade in Zeiten, in der Demokratie & Wissenschaft angegriffen werden und das Vertrauen in Medien als solche sinkt, sind Demokratieförderungen unglaublich wichtig." Unsere Geschäftsführerin @elenakountidou.bsky.social spricht im mediasres Podcast über den Förderstopp für "Demokratie leben!".

Förderstopp für "Demokratie leben": Medien ohne Planungssicherheit

Förderstopp für "Demokratie leben": Wenn Fördergelder nicht mehr fließen stehen Medieninitiativen unter Druck.

deutschlandfunk.de