Neue deutsche Medienmacher*innen

@ndmedienmacher.bsky.social

Für mehr Vielfalt in den Medien. Mach jetzt mit: https://wonderl.ink/@neuemedienmachx

Die Kolumne von @hadijaho.bsky.social in der FR bringt es auf den Punkt: Demokratische Erosion zeigt sich oft an kleinen Dingen – etwa daran, dass COSMO faktisch verschwindet, während über 500 migrantische Organisationen und über 100.000 Menschen dagegen protestieren. #SaveCOSMO

Irrwege einer erschöpften Gesellschaft

Der CDU-Generalsekretär hat die Brandmauer zur AfD als „linken Begriff" bezeichnet, der die politische Debatte vergiftet habe. Dabei steht sie für die Abgrenzung gegenüber extrem Rechten.

fr.de

Ausbau statt Abwicklung: COSMO muss als ARD-Kooperationsprogramm mit bundesweiter Reichweite weiterentwickelt werden – als modernes crossmediales Angebot für eine vielfältige Gesellschaft. Dazu gehört auch, dass muttersprachliche Angebote im ÖRR-Radio weiterhin sichtbar und hörbar bleiben.

Das Aus von COSMO darf sich die ARD nicht leisten. Vielfalt im Gesamtprogramm ist Pflicht, kein Vorwand, 
ein unverzichtbares Programmangebot abzuwickeln. 

Eine plurale Gesellschaft braucht einen festen Ort, an dem sie sprachlich und kulturell stattfindet. 

Statt Abwicklung 
braucht es jetzt den bundesweiten Ausbau.

Elena Kountidou
Geschäftsführerin 
Neue deutschen Medienmacher*innen (NdM)

– 1 – Wenn Medien über den Islam berichten, sehen wir oft die gleichen Bilder: Moscheen, Betende, Frauen mit Kopftuch. Einzelne Gesichter, persönliche Geschichten oder Lebensrealitäten bleiben unsichtbar. Das trägt zu einer Entfremdung von muslimischen Lebensweisen bei.

Fotoporträt einer jungen Frau mit Hijab und heller grüner Sportkleidung, aufgenommen aus der Froschperspektive unter blauem Himmel. Das Knie der Protagonistin Djoumana Hussein ist angezogen, darüber balanciert sie einen Fußball in der Luft.  Text auf Bild: „Nur Kopftuch und Gebete? Wie Medien Glauben ins Bild setzen.“ Foto: Loredana ZafisambondaokyCollage aus Screenshots verschiedener Medienartikel der Welt und Thüringer Allgemeinen über muslimisches Leben. Zu sehen sind stereotype Bildmotive wie betende Menschenmengen oder Frauen mit Kopftuch von hinten fotografiert. Ein rotes Kreuz markiert die Beispiele als problematisch. Text auf Bild: „Moschee, Kopftuch, Konflikt: Gerade muslimische Menschen werden in den Medien oft stereotyp dargestellt.“ und „Wo bleibt der gelebte Glaube im Alltag? Es fehlen echte Geschichten und Menschen in ihrer Vielfalt und Individualität.“Collage aus mehreren Screenshots verschiedener Medienartikel. Immer wieder verwendet wird dasselbe Symbolbild: Eine Frau mit rosa Hijab, von hinten fotografiert, läuft durch eine belebte Straße. Die Artikel behandeln Themen wie Migration, antimuslimische Vorfälle oder Diskriminierung. Text auf Bild: „Ein Foto – viele Geschichten: Dieses Bild einer Frau im Hijab wurde sehr häufig eingesetzt.“

– 1 – Wusstet ihr, dass dieses Jahr auf das Pfingstwochenende ein jüdischer Feiertag fiel? Schawuot, das jüdische Wochenfest – bei dem nicht nur die Tora studiert, sondern auch Käsekuchen gegessen wird! 🍰 Medienbilder zum Stichwort „Jüdisches Leben in Deutschland“ sind jedoch rar bis klischeehaft.

Ein Fotoporträt einer nichtbinären Person, die auf einer Steintreppe sitzt, ein Aufgang zur Berliner Hochbahn, im Hintergrund ein vergittertes Geländer und das bebilderte Angebot eines Imbisses. Riv Ellinson hat kurze rote Haare, grüngraue Augen und trägt lange neongelbe Ohrringe. Dazu ein schwarzes Shirt, eine orangefarbene Cordhose und eine rot-schwar-weiße Windjacke mit der Aufschrift „Trust me“. Text auf Bild: Queer, nichtbinär, jüdisch. Glaube hat viele Gesichter. Foto: Luan A. EvansScreenshots Stern, Sonntagsblatt und SR. Text auf Bild: Bildersuche zum Schlagwort "Jüdischer Alltag in Deutschland". Klischeehafte Motive: Kippa, Davidstern, Synagoge – und vor allem Männer.

„Gerade in Zeiten, in der Demokratie & Wissenschaft angegriffen werden und das Vertrauen in Medien als solche sinkt, sind Demokratieförderungen unglaublich wichtig." Unsere Geschäftsführerin @elenakountidou.bsky.social spricht im mediasres Podcast über den Förderstopp für "Demokratie leben!".

Förderstopp für "Demokratie leben": Medien ohne Planungssicherheit

Förderstopp für "Demokratie leben": Wenn Fördergelder nicht mehr fließen stehen Medieninitiativen unter Druck.

deutschlandfunk.de

NRW ist das vielfältigste Bundesland – aber in den Redaktionen fehlen diese Perspektiven noch immer. Deshalb: Mentoring-Camp NRW, 05.–07. Juni in Bonn! 15 kostenfreie Plätze für angehende Journalist*innen mit Migrationsgeschichte oder Rassismuserfahrung. Bewerbungsschluss: 17. März.

Mentoring-Camp NRW

Förderprogramm, NRW, Nachwuchsjournalist*innen, Förderung, Journalismus, Lokaljournalismus, Regionaljournalismus, Vielfalt, Diversität, Diversity

neuemedienmacher.de

Über Desinformation wird in Deutschland viel gesprochen – aber meist so, als beträfe sie nur Menschen, die Nachrichten auf Deutsch konsumieren. Dabei wächst der Teil der Bevölkerung, der im Alltag mehrsprachig ist.

Medienmacher fordern mehrsprachige Offensive gegen Fake-News

Über Fake-News wird in Deutschland viel gesprochen – aber meist so, als beträfe sie nur Menschen, die Nachrichten auf Deutsch konsumieren. Ein Fehler.

migazin.de

7 Forderungen gegen Desinformation: Wir fordern eine mehrsprachige Offensive! 1️⃣. Mehrsprachige Angebote des ÖRR ausbauen: Nachrichten & Bildungsinhalte müssen dauerhaft, sichtbar und aktuell in mehreren Sprachen verfügbar sein. Untertitel und mehrsprachige Tonspuren sollten Standard werden. (1/7)

Desinformation spricht viele Sprachen – deutscher Journalismus oft nur eine. Viele Menschen in 🇩🇪 informieren sich in anderen Sprachen als Deutsch. Ohne verlässliche Infos gewinnen Falschinformationen an Kraft, erschüttern Medienvertrauen und setzen den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter Druck.

Sieben Forderungen gegen Desinformation: NdM fordern mehrsprachige Offensive

Während die meisten Medienangebote in Deutschland einsprachig sind, kursieren Desinformationskampagnen in zahlreichen Sprachen. Die NdM fordern deshalb Zugang zu verlässlichen Informationen für alle, ...

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