Eva Wiegmann

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Literaturwissenschaft, Kunst, (Inter-)Kultur Professur für Interkulturelle Germanistik an der JGU Mainz "Plonger […] au fond de l'Inconnu pour trouver du nouveau" (Charles Baudelaire)

Das Fritz-Hüser-Institut vergibt auch in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien à 4.000€ zur literarischen Auseinandersetzung mit Arbeitswelten. Ob Prosa, Lyrik, Drama, liter. Essay, egal. Alter, Geschlecht, Nationalität, Wohn- und Arbeitsort auch. Deadline 24.06. Gerne teilen!

Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts

Das Dortmunder Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt vergibt in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien für Autor:innen, dotiert mit jeweils 4000 Euro. Gefördert wird die

autorenwelt.de

Für die Folien zur Vorlesung über Exotismus und Primitivismus in Kunst in Literatur habe ich gerade wieder ein tolles Beispiel für inspirierende afrikanische Kunst gefunden: Funerary Headdress (Tugunga), ausgestellt im Brooklyn Museum

Geschnitzter Kopf aus geschwärztem Holz mit großen runden Augen und einem Mund mit 3 Zähnen, verziert mit ockerfarbenem Pigment. Der Kopf ruht auf einem hölzernen Halsfuß. Die Basis bildet ein Korbgeflecht.

Schließlich man wird sehen. Wir alle machen Fragmente. Sonst wiederholte Braque seine Themen nicht immer, Benn ritte nicht die gleichen Zustände und Picasso triebe seinen Talmud nicht durch 6 Stile. Man muss das wissen und sich amüsieren.

NEUERSCHEINUNG "Außenseiterschaft. Literatur- und- und kulturwissenschaftliche Reflexionen des Außer-Ordentlichen" Literatur lebt in ihren Geschichten von Grenzgängern, Eigenbrötlern, Nonkonformisten und Sonderlingen.

Cover des Bandes "Außenseiterschaft". Man sieht zudem die Skizze eines männlichen Kopfes und Oberkörpers (Künstler Klaus Maßem)

wir begreifen nicht oder kaum - unsere elementaren Schöpfungen - seien es die Götter oder die Sprache - darum müssen wir diese glauben dh es dünkt uns, sie seien uns wie ein unentrinnbares Schiksal auferlegt

Man spricht genug, wie es um die Autoren bestellt ist. Meist Nebenköpfe, ob ältlich oder fauve; denn die gewendete Terminologie, die nur Hetze verleugnender Metaphern bedeutet, lächert. Ich liebe sie nicht, diese flinken Arrivisten des Neutönchens; sie wagen nicht die Elemente, ihnen unbekannt.

Aber vielleicht ist das ganze Blödsinn. Ich glaube es allerdings nicht. Nur gewöhnt man sich sprachlich ungern um und ist in Litteratur konservativer als irgendwo anders, zumal die meisten das Handwerk auf gut Glück betreiben.

Italien an sich macht einen schlechten Eindruck. Kein Mensch wagt ein offenes Wort, niemand lacht mehr, man sieht nur verschlossene Gesichter und Uniformen. Wirtschaftlich geht es den Leuten schlecht. Dies wagen sie zu sagen.