Fikri Anıl Altıntaş

@faanil.bsky.social

Autor 📔Im Morgen wächst ein Birnbaum schreibe über Männlichkeiten & Antifeminismus #HeForShe Deutschland Botschafter linktr.ee/FikriAnilAltintas

Nicht nur der Fall in #Gera zeigt: Die wachsende Anzahl an Femiziden ist ein alarmierender Zustand gewaltvoller Männlichkeit und Versagen politischer Akteure, die Männergewalt gegen Frauen weiterhin verharmlost. Der Kampf gegen Antifeminismus muss Priorität haben.

Die Kahlschlagpolitik in Berlin geht weiter. Kürzlich erst wurde ein international anerkanntes Präventionsprogramm gegen häusliche Gewalt gestrichen, nun die Nummer gegen Kummer. Falls ihr euch fragt, was unter CDU-Führung auf euch demnächst zukommt, hier wird es vorgemacht…

Bundesministerium schaltet sich ein: Berliner Bildungsverwaltung streicht Gelder für Kinder- und Jugendtelefon

Der Diakonie werden ab April alle Mittel für das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon gestrichen. Das Bundesfamilienministerium drängt die Bildungsverwaltung, die Kürzung zurückzunehmen.

tagesspiegel.de

Meine inständige Hoffnung ist, dass jetzt Männer sich nicht demonstrativ und öffentlich abgrenzen, sondern mal (leise) überlegen, wie sehr sie ebenfalls mit nicht strafbaren Grenzüberschreitungen in das Leben von Frauen getrampelt sind. Frauen, die das mit mehr Männern als nur euch erlebt haben.

Daniel Drepper@danieldrepper.bsky.social · last yr.

Neue Recherche der SZ-Kolleg*innen: Der Fall Stefan Gelbhaar — Chronologie eines Grenzfalls. „In den vergangenen Wochen hat die Süddeutsche Zeitung mit Dutzenden Menschen gesprochen, die den Fall aus verschiedenen Perspektiven erlebt haben, von der untersten Ebene der Grünen bis zur obersten.“

Und noch mal liebe Grüße an die FDP-Abgeordneten, die meinten, sie wollten §218 StGB „nach der Wahl“ angehen, statt ihr Mandat dann für reproduktive Freiheit zu nutzen, wenn sie noch konnten. Die Angriffe auf Schwangerschaftsabbrüche, die kommen werden, die desolate Versorgungslage, gehen auf euch.

Wer Partnerschaftsgewalt verhindern will, muss Abhängigkeiten verringern. Emotionale, ökonomische, aufenthalts- und familienrechtliche Abhängigkeiten. Patriarchale Gesellschaften verschärfen diese.

Es gibt einen Kausalzusammenhang zwischen Rechtsextremismus und Gewalt, zwischen radikalem Islamismus und Gewalt. Aber nicht zwischen Herkunft und Gewalt. Das wusste die Union vor ein paar Jahren noch. Jetzt nicht mehr offenbar.

Wer sich tatsächlich gegen sexualisierte Gewalt einsetzen will unternimmt etwas gegen sexualisierte Gewalt, kämpft gegen aggressive Männlichkeit. Falsche Behauptungen über „Gruppenvergewaltigungen von Migranten“ aufzustellen hingegen dient nur dem Schüren von Rassismus. Merz will das.

Wieder ein Femizid. Wieder kein Aufschrei. Keine Sondersendung, kein Untersuchungsausschuss, keine Statements von Politiker*innen. Das Leben von Frauen ist einfach egal, wenn die Tat nicht rassistischer Propaganda nutzt. Trauer und Wut. #Frauenhass

Genthin: Junge Frau tot, Polizei fasst mutmaßlichen Täter | MDR.DE

In Genthin ist am Donnerstag eine junge Frau gewaltsam ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Täter wurde inzwischen bei einer Fahndung gefasst.

mdr.de

Das Wahlprogramm von Friedrich Merz stimmt teils wortgenau mit den Forderungen der Chemie- und Metallindustrie überein. Ob das wohl Zufall ist? Wir haben frühere Geschäftspartner und Arbeitgeber angeschaut – und decken bisher unbekannte Verbindungen zu Top-Lobbyisten und Wirtschaftsgiganten auf.

Der Mann der Großkonzerne: Das Lobby-Netzwerk von Friedrich Merz

Merz steht der Wirtschaft nah – vielleicht zu nah. CORRECTIV-Recherchen weisen neue Verbindungen zu BASF nach und werfen heikle Fragen auf.

correctiv.org

wirklich spannend wie incels immer aus allen ecken gekrochen kommen, wenn beim problem der geschlechtsspezifischen gewalt ~alle~ männer adressiert werden. gewalt gg frauen ist kein problem der migration, sondern ein problem von dysfunktionaler männlichkeit.

Mich interessiert übrigens nie die Herkunft von Tätern. Mich interessiert, weshalb sie nicht von ihren Taten abgehalten wurden, wie man sie künftig abhalten kann und wie man die Opfer bestmöglich unterstützen kann.

Wie beschäftigt Politiker*innen wären, ihr Beileid auszudrücken und zu debattieren über das Ende dieser Gewalt gegen Frauen, wäre es wirklich wichtig. Sie müssten nahezu jeden Tag vor die Kamera und ein Statement in soziale Netzwerke geben. Alle Angehörigen und Getöteten hätten es verdient.

Christina Clemm@clemm.bsky.social · 2y ago

Wieder ein Femizid, wieder kein Anlass für politische Maßnahmen, Sondersendungen. Als sei es einfach nicht zu ändern, dass Männer ihre Ex-Partner*innen töten. #Frauenhass