Lisa-Maria Kellermayr war Ärztin, gegen die im Zuge der Covid-Pandemie ein extrem rechter Shitstorm von Corona-Leugner*innen gestartet wurde. Sie kritisierte zuvor Demonstrierende aus dem Milieu der Corona-Rechten, die eine Zufahrt zu einem Spital blockierten. [1/2]
@felini95.bsky.social
she/her | trans rights are human rights 🏳️⚧️ not all men but ALWAYS men
Weil das Problem ist: Natürlich glaubt man erst einmal, der Partner würde so etwas nie tun. Bis die Polizei vor der Tür steht. Bis man in ein Zimmer kommt und der Partner vergewaltigt die minderjährige Tochter. Es ist wirklich zunehmend schwer, mit Männern zu leben. (13/13)
Vielleicht könnten wir erst mal geschlechtsbezogene Gewalt und Frauenhass bekämpfen, bevor wir darüber sprechen, ob es Feminist* innen zu weit treiben.
Was machen Menschen mit Kleinkindern und Babys, die in engen Wohnungen leben? Was machen alte Leute, die im Neubau wohnen südseitig? Was machen chronisch Kranke? Es braucht einen echten Aktionsplan für Menschen, die durch die Hitze gefährdet sind. Nicht „sollen sie halt ins Bad gehen“.
Das ist einfach nicht mehr zu schaffen. 40 Grad.
Das passiert. 2026 in Österreich. Sollen wir noch mehr mit Rechten diskutieren und sie in unsere Mitte holen, weil ihre Positionen so interessant sind?
Burschenschafter rufen in Leoben "Sieg-Heil" und treten auf Taxifahrer ein
Das Stiftungsfest mit AfD-Politiker Matthias Helfrich als Festredner sorgte schon vorab für Empörung. Nun ermittelt die Polizei wegen NS-Wiederbetätigung und Körperverletzung
derstandard.at
Wann sind genug Frauen ermordet worden, dass es jemanden interessiert? Wirklich interessiert.
Wir sollten jede Frau feiern, die es wagt, geschlechtsbezogene Gewalt öffentlich zu machen. Und endlich aufhören, sie zu beschämen.
Wir debattieren wieder mal, was Meinungsfreiheit ist. Dazu gerne nochmal, was ich kürzlich an anderer Stelle schrieb, ist im Grunde unkompliziert. Und natürlich hat das auch was mit Geschlechterfragen zu tun und mit: Entitlement. Der ganze Text hier: steady.page/de/keine-fra...
Was sich Frauen alles gefallen lassen müssen und womit Männer alles durchkommen, ist einfach nicht hinnehmbar.
Was unser Zusammenleben hier wirklich gefährdet sind gewalttätige Männer. Wer sich dafür nicht interessiert sind Männer. Nicht alle Männer, aber viel zu viele.
Auch heute werden wieder Männer „ihre“ Frauen betäuben und vergewaltigen. Und Videos davon mit anderen teilen, die tausendfach konsumiert werden. Auch heute gibt es keine Prävention in Schulen, Unis, in der Öffentlichkeit gegen Misogynie.
Digitale Gewalt mit KI, über 1.000 Fälle von Online-Rassismus – und ZARA, der Meldestelle für digitale Gewalt und Rassismus, wird die Förderung gekürzt. Damit steht diese unverzichtbare Anlaufstelle vor dem Aus. ZARA muss bleiben! Jetzt unterzeichnen: mein.aufstehn.at/petitions/za...
Jetzt unterzeichnen: #ZARAbleibt! – Österreich braucht weiterhin Zivilcourage!
ZARA unterstützt Betroffene von Rassismus & digitaler Gewalt und setzt sich für Zivilcourage im Alltag ein. Wenn diese Arbeit wegfällt, fehlt eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene und Stimme g...
mein.aufstehn.at
Du musst als Frau Frauen schon sehr verachten, wenn du ausgerechnet bei einer Opferschutzorganisation sparst, die vor allem Frauen hilft.
Lese mich ja gerade durch die SZ-Sammlung der „Weltliteratur“ und was soll ich sagen - es ist einfach nur bitter, wie oft die (unkritische) Darstellung krasser Misogynie & sexueller Übergriffe (auch gegenüber Kindern) vor nicht allzulanger Zeit noch als hohe Kunst betrachtet wurde. 🫤
regelmäßig fragen, ob etwas wirklich gut ist, weil es provoziert und neue Sichtweisen eröffnet oder ob etwas nur schockiert und wir quasi in Angst reagieren und etwas akzeptieren oder beklatschen, weil wir unseren Schock als Schwäche empfinden. 15/15
regelmäßig verweigern, diese Spuren vorher sehen zu wollen, in hinterfragen und uns zu Komplizen machen zu lassen. Das ist sehr schwierig, aber vielleicht würde es reichen, wenn wir dem Schaffen von Männern mal mit einer ähnlichen Skepsis begegnen wie fern von Frauen und wenn wir uns 14/15
geschrieben hat, weniger Fiktion ist als gedacht und dass das bedeutet, dass es dazu auch ein Opfer gibt. Dass hier ein Täter aus seinen Taten weiteres Kapital schlägt. Aber wir müssen uns fragen, warum wir im Schaffen von Tätern zwar im Nachhinein immer wieder ihre Spuren erkennen, aber uns 13/15
wurde Matzneff von der Öffentlichkeit verurteilt, nachdem eines seiner Opfer, Vanessa Springorra, seine Taten in ihrem Buch ,Die Einwilligung‘ aus ihrer Perspektive schilderte. Wahrscheinlich ist niemand bei der Produktionsfirma oder am Set auf die Idee gekommen, dass das, was Ulmen 12/15
Der gefeierte französische Autor Gabriel Matzneff publizierte ein Buch nach dem anderen über seine missbräuchlichen Beziehungen zu jungen Teenagerinnen und als eine kanadische Journalistin dies in einer TV-Talkshow als Pädophilie bezeichnete, wurde sie rausgeschmissen. Erst Jahrzehnte später 11/15
seiner Autobiografie ,Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund‘ sehr ausführlich die brutale Vergewaltigung einer Teenagerin beschreibt, in TV-Interviews offen übergriffig (z.B. gegenüber Désirée Nosbusch) war oder verlautbaren ließ, er müsste sich zurückhalten, mit seiner Tochter zu schlafen. 10/15
sie dies nicht tun. Ich kenne das in beiden Formen. Aber das ist eine grundsätzliche Erfahrung von Frauen im Literaturbetrieb. Bei Männern läuft das sehr anders. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass schreibende Täter in ihrer Produktion ihre Taten benennen. Z.B. Klaus Kinski, der in 9/15
gemacht wird. Es wird gefragt, was davon sind Sie? Was haben Sie erlebt? Es wird Frauen sowohl vorgeworfen, dass sie nur über sich selbst schreiben (Männern, die über sich selbst schreiben wird übrigens häufig Mut und Authentizität bescheinigt), genauso wird ihr Expertentum angezweifelt, wenn 8/15
die als sie selbst aufgetreten sind. Auch in Interviews, die er als Christian Ulmen gegeben hat, war er oft kaum zu unterscheiden von dem, was er sonst so spielte. Insofern hätte man schon häufiger kritisch nachfragen können. Etwas, was z.B. bei weiblicher Kunstproduktion quasi immer 7/15
Witze lacht. Dass das Feuilleton jubelt und die Quote stimmt. Interessant ist aber auch, wie die Rezeption vom männlicher Kunst ist. Das, was Ulmen gemacht hat, hat immer ,Autofiktion‘ geschrien. Z.B. hatten die Figuren oft die realen Namen der Schauspieler oder er hat mit Laien gearbeitet 6/15
Der Vergleich, den er zu sich selbst wegen einer schlechten Show zieht, ist übrigens so jenseitig und an allen Punkten vorbei, dass man sich wirklich fragen muss: verstehen solche Männer eigentlich irgendetwas?
Es ist schon fast beleidigend, wie vorhersehbar und nicht überraschend die Reaktionen von den typischen Leuten sind
"Wie sollen Väter mit ihren Söhnen über das Thema sprechen?" Hä? Ich hab eine Idee: Dich für deine Freundin im Netz auszugeben und in ihrem Namen Sex anzubieten, ist scheiße. So zum Beispiel. Case closed. Nur noch Kopfschütteln, echt. www.n-tv.de/leute/Markus...
Jede dritte Frau ist von Gewalt betroffen. Jeder dritte Mann will, dass man ihm "unvoreingenommen" begegnet. Sorry, nur ersteres ist echte Statistik. Bei zweiterem bin ich polemisch, die echten Zahlen zeigen vermutlich ne noch größere Schere.
Gestern Großeinsatz in Görlitz. Ein Mann mit "Ostdeutschland"-Shirt und Machete muss von der Polizei gestellt werden und wird verhaftet. Ein "psychischer Ausnahmezustand". Wäre das kein weißer 49-Jähriger, hätten alle rechten Medien darüber und über Abschiebungen geredet. So juckt es keinen.
Dieser Tage dürfte eine beachtliche Zahl von Männern in Panik sein, dass sie für die Gewalt gegen Frauen, die sie digital oder analog verübt haben, schon bald zur Rechenschaft gezogen werden. Das zumindest sollte die anhaltende Debatte bereits erreicht haben!
„Was Gisèle Pelicot erlebt hat,ist keine Besonderheit.Chatgruppen,in denen sich Männer darüber austauschen,dass sie Frauen betäuben und vergewaltigen,gibt es in vielen Sprachen.“ Nein,nicht alle Männer.Aber immer Männer,viel zu viele Männer,viel zu viele Möglichkeiten,ihren Frauenhass auszuleben.
Acht Männer organisieren in Telegram-Chats Vergewaltigungen. Danach prahlen sie mit ihren Taten. Vier von ihnen wird der Prozess gemacht.