GirasoleDE

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AfD-Watcher. "Festen Mut in schwerem Leiden, Hilfe, wo die Unschuld weint..." https://old.reddit.com/user/GirasoleDE

m 6. September wählt Sachsen-Anhalt. Knapp vier Wochen davor steuert die AfD auf einen historischen Erfolg zu. In dem lange übersehenen Bundesland entscheidet sich, wie weit ihr Vormarsch reicht – und wie groß der Widerstand ist.

Sachsen-Anhalt – ein gespaltenes Land wird zum Prüfstein für die Demokratie

Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt. Knapp vier Wochen davor steuert die AfD auf einen historischen Erfolg zu. In dem lange übersehenen Bundesland entscheidet sich, wie weit ihr Vormarsch reicht – un...

derstandard.at

Sehr guter Artikel von Stefan Locke in der FAZ (leider nicht online, nur FAS-print): Warum weniger Verständnis gegenüber AfD-Schwadroneuren gut ist und mehr Widerspruch nötig. Gerade der Verständnissound von Politikern wie Michael Kretschmer fördert die dumm-dreiste Aggressivität der #AfD-Anhänger

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Großes Dilemma Rechtsaußen: Erneut hat die faschistische polnische Konfederacja versucht, den Aufstand im Warschauer Ghetto zu instrumentalisieren. Da sie sich dabei insbesondere gegen Dtld. wendet, fordert Nius-Redakteur Björn Harms von der AfD die Einstellung der Zusammenarbeit. "Eigentlich." 1/3

Björn Harms
@Spreeathen1
·
4 Std.
Eine vernünftige deutsche Rechtspartei müsste die Zusammenarbeit mit solchen Leuten, denen es nur um Provokation und Ressentiment geht, nicht etwa um würdevolles Gedenken oder gar den europäischen Geist, eigentlich sofort einstellen. Das Problem der AfD: Derzeit versucht man verzweifelt die ESN-Fraktion im EU-Parlament zusammenzuhalten, in der auch die Nowa Nadzieja von Mentzen sitzt. Nur wenige Austritte reichen, damit die ESN ihren Fraktionsstatus verliert. Viele Fraktionsmitarbeiter würden ihren Job verlieren, Gelder würden entfallen, die Redezeit gekürzt werden. Deshalb schweigt man. Ob das noch bis zur nächsten EU-Wahl gut geht, ist eine andere Frage.
Zitat
Sławomir Mentzen
@SlawomirMentzen
·
21 Std.
Übersetzt (Originalsprache Polnisch)
Während des Warschauer Aufstands ermordeten die Deutschen 200.000 Polen, darunter Tausende von Kindern.

Das werden wir nie vergessen!

Aber Konfederacja sitzt mit der AfD in einer Europaparlamentsfraktion - und ohne sie droht der Fraktionsstatus verloren zu gehen. Da müssen die "Ideale" hintanstehen. So ein Mist aber auch, Potztausend!🤣 PS: Nowa Nadzieja ist ein Teil von Konfederacja. 2/3

Auch Vorfeld-"Theoretiker" Benedikt Kaiser ist sauer, wirft Konfederacja "Ressentiment-Kultivierung" vor, nennt sie "chauvinistische Touristen" (die Aktion fand vor dem Brandenburger Tor statt) und sieht die internationale Zusammenarbeit gefährdet. Merke: Chauvinisten sind immer die Anderen. 3/3

"4. Während unzählige Probleme der Gegenwart und nahen Zukunft alle unsere Völker und Nationen gemeinsam bedrohen, und zwar substantiell, riskieren keifende Slopulisten-Chauvinisten für neue Klicks und Likes im Heimatland die Basis möglicher internationaler Zusammenarbeit zum Wohle eines irgendwie noch europäischen Europas. Wir reden über Ceuta, Konfederacja über die 1940er. "

1/3 Noch ein paar Gedanken zu der AfD/GD-Demo in Schwerin gestern: Die Demo diente der eigenen Inszenierung. Es handelte sich um die erste große Aktion der neuen AfD-Jugendorganisation. Das wurde genutzt, um einen Imgeaufnahme für die GD zu erzeugen, die vom IB-nahen Filmkollektiv erstellt wurde.

2/3 Die Botschaft: „Wir sind keine langweilige Parteiorganisation. Wir sind eine Bewegung.“ Ein Widerspruch, der mir aufgefallen ist. Die Teilnehmer liefen durch Schwerin und skandierten „Ost, Ost, Ostdeutschland” oder „Wir sind das Volk”. Moderiert wurde die Demo von einem Österreicher.

3/3 Die Identitären waren da, die vorrangig aus dem Süden und Westen Deutschlands kommen. Auch Vertreter aus Brandenburg waren anwesend unter anderem der Bundesvorsitzende Jean-Pascal Hohm und der Landtagsabgeordnete Dominik Kaufner, der in Bayern geboren ist. So viel "Ostdeutschland" war nicht da.

Der AFD-Bundestagsabgeordnete Sascha Lensing (NRW) hat heute nach eigenen Angaben mit einer Besuchergruppe (darunter auch Kinder) die russische Botschaft besucht - wohlmöglich auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

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Höcke gerichtlich beglaubigt Faschist nennen? Doch das Feindbild der Polizei NRW: „Lieber Omas jagen als echte Nazis!“ Schön, dass die Beamtenschaft im Kampf gegen den Terrorismus endlich die wahren Staatsfeinde im Visier hat: Strickende Großmütter mit Schildern. taz.de/Oma-gegen-re...

„Oma gegen rechts“ zu rechten Drohungen: „Das macht schon Schiss“

Eine Aktivistin nannte Björn Höcke auf einen Plakat „Nazi“ – und geriet ins Visier der Behörden und Höckes selbst. Ein Gespräch über die Ermittlungen.

taz.de

Ganze 420 Mann hat die AfD-Jugend in Schwerin zusammengekratzt. Das Ergebnis? Ein brauner Bodensatz aus Neonazis und Identitären mit dem intellektuellen Tiefgang einer Pfütze. Aber hej, wenigstens stimmte die Dresscode-Einigkeit beim Völkischen Wandertag. Nazi-Nachwuchs entlarvt sich selbst.

taz@taz.de · 3d ago

Beim ersten Aufmarsch der AfD-Jugend zogen etwa 420 Neonazis und Identitäre durch Schwerin. Der Gegenprotest sieht nicht viel größer aus.

Rund 400 Teilnehmende zogen beim ersten Auftritt der AfD-Jugend „Generation Deutschland“ durch Schwerin. Mit Parolen wie „Send them back“ und „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ erinnerte der Aufzug mehr an die „Identitäre Bewegung“ oder Neonazi-Szene.

In unserem AfD-Gutachten haben wir auch ein längeres Kapitel zum Antisemitismus in der Partei. Vereinzelt ist er ganz explizit, etwa durch die Verbreitung antisemitischer NS-Karrikaturen. Ganz überwiegend ist er aber codiert. AfD-Funktionär*innen auf allen Ebenen sprechen zB von 1/

„Globalisten“, „globalistische[r] Krake“, „internationale[m] Finanzkapital“, „Puppenspieler[n]“ und verbreiten dadurch alte antisemitische Verschwörungserzählungen. Besonders verbreitet ist die Zuschreibung des „Großen Austauschs“ — also die Behauptung, bestimmte Kräfte wollten 2/

durch Massenmigration die Bevölkerung in Europa austauschen — zu Juden wie George Soros. Gerade diese Erzählung hat unheimliche Vorbilder, u.a. bei Hitler selbst. In „Mein Kampf“ schreibt er: „Juden waren es und sind es, die den N**** an den Rhein bringen, immer mit dem gleichen Hintergedanken 3/

und klaren Ziele, durch die dadurch zwangsläufig eintretende Bastardierung die ihnen verhasste weiße Rasse zu zerstören, von ihrer kulturellen und politischen Höhe zu stürzen und selber zu ihren Herren aufzusteigen.“ Die Ähnlichkeit ist frappierend. 4/

Warum kommen wir trotzdem zu dem Ergebnis, dass der die AfD prägende strukturelle Antisemitismus unser Ergebnis, dass sie verfassungswidrig ist, nicht stützt? Das hängt mit unserem besonderen Prüfmaßstab zusammen. Anders als das Bundesverfassungsgericht haben wir uns bei der Prüfung des gegen 5/

die Menschenwürde gerichteten politischen Konzepts der AfD nie allein auf die Ideologie der Partei gestützt; hinzukommen mussten stets rechtliche Maßnahmen, die sich gegen eine bestimmte Gruppe richten. Solche Maßnahmen formuliert die AfD zulasten von Muslim*innen, nicht aber von Jüdinnen*Juden. 6/

Ist die AfD deshalb für letztere keine Gefahr? Doch. Wer selbst auf höchster Ebene klassische antisemitische Verschwörungserzählungen verbreitet, erzeugt zweifellos Gefahren für Jüdinnen*Juden. Und immer wieder bricht sich auch ganz offene Judenfeindlichkeit Bahn in der Partei. 7/

Unser Negativbefund ist also — wie auch an anderen Stellen im Gutachten wie zur Behindertenfeindlichkeit — eine juristische Aussage, keine politische. 8/8