Merle

@grrrlsarestrong.bsky.social

Für einen ganztägigen Workshop, den ich gerade für RIAS Thüringen gebe, steht durchgehend Polizei vor der Tür. Das ist der Alltag für Menschen, die zu Antisemitismus arbeiten. Fast jeder Veranstaltung gehen Sicherheitsbesprechungen voraus.

8.MÄRZ - FEMINISM UNLIMITED! Auftaktkundgebung: Für den Feminismus! Gegen jeden Antisemitismus! 08.03.24, 15Uhr Helsingsforser Platz Berlin, Friedrichshain Mit Redebeiträgen von: Sharon Adler Ruth Halperin Kaddari Hashomer Hatzair Rawan Osman Gruppe Vitka 💜

8.MÄRZ
FEMINISM UNLIMITED
Auftaktkundgebung:
Für den Feminismus Gegen jeden Antisemitismus!
08.03.24, 15Uhr
Mit Redebeiträgen von:
Sharon Adler
Ruth Halperin Kaddari
Helsingsforser Platz Berlin, Friedrichshain
Hashomer Hatzair
Rawan Osman
Gruppe VitkaWeltweit kämpfen Feminist*innen für ein gewaltfreies und gleichberechtigtes Leben und für eine Welt, in der Geschlecht keine hierarchisierende Kategorie mehr ist. Dieses Emanzipations- und Solidaritäts- versprechen wurde von etlichen sich als feministisch und progressiv verstehenden Bewegungen und Organisationen seit dem 7. Oktober 2023 gebrochen.
Am 7. Oktober verübte die islamistische Terror- organisation Hamas in Israel das größte Pogrom an Jüdinnen*Juden seit der Shoah. Die Hamas- Terroristen ermordeten fast 1200 Menschen auf grausamste Art und Weise und verschleppten über 200 weitere in den Gazastreifen. Sie filmten ihre Taten mit Go-Pro-Cams, finanziert vom iranischen Regime, und verbreiteten ihre Propagandavideos auf Social Media. Vor allem wendeten sie geschlechtsspezi- fische sexualisierte Gewalt an. Die islamistischen Attentäter hatten dazu den expliziten Befehl. Weltweit agierende Frauenrechtsorganisationen schweigen dazu.
- English and Hebrew translation at the end-Ausgerechnet UN-Women, die sich weltweit für die Beseitigung von Gewalt an Frauen einsetzen, brauchten über 50 Tage, bis sie sich zu einem knappen Statement durchringen konnten, das den Hamas-Terror verurteilt. Internationale Solidarität mit
israelischen und jüdischen Frauen, der jüdischen Community und Israel blieb aus: #Metoo - unless you're a Jew. In Berlin ist das nichts Neues: während wir schon seit Jahren eine Übernahme und Ver- einnahmung feministischer Kampftage und An- liegen durch antisemitische Gruppierungen be- obachten, leugnen genau jene vermeintlichen Feminist*innen jetzt die sexualisierte Gewalt gegen Jüdinnen.
Diese antisemitische Entsolidarisierung ist unerträglich.
Die antisemitischen Zustände sind unerträglich. Dieser Verrat an feministischen Grundsätzen ist unerträglich.
Der diesjährige Frauenkampftag gilt unseren jüdischen und israelischen Schwestern: Wir sehen Euch, wir sehen Euren Schmerz, wir stehen hinter Euch.Mit unserer Kundgebung wollen wir denjenigen, die am 7. Oktober angegriffen wurden und die seitdem antisemitischen Anfeindungen, Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt sind, zuhören.
Heraus zum 8. März!
Für den Feminismus- gegen jeden Antisemitismus. Kommt zur Auftaktkundgebung und schließt Euch der Demo für universelle feministische Solidarität an!
Mit Redebeiträgen von: Sharon Adler
Ruth Halperin Kaddari 
Hashomer Hatzair
Friedrichshain
Rawan Osman
Gruppe Vitka

08.03.24, 15Uhr Helsingsforser Platz Berlin

Junge Frauen in der Wissenschaft, kleines 1x1: In einen gut vorbereiteten Vortrag gehen mit dem Gedanken „Heute ist der Tag, an dem ich als absolute Hochstaplerin auffliege“ ✨✨

Feminismus muss in seiner universalistischen Klarheit und Entschiedenheit bedeuten, die Verbrechen der Hamas, die Vergewaltigungen, zu verurteilen, sich mit den betroffenen Frauen und Mädchen zu solidarisieren und für die Freilassung der Verschleppten zu kämpfen. Das ist die eine Seite.

Wer sowas schreibt und in keinem Satz die massive, grausame und in etlichen Fällen tödliche sexualisierte Gewalt, Entstellung und Misshandlung durch die Hamas am 7. Oktober auch nur erwähnt, sollte sich einfach nicht mehr Feministin nennen.

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Als Israel an Yom Kippur 1973 von Ägypten und Syrien angegriffen wurde, reiste Leonard Cohen in das Land, um vor Soldaten zu singen. Der Journalist Matti Friedman hat ein Buch über Cohens Reise geschrieben, die eine »Wiedergeburt« des ­Musikers zur Folge hatte. jungle.world/artikel/2023...

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Vor Kurzem haben wir eine Kundgebung gegen jeden Antisemitismus und Islamismus organisiert. Wir wollten mit einer dezidiert linken Kritik etwas eigenes machen und klar Rufen nach Abschiebungen widersprechen und unsere Empathie für die Zivilist*innen in Gaza aussprechen. >>

Freitag Abend wurden Leute angegriffen, als sie für die Gedenkveranstaltung am 9. November plakatierten. Die Angreifer skandierten erst „Free Palestine“ und behaupteten, dass das Leid der Palästinenser*innen schlimmer als die Shoa sei. Es ist unerträglich.

Die KZ-Gedenkstätte hat mit dem Shoa-Überlebenden Leon Weintraub gesprochen, der sich während der Angriffe in Tel Aviv befand. Dieser Schmerz ist nicht auszuhalten. Es ist unvorstellbar. /4

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Am 9. November gedenken wir vor der ehem. Synagoge in der Levetzowstraße in Moabit der Pogrome von 1938. Sprechen wird dort auch Kurt Hillmann als Zeitzeuge. Im Anschluss ziehen wir mit einer antifaschistischen Demonstration zum Denkmal am Westhafen. /1

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In New York wurde ein Zentrum für jiddische Kultur und Sprache, dass nach dem berühmten jiddischen Dichter Sholem Aleichem (1859-1916) benannt ist, angegriffen. Es ist kaum auszuhalten, auf wie vielen Eben das falsch ist.

UPDATE Norwood: Local Jewish Center Vandalized Overnight on Bainbridge Avenue - Norwood News

Sholem Aleichem Cultural Center, a Jewish center located at 3301 Bainbridge Avenue in the Norwood section of The Bronx was vandalized on Tuesday, Oct. 31, police said.

norwoodnews.org