Horst Leitner

@holei.bsky.social

wildoekologie.at

Unter diesen Posting hat sich eine interessante Diskussion darüber entwickelt, wie viel Klimaschutz die Mehrheitsgesellschaft, und mit ihr der kurzzeitig empörte und dann der Krisen-Amnesie frönende Boulevard wirklich will. Spoiler: wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.

Titelseite der Kronen Zeitung am 5 August 2026 nachdem am Vortag und am selben Tag in Wien 41 Grad gemessen worden: "Regierung muss Klimaversäumnisse aufholen".
Reinhard Steurer@steurer.bsky.social · yesterday

Bitte hört auf mit dieser Märchenerzählung. Eine überwältigende Mehrheit ist für Scheinklimaschutz den man im eigenen Alltag nicht merkt, also gegen Tempo 80-100, gegen ein striktes Heizungsgesetz, gegen Verbot von Billigfleisch und Billigflügen usw.

Der neue Verkehrsminister beweist eindrücklich, dass auch er offensichtlich keine Ahnung hat, wovon er spricht. Und, dass auch er fest entschlossen ist, sowohl gegen die Realität als auch gegen eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. #Dürre #Donau #Bayern

Bilger fordert in Niederbayern mehr Vorsorge gegen Niedrigwasser
Bundesverkehrsminister Bilger will sich dafür einsetzen, dass Wasserstraßen trotz des Klimawandels weiter genutzt werden können. Er hat sich am Nachmittag im Landkreis Deggendorf über den bevorstehenden Ausbau der Donau und die Auswirkungen des derzeitigen Niedrigwassers informiert. Derzeit gebe es aber keine Versorgungsengpässe, betonte Bilger im BR-Interview. Für den Fall, dass die Situation anhalte, brauche es aber Vorsorge. Es müsse alles dafür getan werden, um besser mit Niedrigwassersituationen umgehen zu können, betonte er. Dabei gehe es um Klimaanpassung. Durch den Donauausbau sollen Güterschiffe tiefer ins Wasser eintauchen können, was bei Niedrigwasser zusätzliche Ladung ermöglicht. Im Herbst soll der Ausbau zwischen Deggendorf und Vilshofen starten. Derzeit laufen schon Vorbereitungen.

Sendung: Bayern 3 Nachrichten, 03.08.2026 19:00 Uhr
Akrotelm 🌾@akrotelm.bsky.social · 2d ago

Zum Niedrigwasser in der #Elbe sagt der Ökologe Ernst Dörfler: Dass der Fluss soviel Wasser verloren habe " [...] liege unter anderem daran, dass zahlreiche Feuchtgebiete entlang der Elbe trockengelegt und Entwässerungsanlagen in Betrieb genommen worden seien." Danke für die klaren Worte. 👍

Immer mehr und mehr. Gut so! Aber wo bleiben die Männer, die das bestätigen? Wo ist die christlich soziale Solidarität? Wo ist das angeblich andere Frauenbild der ÖVP? Wo sind die Männer aus anderen Parteien, die mit Ruck zu tun hatten und wissen, wie es zugeht? Wo sind die ganzen Funktionäre?

"Walter, es ist vorbei": Nach Rauch-Kallat begehren auch andere ÖVP-Frauen gegen Ruck auf

Hinter den Kulissen sagen Kammerfunktionärinnen zu den Vorwürfen um Frauenfeindlichkeit und Machtallüren: "Genau so spricht er mit den Leuten."

derstandard.at

Herzliche Gratulation an Volker Türk zur Wiederwahl als UNO-Hochkommissar für Menschenrechte! Ich wünsche weiterhin viel Kraft, Weitblick und Erfolg für den Einsatz für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und die Würde aller Menschen. Alles Gute für die kommende Amtszeit! (vk)

Ich habe meine Gedanken zur Absetzung von Karim Khan, dem Chefankläger des ICC zusammengeschrieben. Wichtiger als die Frage, ob seine Absetzung gerecht war, ist der Fokus auf seine Nachfolge, damit nicht der Wunsch der USA und Israel in Erfüllung geht, und die Palästina-Ermittlungen einschlafen.

shoura.hashemi Karim Khan ist Geschichte. Gestern
haben die Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs ihn mit deutlicher Mehrheit seines Amtes enthoben - zum ersten Mal in der 24-jährigen Geschichte des Gerichts. Zwei Jahre lang stand er wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber einer ehemaligen Mitarbeiterin unter Druck.
Was tatsächlich vorgefallen ist, weiß ich nicht - und ich glaube, wir werden es nie mit letzter Sicherheit wissen. Ein Richtergremium hat Fehlverhalten verneint.
Mitgliedstaaten haben diese Entscheidung nicht akzeptiert. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen, in einem Raum, den weder die einen noch die anderen für sich beanspruchen sollten. Für die einen ist Khans Abgang ein Erfolg von MeToo. Für die anderen war das Verfahren eine gezielte Kampagne gegen den Mann, der die Palästina-Ermittlungen vorangetrieben und die Haftbefehle gegen Netanjahu, Gallant und weitere israelische Minister erwirkt hat.Was ich festhalten möchte: Öffentlich bekannt ist, dass der israelische Außenminister eine eigens eingerichtete Taskforce geleitet hat, die gezielt und mit erheblichem diplomatischem Druck auf Khans Absetzung hingearbeitet hat. Das passt zu einem Muster: israelisches Lobbying agiert selten leise, sondern mit Druck, Drohungen, dem gezielten Ausspielen von Abhängigkeiten. Lobbying von der übelsten Sorte, mit der Brechstange und ohne Rücksicht auf Verluste.
Der größte Schaden liegt nicht allein im Ansehen des Gerichtshofs, so gravierend der auch ist. Er könnte in der Frage liegen, wer als Nächstes das Amt übernimmt. Wird es eine Person, die Washington, Jerusalem und - man muss es so offen sagen - auch Berlin und Wien genehm ist? Eine Person, unter der die Palästina-Ermittlungen leise einschlafen? Genau darauf muss sich unser Blick richten.
Es wurden schwere Sanktionen gegen Richter*innen verhängt, die Haftbefehle bestätigt haben. Der Druck auf das Gericht ist real und verschwindet nicht, nur weil ein Name ausgetauscht wird.
Die entscheidende Frage ist daher nicht nur, ob es gerecht ist, dass Karim Khan geht. Sie ist, mit welcher Konsequen sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin weitermacht.

Das ist erst der harmlose Anfang bei 1,5C. Schon in den 2030er-Jahren werden wir 2C überschreiten (auch nur ein Zwischenstand). Wir werden in nicht allzuferner Zukunft erleben, dass Nutztiere gekeult werden müssen weil nicht genug Futter (& Essen für Menschen). Man könnte sich darauf vorbereiten...

ORF-Radio

Das digitale Radioangebot des ORF. Alle öffentlich rechtlichen Radiosender Österreichs auf einer Plattform. Live und 7 Tage lang im Stream on Demand.

oe1.orf.at

Wolfgang Kamptner - Lobaubleibt!@wolfkamp.bsky.social · 3w ago

„Das ist nicht wirklich lustig“, meint der Obmann des st. Almwirtschaftsvereins. Das stimmt. Das ist eine der Auswirkungen der #Klimakrise. Aber er kann dem #Landwirtschaftsminister ein wenig ins Gewissen reden. Echter Klimaschutz statt Alibi-Maßnahmen. #Trockenheit steiermark.orf.at/stories/3362...

Scheinnaturschutz ergänzt Scheinartenschutz & Scheinklimaschutz zu einem System in dem zu vieles nur noch simuliert und nicht mehr gelebt wird. Die Mehrheit belohnt genau diese Simulation mit Wahlerfolgen, ja man muss sogar froh darüber sein, wenn sie nicht von Simulation in Verleugnung kippt.

Daniel Huppmann@danielhuppmann.bsky.social · last mo.

30% der österreichischen Fläche steht unter Schutz, sagt Minister Totschnig in der #Pressestunde. So wie das #Natura2000-Schutzgebiet östlich von Wiener Neustadt, dass gerade für eine neue Umfahrungsstraße gerodet wurde... Der Schutz zählt halt nicht viel. #VernunftStattOstumfahrung

Liebe Generation 50+, ich habe das Gefühl,es fällt euch schwer,den Klimawandel als Folge falscher Entscheidungen und verpasster Chancen Eurer/unserer Generation zu akzeptieren. Aber bräche Euch wirklich ein Zacken aus der Krone,wenn ihr jetzt umschwenktet und Parteien wähltet,die was ändern wollen?

Der ORF soll unter dem neuen Generaldirektor "weniger Eifer in Klimafragen"zeigen. Ich bin schon sehr gespannt, wie das dann konkret aussieht 😂😪 🙈🙉🙊

Stefan Kappacher@kappachers.bsky.social · last mo.

Wer so ein Branchenmagazin hat braucht keine Feinde. Der Kollege @michaeljungwirth.bsky.social ergeht sich im „Journalist“ in einer schwer erträglichen Clemens-Pig-Exegese. Gestützt auf zwei bekannte Punkte aus der Bewerbung schwadroniert er drauflos. Es nennt sich „Essay“.

Ohne ins Detail zu gehen, sieht Pig die Nachrich-tenredaktionen sinngemäß tief im linksliberal-grü-nen Milieu verankert - mit einer politischen, ideologischen und thematischen Agenda, die bisweilen missionarische Züge aufweist. Das bedeutet nicht, dass sich der ORF allen Grundsatzfragen gegenüber neutral verhalten oder gar Grundprinzipien über Bord werfen soll, also etwa Grund- und Freiheitsrech-te, Demokratie oder Parlamentarismus infrage stellen dürfte. Wünschenswert wäre, so kann man Pigs Kritik auslegen, mehr inhaltliche Breite, weniger moralische Inbrunst, ein differenzierterer Umgang mit der Migrationspolitik, weniger Eifer in der Klimafrage, ein analytischerer Blick auf den Rechtspopulismus, mehr Bandbreite in der Wirtschaftspolitik.

Ein offensichtliches Ablenkungsmanöver. So könnte weiterhin jahrzehntelang Fossilenergie verbrannt werden, unter dem Motto: "Sorgt Euch nicht, es wird alles gut werden, sobald wir die Kernfusion haben". So könnten Öl- und Gaskonzerne noch lange Gewinne auf unser aller Kosten machen.

Mario Sixtus@sixtus.net · last mo.

"Wir haben die Marktführerschaft in der Photovoltaik in den Lokus geworfen, wir können keine moderne Bahn, keine lebenswerten Innenstädte, keine konkurrenzfähigen E-Autos, keine Digitalisierung der Verwaltung und keine Glasfaser für alle Haushalte, aber:" www.ingenieur.de/technik/fach...