Stefan Holzheu

@holzheustefan.bsky.social

Wissenschaftler aus tiefster Überzeugung. Erkläre gerne, besonders denen, die wie ich dazulernen wollen. #S4FBayreuth

Juni-Bilanz: ø Einspeisung: 8,4 ct/kWh Das ist deutlich über dem Marktwert PV von 6,19 ct/kWh Erzieht wurde dies durch: 1. BEV + PV-Akku gezielt zu niedrigen Preisen zu laden 2. Nicht benötigte Akkukapazität zu hohen Preisen abends und morgens ins Netz zu entladen.

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Ich habe wieder mal einen Artikel gelesen, damit ihr ihn nicht lesen müsst: Ullrich Fichtner schreibt im Spiegel, dass diese Klima-Besserwisser, deren Prognosen jetzt eintreten, doch mit dem Schwarzmalen aufhören sollen. Man fragt sich: Ist das Uninformiertheit oder bewusste Ignoranz? (Thread)

In der Hitze tropischer Nächte fühlen sich Besserwisser pudelwohl
Eine Kolumne von Ullrich Fichtner
Wenn sich die Wetterkarten ins Braunrote verfärben, schlägt die Stunde derer, die es ja schon immer gesagt haben. Selbst renommierte Wissenschaftler wie Stefan Rahmstorf klopfen Sprüche – und helfen der Sache damit nicht.

Trend der mittleren bzw. maximalen Juni-Temperatur für die DWD-Station Heinersreuth-Vollhof/Bayreuth Von 1970-2026 sehen wir einen Anstieg von 4,5 bzw. 4,8°C. Hochgerechnet auf 100 Jahre wären dies 8,1 bzw. 8.6°C. Jeder vernünftige Mensch sollte einsehen, dass diese Trend gestoppt werden sollte.

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E-Autos als Stromspeicher nutzen? Lohnt sich für Halter wie fürs Netz. Solch kluge Lösungen müssen wir voranbringen. Erneuerbaren zu blockieren, wäre keine kluge Politik. Worauf es ankommt, mehr hier www.fr.de/wirtschaft/b... 1/2

Neue Idee der Grünen: Wie E-Auto-Fahrer durchs Laden Geld verdienen können

Die Grünen wollen E-Autos als Stromspeicher nutzen. Was anfangs utopisch klang, sei inzwischen eine echte Option. Was das den Menschen bringt.

fr.de

Unser PV-Akku arbeitet zur Zeit zu 50% für die Allgemeinheit. Aufgrund der kurzen Nächte würden nur ca. 50% Akkukapazität benötigt. Daher entlädt der Akku schon teilweise zur abendlichen Preisspitze ins Netz. Restenergie wird morgens ebenfalls zu hohen Preisen eingespeist.➡️

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Ich habe mir diese Woche zusammen mit Studierenden die Tageshöchsttemperaturen im Juni angeschaut: 1. Die Tageshöchsttemperatur im Juni an einem Standort ist eine zufällige Größe mit breiter Verteilung 2. Die Verteilung war bis ca. 1970 ziemlich stabil 3. Nach 1970 verschiebt sich die Verteilung

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Liebe Wärmepumpen-Spezialisten, Freunde haben mich um Rat gefragt, NACHDEM sie ihre Ölheizung durch Wärmepumpen ersetzt haben, weil die Arbeitszahl ziemlich schlecht ist (ca 2,5). Verbaut wurden zwei Panasonic Aquarea T-CAP M Serie 16 kW (großes altes Bauernhaus - bisher 7000 L Heizöl). ➡️

Morgens 7:30 Uhr - es wird ein sonniger Tag Unsere PV-Anlage speist die verbliebene Batterie-Restladung bei hohen Preisen ins Netz ein, um dann wieder Platz für die Mittagsproduktion zu haben. Bringt uns keinen finanziellen Vorteil aber ist volkswirtschaftlich sinnvoll.

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Gerade mal mit einer LOESS Näherung die Einsparung durch Erneuerbare Energien abgeschätzt: Letzten 12 Monate: 22.000.000.000 € Ohne Wind, PV und Biomasse würde der ø-Strompreis von 8,7 ct/kWh auf 14,1 ct/kWh steigen. Statt 42 Mrd. hätten wir 64 Mrd. für die Stromerzeugung bezahlt.

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Billigen Strom selbst nutzen - teuren Strom einspeisen. So lief bei uns die erste Märzwoche PV, BEV-Ladung, Wärmepumpen und Batteriespeicher. Wir müssen dahin kommen, dass Aufdach-PV Anlagen mit Batteriespeicher einen Anreiz haben, den Strom netzdienlich einzuspeisen.

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Auf Ex-Twitter werden gerade mal wieder die Wunder-AKWs zum Gassparen durchs Dorf getrieben... Aber AKWs und Gaskraftwerke haben deutlich andere Einsatzprofile. Der potentielle Effekt der letzten drei AKWs wäre daher weit geringer als 1:1 Hier eine Abschätzung mit LOESS-Näherung.

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Zwei Grafiken zur Stromerzeugung Wind + PV bisher im Jahr 2026. Die ganze Zeit lag die Leistung über der Leistung der letzten 3 AKWs. Selbst wenn man 1, 2 oder 3 AKWs wieder aktivieren könnte, würde das in der Gesamterzeugung wenig Effekt haben.

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Zwei Grafiken zum Heizen mit #Wärmepumpen 1. Temperaturverlauf und Stromverbrauch seit 01.09.2025 Auch an den kältesten Tagen gibt es keine "Explosion" des Stromverbrauchs. Die Wärmepumpen halten ohne Heizstab die Temperatur im Haus auf >20°C. Maximaler Stromverbrauch 56 kWh/d ~ 2,3 kW

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Jetzt schwarz auf weiß: Das Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche bestellt einen Expertenbericht (schon mit nahegelegtem Spin), bekommt ihn - und schreibt ihn dann vor Veröffentlichung so um, dass das darin steht, was Reiche will. "mehr EE nötig"(l.) - gestrichen.

· Das gesetzliche Ziel von mindestens 80 % erneuerbarer Stromerzeugung an der Stromnach-
frage im Jahr 2030 scheint angesichts eines geringer als ursprünglich unterstellten Nach-
frageniveaus trotz der erwartbaren Zielverfehlungen bei den installierten Kapazitäten er-
reichbar. Diese Zielerreichung hängt stark von den tatsächlichen Wetterbedingungen und
damit verbunden der Auslastung der installierten Kapazitäten ab und könnte daher auch
verfehlt werden.

Für die Erreichung der EEG-Strommengenziele könnte entsprechend der explorativen Sze-
narien mehr installierte Kapazitat als bisher unterstellt notwendig sein. So ergibt sich aus
der Kombination der unterstellten Bandbreite der Anlagenauslastung sowie des Brut-
tostromverbrauchs eine Spanne zwischen 62 % und 97 % EE-Anteil am Bruttostromver-
brauch für das Jahr 2030.· Das gesetzliche Ziel von mindestens 80 % erneuerbarer Stromerzeugung am Bruttostrom-
verbrauch im Jahr 2030 scheint erreichbar. Dies ergibt sich vor dem Hintergrund der er-
warteten geringeren Höhe des Bruttostromverbrauchs trotz der erwarteten Zielverfehlun-
gen bei den Kapazitäten von Wind an Land und Wind auf See. Die Erreichung des EE-
Strommengenziels hängt stark von den tatsächlichen Wetterbedingungen und Abregelun-
gen ab. So resultiert aus der Kombination der Bandbreite der Anlagenauslastung und des
als robusten Korridor identifizierten Bruttostromverbrauchs eine Spanne zwischen 62 %
und 97 % EE-Anteil am Bruttostromverbrauch fur das Jahr 2030.

Letzten drei Tage fast immer zwischen 20-30 GW Erzeugung Wind + PV. Trotzdem Preise meist über dem Maximal-Gebot von Wind Onshore. Je nach Windgüte des Standorts dürften neue Anlagen wenig bis keine EEG-Vergütung erfordern.

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Die letzten Tage gab es wenig Wind und Sonne. Entsprechend hoch waren die Strompreise. Wir haben einen dynamischen Stromtarif. Doch der Effekt dieser Hochpreistage auf den Monatsdurchschnitt ist geringer als viele wahrscheinlich erwarten. ➡️

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Wir brauchen Lösungen! Probleme haben wir genug: "Darin plädiert die Kommission für Nodal Pricing oder, falls das nicht möglich ist, für eine Zonenteilung. Als drittbeste Lösung schlägt sie dynamische, regionalisierte Netzentgelte vor, inkl. Einspeise-Entgelte." www.pv-magazine.de/2025/11/05/m...

Monopolkommission fordert „Happy Hour für den Stromverbrauch“

In seinem neuen Sektorgutachten befasst sich das Gremium mit Maßnahmen, die das Energiesystem wettbewerbsfähiger und effizienter machen sollen. Die Monopolkommission fordert unter anderem dynamische N...

pv-magazine.de

Wir waren am WE wandern im Windpark an meinem Heimatdorf. Gebaut wurden die WEA 2012 im Wald. Für die Horrorstories der angeblichen Waldzerstörung durch die Windenergie taugen die Bilder definitiv nicht. Selbst die Kranstellflächen sind relativ klein.