Mario Huber

@justmario.bsky.social

| Sozialist | Feminist | Präsident SP Ebikon | | GL SP queer Schweiz | er/ihn |

mich ärgert dieses cdu-soli-geschwafel: angriff auf "friedlich feiernde menschen". natürlich stimmt das...aber es ist in erster linie ein gezielter angriff gegen LGBTIQ+, und niemand dieser konservativen politiker mit ihrer anti-woken & hass-salonfähigen rhetorik will das explizit ausssprechen...

Seit Monaten höre ich immer wieder dasselbe: Hass auf queere Menschen nimmt wieder zu. Wir alle in der Community spüren es, wir alle haben wieder vermehrt Angst das etwas geschieht. Gestern war es so weit. Leider.

Zeitungskommentare wie: "Die SPS wird so enden wie die SPD, wenn sie weiter solch linke Politik macht. Die SPS muss auf die Reform Plattform hören, um das zu verhindern.", sind halt auch ganz lustig.

Der Einwohner*innenrat Ebikon sagt Nein zur Einführung von smartvote bei kommunalen Wahlen. Anscheinend hat die Ebikoner Bevölkerung kein Anrecht auf möglichst klare und transparente Informationen über Kandidierende und wie sie sich positionieren. Eine Schande.

Die Behauptung, dass der «linkere» Kurs der SP deren Untergang werde, ist lächerlich. Die Datenlage widerspricht dem klar. Es ist kein Zufall, dass die SP nun erfolgreicher ist, als während ihrer sozialliberaleren Zeit.

Wenn Beat Jans sagt, dass die Chaos-Initiative der SVP unschweizerisch sei, liegt er falsch. Die Schweiz hat vom Sklavenhandel profitiert, mit den Nazis gehandelt und mehr. Die Chaos-Initiative der SVP passt zur Schweiz. Leider. Machen wir die Zukunft besser. Sagen wir Nein zu dieser Initiative.

Mal wieder eine neue Ausgabe von «Desinformation mit Michèle Binswanger»: Sie verbreitet ein Video, nach dem angeblich «die LGBTQ+-Bewegung» Pädophilie normalisieren wolle. Nur: Der Text im zitierten Tweet ist gelogen, das Video unvollständig und der gezeigte Vortrag 8 Jahre alt.

Screenshot x.com. Ein Post von @mbinswanger. Der Post zitiert einen Post von @LilaGraceRose, der ein 39-sekündiges Video einer vortragenden Frau enthält. 

Binswangers Post lautet: "Haben es die bösen TERFs nicht schon lange prophezeiht? Nachdem linke Aktivistinnen die weibliche Beschneidung als nicht zu kritisierende „kulturelle Praxis“ geframet haben, soll jetzt Pedophilie als zu akzeptierende sexuelle Orientierung neu positioniert werden."

Der zitierte Tweet lautet: "Horrific. The LGBTQ+ movement is now advocating for pedophilia to be considered a new sexual orientation. 

“Pedophilia is simply just another sexuaI orientation. We need to overcome our negative feelings we have towards them and treat them with respect..”

Being sexually attracted to children isn’t about inclusion; it’s necessitates essential therapy, treatment and strong boundaries to ensure no child is harmed."

Hätte erwartet, dass wir es im 21. Jahrhundert schaffen, Schüsse auf einen Kunstkatalog von Schüssen auf ein Gemälde, dass Jesus zeigt, zu unterscheiden. Wobei ich bei Schüssen auf ein Gemälde auch eher wütend wäre, weil Kunst zerstört wurde, nicht weil auf ein Bild von Jesus geschossen wurde.

Erneut haben Liberale die faschistische Gefahr kleingeredet/ignoriert bis eine paramilitärische Gruppierung begann Leute hinzurichten. Und ja, die Demokraten sind mitgemeint.

Grosse Heuchelei auf den Frontseiten der Samstags- und Sonntagsblätter von Ringier, NZZ, CH Media und Tamedia. Plötzlich wollen alle hart sein gegen Trump. Wer hat den jahrelang das Spiel mitgespielt, die wahre Bedrohung für Demokratie und Freiheit seien “Woke” und Linke? Wo bleibt Selbstkritik?

FDP-Regierungsrat Müller lügt entweder, oder er weiss es nicht besser. Gummischrot wird sehr oft zur reinen Durchsetzung von Sperraufträgen eingesetzt, ohne jede Gewaltanwendung durch die Gegenseite. Ob Nahkampf schlimmere Verletzungen verursacht, wurde nie untersucht. Alles hinlänglich belegt.

Screenshot derbund.ch. Interviewfrage: "Im Nachgang zur gewalttätigen Gaza-Demo vom 11. Oktober kritisierten NGOs den Polizeieinsatz unter anderem wegen des Einsatzes von Gummischrot aus nächster Nähe. Was sagen Sie dazu?" Antwort Müller: "Der Einsatz von Gummischrot ist in der Schweiz geregelt. Er erfolgt immer als Reaktion auf Gewalt und aus kurzer Distanz in Notwehrsituationen. Wir brauchen diese Mittel, um Distanz herzustellen. In Deutschland werden zwar keine Gummigeschosse eingesetzt, dafür kommt es zum Nahkampf, was zu viel schlimmeren Verletzungen führen kann."

Wer bei Neonazis war, immer noch mit Neonazis feiert und mit Neonazi-Kleider rumläuft, ist höchstwahrscheindlich immer noch ein Neonazi. Die SVP Luzern muss sich endlich erklären, wie sie mit Neonazis in ihren Reihen umgeht. www.blick.ch/politik/wie-...

Brisante Fotos: SVP-Ortspräsident besuchte Neonazi-Hochzeit

Aufnahmen zeigen den Co-Chef der SVP Ebikon auf einer Hochzeitsfeier eines langjährigen Hammerskins. Huber beteuert aber, weder Teil der Hammerskins noch anderer ähnlicher Gruppierungen zu sein.

blick.ch

Der härteste Antifeminismus kommt aus der FDP und der SVP. Kein Zufall, sind das die Parteien der Managerklasse und des Finanzplatzes. Feminismus ist eben auch eine Klassenfrage. Quelle: Sotomo-Studie "Mann in Bewegung", Dezember 2025.

Grafik, die zeigt dass der Antifeminismus bei FDP und SVP am stärksten ist.

Der Mindestlohn in der Stadt Luzern konnte als ein Kompromiss angesehen werden: gefordert waren nur CHF 22.-, statt wie in anderen Städten CHF 23.80. Doch Bürgerliche von SVP bis GLP sind nicht an Kompromissen interessiert und nutzten jedes Mittel, um in zu verhindern. #stadtluzern #mindestlohn

Vorteil davon Ende November Geburtstag zu haben: man kann sich immer Wünschen, dass Leute für eine Initiative in deinem Sinn abstimmen. (Dieses Mal Ja zur Initiative für eine Zukunft).