Karl Dietz Verlag Berlin

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Friedrich Engels wird bis heute unterschätzt. Im Vergleich zum riesigen Hype um Karl Marx gibt es über ihn nur erstaunlich wenige Biografien. Der Parteimarxismus hat die beiden später gerne zur »heiligen Zweifaltigkeit« verklärt – doch diese mythische Symbiose gab es so nie.

Ein vierteiliges Internet-Meme im »Spider-Man Brille absetzten«-Format. Oben links: Peter Parker nimmt seine Brille ab, daneben oben rechts ein verschwommenes Bild von Jesus Christus mit Heiligenschein. Unten links: Peter Parker sieht mit Brille scharf, daneben unten rechts ein scharfes Porträt des jungen Friedrich Engels in Schwarz-Weiß.Ein monochromes Porträt im Raster-Stil von Friedrich Engels. Das Bild ist in Blautönen auf hellem Hintergrund gehalten. Rechts am Rand steht vertikal der Text: »Friedrich Engels [1820–1895]«.

Mathilde 'Mathel' Jacob, die am 27. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde, starb dort aufgrund der unaushaltbaren Lebensbedingungen 1943 mit 70 Jahren.

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#OTD 13. Juni 1919: Zehntausende bildeten den Begräbniszug für die ermordete #RosaLuxemburg. Die Behörden gestatteten nur wenigen die Teilnahme an der Beisetzung auf dem Friedhof u. regelten sie über die Ausgabe von Karten. Organisiert hatte sie ihre Vertraute Mathilde Jacob. Sie hatte die Leiche /1

Begräbniszug in der Frankfurter Straße (heute Allee) anlässlich der Beisetzung von Rosa Luxemburg in Friedrichsfelde am 13. Juni 1919. Aus unserem biografischen Stadtführer »Rosa Luxemburg in Berlin«. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-21362-0014

Feuerzeichen: Der Fall Oskar Brüsewitz Am 18. August 1976 ereignete sich vor der Michaeliskirche im provinzsächsischen Zeitz eine der erschütterndsten Protesttaten der DDR-Geschichte: Pfarrer Oskar Brüsewitz befestigte Transparente auf seinem Auto,

Links unten ein Porträtfoto des Historikers Karsten Krampitz. Text: »Karsten Krampitz – Der Fall Oskar Brüsewitz. Baiz Berlin, Donnerstag 30.7., 19:30 Uhr.« Am rechten Rand vertikal: Foto: Amrei-Marie / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0.

Frantz Fanons Analysen zu Rassismus, Machtverhältnissen und kolonialer Gewalt sind heute so brennend aktuell wie eh und je. Heute wäre Fanon 101 Jahre alt geworden. Für uns der perfekte Anlass, sein radikales Erbe noch einmal neu in den Blick zu nehmen.

Grafische Textkarte auf hellgrünem Hintergrund mit einem kurzen Zitat in schwarzer Schrift. Der Text lautet: »Dorestals Studie ist ein wichtiger Beitrag zur deutschsprachigen Rezeption.« Unten rechts befindet sich ein kleines Dietz Berlin-Logo.Grafische Textkarte auf hellgrünem Hintergrund mit einem Zitat in schwarzer Schrift. Der Text lautet: »Als eigenständiger Beitrag zum Forschungsstand in Deutschland bietet Dorestals Buch eine fundierte Einführung in die Aktualität Fanons für gegenwärtige Analysen von Rassismus sowie de- und postkolonialen Theorien.« Unten rechts befindet sich ein kleines Dietz Berlin Logo.Das Cover des Buches »Denker der Dekolonisierung – Zur Aktualität von Frantz Fanon« von Philipp Dorestal, erschienen bei Dietz Berlin. Das Cover zeigt eine stilisierte, blau-grüne Porträt-Illustration von Frantz Fanon auf hellbeige-farbenem Hintergrund. Der Buchtitel ist in auffälligen blauen, pinken und orangefarbenen Buchstaben gedruckt. Das gesamte Bild ist auf einem hellgrünen Hintergrund platziert, unten rechts befindet sich ein kleines Dietz Berlin-Logo.

40 Olympiasiege und noch dazu je 25 Silber- und Bronzemedaillen erkämpften die »Diplomaten im Trainingsanzug« in den Tagen vom 17. Juli bis zum 1. August vor 50 Jahren. Mehr als die Hälfte der 293 DDR-Olympioniken kehrte im Sommer 1976 mit einer Medaille aus Montreal zurück.

Im Hintergrund ist das Olympiastadion in Montreal bei Dämmerung zu sehen, im Vordergrund brennt die olympische Flamme in einer großen Schale auf einer hohen Stele. Daneben sind die olympischen Ringe angeschnitten. Auf dem Bild liegt folgender Text in weißen Kacheln: »1976. Der größte Triumph der DDR? Vor 50 Jahren in Montreal: Über die Hälfte des Teams holt Medaillen. Honecker feiert den »Sieg des Sozialismus«.« Am rechten Rand steht vertikal der Bildnachweis: »Foto: Dennis G. Jarvis / Flickr / CC BY-SA 2.0«.Der Hintergrund zeigt erneut das Olympiastadion in Montreal bei Dämmerung mit der Stele der olympischen Flamme und den olympischen Ringen. Auf dem Bild liegt folgender Text in weißen Kacheln: »Der Preis? Ein flächendeckendes Doping-System. Und während Honecker im Palast der Republik feierte, knackte es im Gebälk der DDR bereits gewaltig. Karsten Krampitz beschreibt in »1976. Die DDR in der Krise« den Anfang vom Ende eines Staates.«Vor dem unscharfen Hintergrund des Olympiastadions in Montreal ist das Buchcover von »1976. Die DDR in der Krise« von Karsten Krampitz zu sehen. Das Cover ist rot gestaltet: Oben steht der Autorenname »Karsten Krampitz« in Weiß. Darunter dominiert die Jahreszahl »1976« in großen, gelben Ziffern, in die das DDR-Staatswappen hineingedruckt ist. Im unteren Drittel ist eine historische Schwarz-Weiß-Fotografie einer Gruppe von Menschen abgebildet. Ganz unten steht in großen, weißen Buchstaben der Titel »Die DDR in der Krise« sowie darunter der Verlagsname »Dietz Berlin« mit Logo.

Ende des Jahres wird mit Band 8 der Gesammelten Werke von Rosa Luxemburg nach neun Jahren die in den 1970er-Jahren begonnene Edition um die polnischen Schriften der überzeugten Internationalistin ergänzt. Herausgegeben und aus dem Polnischen übersetzt von Holger Politt.

Porträt von Rosa Luxemburg im Profil in warmen Sepia-Tönen im Hintergrund. Über das Bild gelegt ist ein großes weißes Zitat in serifenloser Schrift: »Die Menschen machen ihre Geschichte nicht aus freien Stücken. Aber sie machen sie selbst.« Darunter steht in violetter Schrift der Name „Rosa Luxemburg“ sowie ganz unten die Quellenangabe in kleiner, grauer Schrift: „Rosa Luxemburg Werke [RLW], Berlin 1970ff., Bd. 4, 6., überarbeitete Auflage, Karl Dietz Verlag Berlin 2000, S. 61“.Informationsgrafik mit violettem und dunkelgrauem Text auf schlichtem, weißem Hintergrund. Oben steht die fettgedruckte Überschrift: „Vorankündigung: Rosa Luxemburg Gesammelte Werke Band 8“. Darunter folgt der Fließtext: „Ende des Jahres wird mit Band 8 der Gesammelten Werke von Rosa Luxemburg nach neun Jahren die in den 1970er-Jahren begonnene Edition um die polnischen Schriften der überzeugten Internationalistin ergänzt. Herausgegeben und aus dem Polnischen übersetzt von Holger Politt.“ In der rechten unteren Ecke befindet sich das Dietz-Logo.Abbildung eines Buchcovers, das mittig auf weißem Grund mit leichtem Schlagschatten dargestellt ist. Auf dem weißen Cover steht oben in violetten, kursiven Großbuchstaben der Titel: „ROSA LUXEMBURG GESAMMELTE WERKE“. Darunter befindet sich ein quadratisches, weichgezeichnetes Porträt von Rosa Luxemburg in Sepia-Tönen. Unten rechts neben dem Buch ist das Dietz-Logo abgebildet.

Gerade wenn es gesellschaftlich immer weiter nach rechts geht, reichen Social-Media-Slogans wie diese hier nicht mehr aus. Wir brauchen echtes Futter für den Kopf – Texte, die analysieren, warum die Dinge so schief laufen, und die zeigen, wie es anders gehen kann.

Grafik auf einem hellblau-violetten Farbverlauf. Oben steht der Text »Der Rechtsruck nervt.« in schwarzer Schrift auf weißem Balken. Darunter stehen zwei weiße Emaille-Tassen mit silbernem Rand nebeneinander. Auf der linken Tasse ist ein rotes Porträt von Friedrich Engels zu sehen, auf der rechten Tasse ein rotes Porträt von Karl Marx mit dem kleinen roten Text »Told Ya So.«. Ganz unten steht auf einem weißen Balken: »Wir halten dagegen.«Grafik auf einem hellblau-violetten Farbverlauf. Oben steht der Text »Linke Öffentlichkeit ist nicht umsonst. Holt euch eine Tasse und unterstützt unsere Arbeit!« in schwarzer Schrift auf weißen Balken. Darunter sind zwei weiße Emaille-Tassen zu sehen. Auf der linken Tasse steht ein langes, rotes Zitat: »Nichts ist fürchterlicher, als alle Tage von morgens bis abends etwas tun zu müssen, was einem widerstrebt.« Auf der rechten Tasse ist das rote Porträt von Karl Marx mit dem Text »Told Ya So.« abgebildet. Ganz unten steht: »Support your local Marx dealer.«

Wir freuen uns, die neuen Leseveranstaltungen für „Alles muss man selber machen“ von Christopher Wimmer anzukündigen! Ganz besonders gespannt sind wir auf eure Rückmeldungen in Leipzig – das Buch ist dieses Jahr nämlich Teil der Radical Bookfair!

Auf dem Schwarz-Weiß-Porträt ist die linke Gesichtshälfte von Christopher Wimmer zu sehen. Links steht: "Leseveranstaltungen Christopher Wimmer, 09. Juli: Köln, Alte Feuerwache, 10. Juli: Bonn, Buchladen Le Sabot, ​12. Juli: Leipzig – im Rahmen der Radical Bookfair Leipzig. Das Buchcover: Schrift in schwarz auf weißem Hintergrund "Christoph Wimmer. Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der Rätebewegungen von der Pariser Kommune bis Rojava", im Dietz Verlag. Daneben eine Frau mit umgehängten Gewehr und den Händen in die Hüfte gestemmt.

Am Wochenende findet die Attac Sommerakademie statt. Es gibt ein tolles Programm mit Expert:innen wie @sabinenuss.bsky.social & @patrickkaczmarczyk.bsky.social und Initiativen wie @powershift.bsky.social & @communiade.bsky.social. Auch ich bin mit einem Slot zur #AntifaWirtschaftspolitik dabei:

Attac Deutschland@attacdeutschland.bsky.social · 3mo ago

Bei der Attac-Sommerakademie vom 10. bis 12. Juli in #Frankfurt gibt es viele interessante Veranstaltungen – wie dieser Workshop zu antifaschistischer #Wirtschaftspolitik mit @fredheussner.bsky.social. Wir sind schon gespannt. 🚀 👉 Mehr Infos und Anmeldung: attac.de/soak

Das Bild zeigt ein Porträt von Fred Heußner, einem Politikwissenschaftler, politischen Bildner und Publizisten. Über ihm befindet sich ein Zitat, das besagt, dass man die krisenhafte Entwicklung des Kapitalismus als Hintergrund der Faschisierung betrachten muss, um die autoritäre Rechte wirksam zu bekämpfen.

Wir freuen uns, die neuen Leseveranstaltungen für „Alles muss man selber machen“ von Christopher Wimmer anzukündigen! Ganz besonders gespannt sind wir auf eure Rückmeldungen in Leipzig – das Buch ist dieses Jahr nämlich Teil der Radical Bookfair!

Auf dem Schwarz-Weiß-Porträt ist die linke Gesichtshälfte von Christopher Wimmer zu sehen. Links steht: "Leseveranstaltungen Christopher Wimmer, 09. Juli: Köln, Alte Feuerwache, 10. Juli: Bonn, Buchladen Le Sabot, ​12. Juli: Leipzig – im Rahmen der Radical Bookfair Leipzig. Das Buchcover: Schrift in schwarz auf weißem Hintergrund "Christoph Wimmer. Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der Rätebewegungen von der Pariser Kommune bis Rojava", im Dietz Verlag. Daneben eine Frau mit umgehängten Gewehr und den Händen in die Hüfte gestemmt.

Heute vor 169 Jahren geboren: Clara Zetkin (5. Juli 1857)! 🌹 ​Passend zum Geburtstag legen wir euch noch einmal unsere Neuerscheinung ans Herz: Clara Zetkin, »Die Restaurationsbriefe (1924–1933)« Hrsg. von Jörn Schütrumpf. Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe kommt Zetkin selbst zu Wort.

Auf dem Bild ist das Cover des Buches zu sehen. Auf dem Buch steht: Clara Zetkin, »Die Restaurationsbriefe, Band 3/2. Darüber "Buchempfehlung" und darunter "Erscheint November 2026"

Ein Antifa wird in Göttingen von einem Nazi niedergestochen, im Vorfeld des AfD-Parteitags am ersten Juli-Wochenende werden von interessierter Seite bürgerkriegsähnliche Zustände herbei fantasiert, in der Schweiz forderte Anfang Juni der Kanton Bern ein »Antifa«-Verbot …

Auf dem Bild ist Emily Laquer, Talkshow-Coach, Interview-Trainerin und Gründerin der Aktivistinnen-Agentur. In weißer Schrift steht im unteren Bildbereich: "Die Regeln des Spiels mögen ungerecht sein. Die Alternative ist zuzuschauen, wie Nazis gewinnen. Und das ist keine Option." Darunter "Emily Laquer".
Das Bild zeigt das Buch "Falscher Feind: Antifaschismus, Die Neue Rechte, Staat und Repression". Darüber steht "Martin Schirdewan (Hrsg.)". Über dem Buch steht "Antifaschismus ist für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar, September 2026" darunter "Wie sieht die neue Rechte in Deutschland aus? Mit welchen Feindbildern arbeitet sie? Welche Rolle spielt staatliche Repression dabei – und was bedeutet es, sich dagegenzustellen. Mit Berichten von Betroffenen." Der Hintergrund hat einen pink-orangefarbenen Farbverlauf.

Sonntag in Wuppertal! 💥💥💥 Vortrag unseres Autors Christoph Jünke aus seinem Buch "Viktor Agartz oder: Ein Leben für und wider die Wirtschaftsdemokratie". Zum Internationalen Tags der Konsumgenossenschaften lädt Vorwärts am 5. Juli in die Münzstraße ein.

Links auf dem Bild ist das Buchcover "Viktor Agartz oder: Ein Leben für und wider die Wirtschaftsdemokratie", darunter ist das Dietz Berlin-Logo. Auf der rechten Seite steht: Münzstraße 51, 42281 Wuppertal-Barmen, 17:00, 05.07. Der Hintergrund ist pinkfarben.

Ein Wegstein im Zerfallsprozess der DDR, der sich in diesen Tagen zum 50. Mal jährt. Am 29. und 30. Juni 1976 fand in Ostberlin die Konferenz der kommunistischen und Arbeiterparteien Europas statt. Ein Ereignis, das sich im Nachhinein als Wendepunkt erwies.

In den langen Reihen aller Dietz-Bücher in unserem Archiv steht auf dem Boden: »1976. Die DDR in der Krise« von Karsten Krampitz. Rotes Cover mit gelbem 1976. Im Zentrum des Bildes auf dem Cover: Erich Honecker, inmitten eines Gruppenbildes.