Markus

@leerstelle.bsky.social

Interested in political theory and (social) philosophy, especially in critical theory. Currently working on a PhD on the relationship between experience and collectivity.

Ein neuer Sammelband zur "Kritischen Theorie aus Paris und Frankfurt" ist erschienen! Ich habe einen Beitrag zur Möglichkeiten kollektiver Erfahrung in den Arbeiten von Walter Benjamin und Georges Bataille beigesteuert. Hier findet ihr das Buch als Open Access: doi.org/10.5771/9783...

Buchcover des Sammelbandes "Kritische Theorie aus Paris und Frankfurt", erschienen im Verlag Karl Alber. In der oberen Hälfte sind einige bunte Quader abgebildet.Ein Ausschnitt aus dem Inhaltsverzeichnis von "Kritische Theorie aus Paris und Frankfurt". Dort steht:

Kapitel 2: Das Mythische – Grenzen der Vernunft 

Mirko Stieber: Animalität und Sakralität. Kritische Theorie und das Collège de Sociologie

Ben Seel: Surrealismus und Königsmord. Der 21. Januar 1793 aus Sicht des Collège de Sociologie und der Kritischen Theorie

Markus Hennig: Gemeinsam gegen den Faschismus? Bataille und Benjamin über die Möglichkeit kollektiver Erfahrung

Thomas Ebke: Politik des Furors. Benjamin und Dumézil über mythische und heilige Gewalt

Ein neuer Sammelband zur "Kritischen Theorie aus Paris und Frankfurt" ist erschienen! Ich habe einen Beitrag zur Möglichkeiten kollektiver Erfahrung in den Arbeiten von Walter Benjamin und Georges Bataille beigesteuert. Hier findet ihr das Buch als Open Access: doi.org/10.5771/9783...

Buchcover des Sammelbandes "Kritische Theorie aus Paris und Frankfurt", erschienen im Verlag Karl Alber. In der oberen Hälfte sind einige bunte Quader abgebildet.Ein Ausschnitt aus dem Inhaltsverzeichnis von "Kritische Theorie aus Paris und Frankfurt". Dort steht:

Kapitel 2: Das Mythische – Grenzen der Vernunft 

Mirko Stieber: Animalität und Sakralität. Kritische Theorie und das Collège de Sociologie

Ben Seel: Surrealismus und Königsmord. Der 21. Januar 1793 aus Sicht des Collège de Sociologie und der Kritischen Theorie

Markus Hennig: Gemeinsam gegen den Faschismus? Bataille und Benjamin über die Möglichkeit kollektiver Erfahrung

Thomas Ebke: Politik des Furors. Benjamin und Dumézil über mythische und heilige Gewalt

Auffällig finde ich, wie der Text im letzten Absatz die Kritik von Reemtsma als Hindernis für eine Handlungsfähigkeit der Linken darstellt. Damit bestätigt er m.E. den Eindruck, dass es z.T. mehr darum geht, ein schlagkräftiges Kollektiv zu bilden, anstatt eine offene Diskussion zu führen.

Von Faschismus reden?

Jan Philipp Reemtsma kritisiert aktuelle Faschismusanalysen als Phänomen der Gruppenbildung. Aber warum sollte Erkenntnis nicht zur Praxis drängen?

nd-aktuell.de

Der Text stellt meines Erachtens gut die Ausweglosigkeit der Situation dar, in die man sich da manövriert: "Die eigene Aufgabe besteht nicht darin, wie man anfangs denken mag, gegen die Türen zu rennen, sondern einen Schlüssel zu feilen oder eine Tür in die Wand zu stemmen. Das dauert."

Post nicht verfügbar.

Was Lesen mit Denken zu tun hat und warum uns die Maschine genau das nicht abnehmen, sondern nur abgewöhnen kann, darüber habe ich für @54books.bsky.social nachgedacht. Es geht um KI-Hype, den Zustand der Kulturindustrie und die faschistische Tendenz der Affirmation.

Das Ende des Denkens - Über das Lesen und KI - 54books

von Alex Struwe „Deutschland liebt das Lesen“, verkündete die Presseabteilung der Leipziger Buchmesse Ende März 2025. 296.000 Interessierte waren dieses Mal zum jährlichen…

54books.de

Friendly reminder: Ragna Verhoeven, Matthias Lorenz & ich organisieren auch ein Panel. Und zwar zu "Perspektivierungen Radikaler Demokratietheorien auf Autoritarismus & Faschismus". Wir freuen uns bis zum 15.12. auf Einreichungen!

Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW@dvpwtheoriesektion.bsky.social · 8mo ago

#CfP: Für den 2. #Theoriekongress "Backsliding, Resilienz, Erneuerung? Demokratie in Zeiten des Wandels" können bis zum 15. Dezember Beiträge für die ausgeschriebenen Panels eingereicht werden. 👇Unten der Link zum Call. Dort findet ihr auch den Link zur Übersicht über die Panels.👇

So, finally, I'm on my way to Rome. I'll see if I have to grope my way from one work of art to the next, or if I just get lost in the city. As for Benjamin and Asja Lacis's essay on Naples, these seem to be my options for a visit in an Italian city 😅

Markus@leerstelle.bsky.social · 12mo ago

The #WalterBenjamin Conference will take place in Rome in September this year. I am looking forward to taking part & presenting my own work! I will talk about the masses in Naples and consider the idea of loosening the masses, which Benjamin alludes to in his artwork-essay. #SouthernBenjamin 1/3

Es ist passiert. Der Stadtrat Wurzen hat mit 3/12/0 Stimmen die Annahme einer Spende für das NDK Wurzen abgelehnt. Es wären keine Kosten für die Stadt entstanden. CDU, AfD und Wählergemeinschaft gemeinsam. Zivilgesellschaft? In Wurzen unerwünscht!

Eklat in Wurzen? Stadträte wollen NDK-Spenden ablehnen

Die Parlamentarier verweigerten dem Demokratie-Verein zuletzt die Förderung. Sympathisanten sprangen ein, sammelten 13.000 Euro Spenden. Doch ein Selbstläufer ist das nicht.

lvz.de

Frankfurt/Darmstadt aufgepasst. Für das interdisziplinäre Graduiertenkolleg »Ästhetik der Demokratie« unter Leitung von Johannes Völz und Sophie Loidolt gibt es 12 (!) Promotionsstellen befristet auf 4 Jahre. Bewerbungsschluss ist der 14. November 2025. Programmstart ist der 1. April 2026.

BildBild

Anstatt Weimers neue Interpretation des regressiven Lobliedes auf ein Bürgertum zu lesen, das es so nie gab, lest lieber diesen Text zum aktuellen gesellschaftlichen Stand des Bildungsbürgertums ⬇️

Alex Struwe@alexstruwe.bsky.social · last yr.

Die Kehrseite bürgerlicher Gleichheit ist die Schuld am eigenen Schicksal. Für die @woz.ch habe ich einen persönlichen Essay zur Ideologie der Eigenverantwortung geschrieben, zu überflüssigen Bildungsbürgern, Ossi-Millenials, drakonischen Jobcentern und der Legitimation der katastrophalen Gegenwart.

Günther Anders’ theory of first drafts: “To hope that the text arrives directly would be naive. […] You may never expect that your first draft produces the text or something resembling a text. At first this draft is only pulp […] which, in the best cases, appears to desire that it *becomes* a text.”

"Philosophie, die sie heute dafür ausgibt, dient zu nichts anderem, als die Wirklichkeit zu verhüllen und ihren gegenwärtigen Zustand zu verewigen." Das Manuskript von Adornos Antrittsvorlesung als Privatdozent für Philosophie "Die Aktualität der Philosophie" ist auf den 7. Mai 1931 datiert. 🧵

Gedenktafel für Theodor W. Adorno an seinem Wohnhaus im Kettenhofweg in Frankfurt am Main, Stadtteil Westend-Süd. Enthüllt am 17. November 1994. Bronzetafel mit Portrait, 50x103 cm, gestaltet von Günter Maniewski.
Inschrift (Interpunktion teilweise hinzugefügt): „Theodor W. Adorno, * 11. September 1903 in Frankfurt am Main, † 6. August 1969, lebte von 1949 bis zu seinem Tode gemeinsam mit seiner Frau Gretel in diesem Haus. Der Soziologe, Philosoph, Mitbegründer der Frankfurter Schule, Direktor des Instituts für Sozialforschung, Komponist und Musikwissenschaftler erhielt 1933 Lehrverbot und musste von 1934 bis 1949 in englischer und amerikanischer Emigration leben. »Es gibt kein richtiges Leben im Falschen« – Minima Moralia –

Stadt Frankfurt am Main – gestiftet vom Suhrkamp Verlag“