Moritz Hoffmann

@moritz-hoffmann.de

Freier Historiker. Macht Geschichte in 300, 6.000 und 300.000 Zeichen sowie 15-60 Minuten. #schichtimschacht

Lassen wir die ganzen schäbig völkischen Gedanken mal außen vor, ist es halt auch rein historisch Quatsch der da von jemandem kommt, der seit 1975 üppig von Steuergeldern lebt, die insbesondere auch "Gastarbeiter" erwirtschaftet haben. Die ZEIT ist völlig kaputt gegangen.

Simon Strick@unddieregel.bsky.social · 6d ago

"Besser wenn die ganzen araber nicht hier wären?" "Ja das wärs ja auch" Das steht da. Die interviewerin widerspricht nicht. ES IST RASSISTISCHE PROPAGANDA DIE SAGT "mit diesen fakten muss man umgehen"

was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Ja, das wär's ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathe-matik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.

Die FAZ berichtet über ein Gutachten zur Rolle des Schuhfabrikanten „Salamander“ in der NS-Zeit. Ihren eigenen Gründungsvater Alex Haffner, damals Generaldirektor des Unternehmens, erwähnt sie aber nicht. Jetzt ohne Abo lesen: uebermedien.de/118839/der-b...

„Passt zur Blattlinie“: Die FAZ und ihr Gründungsvater Alex Haffner in der NS-Zeit

Die FAZ schreibt über den Salamander-Gründer Ernst Sigle in der NS-Zeit. Ihren eigenen Gründungsvater Alex Haffner erwähnt sie aber nicht.

uebermedien.de

Zehneinhalb Jahre nach meinem Abschied aus dem Wissenschaftssystem könnte ich die ganzen Arbeitsbedingungshashtagbewirtschaftenden viel ernster nehmen wenn sie bei ihren legitimen Forderungen auch mal zur Kenntnis nehmen würden, wie unheimlich privilegiert ihre eigentliche Tätigkeit ist.

Jetzt wo es zumindest bei uns auf ein halbwegs erträgliches Niveau heruntergekühlt ist, könnten ja manche mal überlegen, ihre eigenen Takes zu hinterfragen und nicht die Lesekompetenz der hunderten Geisterfahrer:innen, die ihnen in den Mentions entgegenkommen.

Bernhard Suchy@toscaput.bsky.social · last mo.

Der Wettlauf um den radikalsten, extremsten, maßlosesten Take zu Extremhitze nähert sich der Ziellinie. Manche Altmeister:innen bringen sich in Stellung für den Endspurt.

Braucht man wirklich einen Justiziar auf der Bühne, der einfach nur "Kein Verstoß gegen die Statuten" sagt und dann wieder geht? Eine kurze Einordnung, warum es okay ist einen Text einfach ein bisschen umzuformulieren, wäre schon schön gewesen. #tddl

Kennt sich von euch zufällig jemand mit mittelalterlichen Kirchen in Pommern aus? Ich hab hier eine (protestantische) Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert, über denen vorprotestantische Zeit ich bisher nichts herausfinden konnte.. Gerne per DM :)

Fukuyama: We have reached the end of history. History: It's 2026, and an official branch of the Ukrainian armed forces is tweeting about how drone striking Andrew Tate while he's clout farming with the Russian military would be fun, but is sadly a war crime. Get bent old man.

Ukrainian USF tweet: "Ok, fellas, we see all your tags and we get it.

But.
Being a shitty person doesn't make someone a legitimate military target under international law. Climbing on a tank for internet clout isn't enough to become a combatant.

Do something that actually qualifies — then we can talk. Until then, we'll keep our drones for real military targets 😉"

Weil die Schulleiterin meiner Tante zur Abiturfeier völlig schmerzfrei alle möglichen Menschen um Geleitworte gebeten hat, besitze ich jetzt einen Brief in dem Karl Jaspers freundlich, aber bestimmt erklärt, nach einer kürzlichen schweren Krankheit wirklich keine Zeit für so etwas zu haben.

Massenmedial den Ausstieg aus Social Media verkünden und dann (mit deaktivierten Antworten, also als reines Megafon) zurückkommen um Kritik an der Bundesregierung als AfD-Steigbügelhalten zu diffamieren: es passt durchaus ins Bild.