Patrick W.

@patrickwpunkt.bsky.social

"Man hat's halt schwer als Dialektiker" Philosopher in a library with "Dr." ambitions Inaktiv, aber auch zu finden unter: @patrickwpunkt@mastodon.social

Hallo, ich versuche es mal auf diesem Weg, denn die Hoffnung stirbt zuletzt: Am kommenden Freitag, 7. August, 10–16 Uhr, wird wegen eines Trauerfalls noch eine Aufsicht für unsere Ausstellung im Jenaer Rathaus gesucht. Hinweise bitte per Direktnachricht.

Ein bisschen kurios finde ich diese Perspektive auf die Gegewart, aus einer imaginierten Zukunft, in der ein heutiges Problem gelöst wäre. Also: "Was wird in den Geschichtsbüchern über uns stehen?" "Was werden wir unseren Enkeln erzählen?"

Bin ja gespannt welche Politiker:innen sich in Zukunft nicht verantwortlich fühlen für die Milliardengräber LNG, Wasserstoff und Fusion und wie den Leuten jeweils vor Ort erklärt wird, warum es schon richtig war für den wirtschaftsstandort Deutschland den Naturschutz abzunauen.

Anekdote: In Bayern ruft die GEW einzelne Universitäten nicht zum Streik auf, weil die Beteiligung in der Vergangenheit so gering war, dass sich der ganze Aufwand nicht lohnt und lieber zentrale Orte aufgerufen werden. Wenn wir über Streiks an Unis reden, müssen die Leute auch hin. Deshalb: Organize

Der Artikel hat auf alle Fälle ein g'schmäckle, wenn man bedenkt, dass der Autor am "Prozess gegen Deutschland" organisatorisch beteiligt war und dazu habe ich im Nachgang von ihm dann wiederum wenig wahrgenommen - außer eine erfolgreiche Buchpublikation zum Thema Faschismus. 🤡

Blätter für deutsche und internationale Politik@blaetter.bsky.social · 2d ago

Ultrarechte Parteien werden nicht nur stärker, viele radikalisieren sich auch nach und nach – oder sogar rasend schnell. Und eine entscheidende Rolle spielt dabei ein Kult der Härte, der die schräge Allianz aus Neuem Faschismus und Ultraliberalen fest zusammenhält: www.blaetter.de/ausgabe/2026...

Exactly how little Adorno is read today seems be accurately measured by the fact that none of the Nolan hot takes even bothers to cite the extensive interpretation of Odysseus in the Dialectic of Enlightenment

Interview mit dem Historiker Daniel Weißbrodt, Projektmitarbeiter beim Verein Romano Sumnal, über die Geschichte der Sinti und Roma in #Leipzig und #Sachsen: www.freie-radios.net/143792

FRN: Geschichte der Sinti und Roma in Leipzig

Gespräch mit dem Autor und Historiker Daniel Weißbrodt, Projektmitarbeiter im Leipziger Verein Romano Sumnal über die Geschichte der Sinti und Roma in Leipzig und Sachsen, anlässlich auch des Internat...

freie-radios.net

sLAG@slagausns.bsky.social · 3d ago

#Porajmos, Zerstörung Daran erinnert der heutige Tag. Am 2. Aug. 1944 wurden im KZ Auschwitz-Birkenau fast 4.300 Sinti* und Roma* ermordet, eines der größten NS-Massaker an diesen Bevölkerungsteil mit europaweit fast 500.000 Toten. Wir rufen auf zum Gedenken in Leipzig slag-aus-ns.de/termine/gede...

Das, was man in den Klimawissenschaften als Singularität bezeichnet, ist übrigens ein schönes erkenntnistheoretisches Bsp. für naturwissenschaftlich selbst gesetzte Voraussetzungen, um Natur beschreib- und formbar zu machen. Hier zeigt sich Nichtidentität im dauernden Versuch Identität herzustellen.

ich hasse diese ge sell schaft mit jeder faser meiner ex istenz und dass ich ge zwungen bin so zu leben und alle die ich mag ge zwungen sind so zu leben und auch alle die ich gar nicht kenne ge zwungen sind so zu leben und selbst die die ich nicht mag ge zwungen sind so zu leben macht mich krank

Der islamistische Terroranschlag auf den Berliner CSD ist jetzt drei Tage her und wir sind in vollem Diskursmodus. Ein paar Gedanken: 1. Der Diskurs ist Teil des Terroranschlags, genau so wie die Angst, die er bei den Betroffenen, den Intendierten und den sich mitgemeint fühlenden auslöst.

"Das Projekt „Wilde Wasser“ setzt sich für die Prävention von Linksextremismus im ländlichen Raum Brandenburgs ein." Habe mich kurz verschluckt aber jetzt weiß ich immerhin, welchen Projekten die "Demokratie leben!"-Gelder nicht gestrichen werden.

In der FAZ wähnt Juli Zeh in der privaten Finanzierung des örtlichen Spielplatzes die Vorstufe zum Bürgerkrieg. Wie all diese autoritären Opfererzählungen ist auch das gelogen, das Land hat 50.000 Euro für den Spielplatz bezahlt.

Eigentlich schön hier, oder? Juli Zeh ist nicht in Landlust-Stimmung. Gleich bei der Begrüßung am Dorfrand teilt sie dem Fotografen mit, dass sie heute am liebsten gar nicht fotografiert werden würde: Sie sei die Nacht über zum Feiern in Berlin gewesen und erst vor einer halben Stunde aufgestanden – es ist 16 Uhr. Lobt man den Spielplatz, erklärt sie, dass er „natürlich“ nur durch private Spenden zustande gekommen sei: „Der Staat tut nichts für die Leute hier, er macht ihr Leben immer nur schwerer. Kein Wunder, dass die Menschen auf dem Land sich zunehmend verarscht vorkommen.“ Manchmal glaube sie, das sei „die Vorstufe zu einem Bürgerkrieg“.Barnewitz erhält Landesförderung und freut sich über einen neuen Spielplatz

Darunter eine Fotostrecke mit der lokalen SPD und Klettergerüsten, die auch im FAZ Artikel zu sehen sind.