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kritische Prozessbeobachtung Themen: Kriminalisierung von Migration, Protesten & Lebensrealitäten / Rechtsextremismus vor Gericht / Polizeigewalt

Der „Pocket Guide“ dient als Ratgeber für Wissenschafter*innen, die in ganz Europa zunehmend unter Druck geraten. Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung gemeinsam mit den Autor*innen im Rahmen der @daysofattention.bsky.social am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien.

Bild: Pocket Guide; Text: Präsentation 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität WienText: Das Hochschulwesen wird quer durch Europa und darüber hinaus durch Sparmaßnahmen, politische Einmischung und KI-gesteuerte Verwaltungssysteme neu gestaltet. Das hat Auswirkungen auf Forschungsschwerpunkte und den akademischen Alltag inmitten wachsender Unsicherheit. 
Der „Pocket Guide für Wissenschafter* innen unter Beschuss“ bietet einen fundierten Rahmen, um unterschiedlichsten Akteur*innen im akademischen Bereich zu helfen, Warnsignale zu erkennen, ihre strukturellen Ursachen zu verstehen und angemessen und wirkungsvoll darauf zu reagieren.
Pocket Guide für Wissenschafter*innen unter Beschuss
Text: Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung des Pocket Guide am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien). Podium 
▶ Friedrich Cain
▶ Benoît Josset
▶ Andrea Pető
▶ Rose Sikkink
▶ Bernhard Weidinger
▶ Reina Zenelaj

Der Eintritt ist frei.
Präsentation Pocket Guide 24.6. 16.00 Uhr HS 16 Uni Wien
Bild: Pocket Guide Deutsch und Englisch; Text: 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität Wien

35 Jahre Initiative Minderheiten Keynotes und Podiumsdiskussion: Die 1990er Jahre – Umbruch und Aufbruch aus der Perspektive widerständiger Akteur*innen Datum: Dienstag, 16. Juni 2026 Zeit: 18:30 Uhr Ort: Haus der Geschichte Österreich Anmeldung ist erforderlich hdgoe.at/keynotes-pod...

Keynotes und Podiumsdiskussion: Die 1990er Jahre – Umbruch und Aufbruch aus der Perspektive widerständiger Akteur*innen

Dienstag, 16. Juni 2026, 18:30 Uhr

hdgoe.at

Heute vor 6 Jahren nahm sich die ägyptische Aktivistin Sarah Hegazi im kanadischen Exil das Leben. Sie hatte 2017 in Kairo auf einem Konzert der libanesischen Band Mashrou’ Leila die Pride-Flagge geschwenkt. Im Anschluss wurde sie dafür verhaftet und gefoltert. Sie wurde nur 30 Jahre alt 🖤

Selbstporträt von Sarah Hegazi, lachend mit Mütze und Schal. Im Hintergrund schneebedeckte Häuser und Bäume

Laut der Amsterdamer Justiz griff der deutsche Sammy Baker die Polizei im August 2020 mit einem Messer an – und starb deshalb. Die Eltern kämpfen gegen diese Lüge und legen Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Den Haag ein. 👉 buff.ly/gx7cLoW

Am 13. August 2020 wurde Sammy Baker von der Polizei in Amsterdam erschossen. Die Eltern kämpfen gegen die Lügen der Justiz.

Das VwG Wien hat alle Polizeimaßnahmen gegen die @joehwien.bsky.social für rechtswidrig erklärt – ich durfte Beschwerdeführer:innen vertreten. Verhetzungsvorwurf laut Gericht „unvertretbar”. Behauptete Pöbeleien: nie stattgefunden. Auf Zuruf der FPÖ. Ohne jede Prüfung. @colettemschmidt.bsky.social

Gesamter Polizeieinsatz gegen JöH-Projektion am Burgtor laut Gericht rechtswidrig

Verwaltungsgericht: "Auf bloßen Zuruf eines politischen Akteurs" der FPÖ wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt, Plakate eingezogen und Kundgebung auflöst

derstandard.at

„Dann sag die Wahrheit!“ – Die Zschäpe-Show wurde am heutigen 8. Tag des 2. NSU-Prozesses durch Gamze Kubaşık, Tochter des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık, gestört. Sie konfrontierte Zschäpe, die verurteilte Mörderin ihres Vaters, lautstark mit ihrem Schmerz und forderte Aufklärung. Thread 👇

Überschrift: 2. NSU-Prozess. Tag 08.  Schriftzug NSU-Watch Aufklären+Einmischen Bild: Menschen halten Transpi: Naziterror bekämpfen und Betroffene entschädigen. Entwaffnung der rechten Szene. Entschädigungsfonds für NSU Opfer

#Justizproblem #Sachsen zeigt mit einer schlecht vorbereiteten Richterin kein Interesse an Aufklärung im #NSU Komplex. „Wer hat euch unterstützt?“ Diese Frage von Gamze Kubaşik und ihre Aufforderung "sag die Wahrheit" an Beate Zschäpe sind die zentralen Sätze am OLG Dresden.➡️ taz.de/Letzter-NSU-...

Letzter NSU-Prozess in Dresden: „Dann sag die Wahrheit!“

Beate Zschäpe zeigt vor Gericht Erinnerungslücken zum NSU-Terror und beteuert Mitleid mit den Mordopfern. Die Angehörigen reagieren emotional.

taz.de

Breaking: Martin Pfeiffer, Ex-Chefredakteur der Aula, wurde schuldig gesprochen. Aber nicht nach § 3d VerbotsG, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, sondern nach 3g (mit einer deutlich geringeren Strafandrohung). Bis zur Verkündung des Strafmaßes wird es allerding noch dauern.

++Prozesse KW 49++ In Graz wird es im Prozess gegen den Ex-Aula-Chef voraussichtl. am Mittwoch ein Urteil geben. Davor ab morgen die ganztägige (!) Verlesung der Fragen an die Geschworenen, die Schlussplädoyers & die Beratung der Geschworenen. Angeklagt wurde nach §§ 3d, 3h VerbotsG & wg Verhetzung

Prozesse KW 49 VG, Verhetzung, WaffG

Graz, 1., 2. und 3.12.25: VerbotsG, Verhetzung
St. Pölten, 2.12.25: VerbotsG, gefährliche Drohung im Zustand voller Berauschung
Salzburg, 2.12.25: VerbotsG
Salzburg, 2.12.25: VerbotsG
Salzburg, 3.12.25: VerbotsG
Wien, 2.12.25: Verhetzung
Wien, 2.12.25: Verhetzung
Feldkirch, 3.12.25: VerbotsG

Nächste Woche gibt‘s 10 (!) zum Teil mehrtägige Prozesse nach dem VerbotsG. Eine durchgehende Beobachtung ist für unser Team nicht mehr schaffbar. Daher: Wir suchen dich für Prozessbeobachtung betreff. VerbotsG & Verhetzung! Bei Interesse bitte ein Mail an: kontakt@stopptdierechten.at 3/3

Wir suchen dich für Prozessbeobachtung betreff. VerbotsG & Verhetzung

In Wr. Neustadt wird gegen einen in Haft befindlichen Mann verhandelt, der neben dem Verstoß gg das VerbotsG auch Kriegsmaterial (Granaten) besessen haben soll. Bislang ist über diesen Fall nichts bekannt. In Korneuburg muss ein Mann antreten, der auf FB einschlägige Postings hinterlassen hat. 2/3

Prozesse KW 48 VG, Verhetzung, WaffG

Wiener Neustadt, 27.11.25: VerbotsG, WaffG
Korneuburg, 28.11.25: VerbotsG, Verhetzung

Kein Verhandlungskalender aus Krems

++Prozesse KW 48++ In Graz geht’s weiter mit dem Prozess gegen den Ex-Aula-Chef. Erwartet wird eine Ausweitung der Anklage für einige während der Verhandlung im September getätigte Äußerungen. Zudem Besprechung von weiteren angeklagten Texten & Büchern, die im Aula-Buchdienst vertrieben wurden. 1/3

Prozesse KW 48 VG, Verhetzung, WaffG

Graz, 24., 25. und 26.11.25: VerbotsG, Verhetzung
Innsbruck, 24.11.25: VerbotsG, gefährliche Drohung
St. Pölten, 24.11.25: VerbotsG
Wien, 25.11.25: VerbotsG
Wien, 25.11.25: VerbotsG
Wien, 27.11.25: VerbotsG
Linz, 28.11.25: VerbotsG

In Wels stehen am 19. 3 angeklagte Mitglieder der Bandidos wg. einer Reihe von Delikten vor Gericht, am 20. müssen wieder 2 Bandidos wg. Wiederbetätigung – es geht um eine Kutte mit SS-Runen – auf die Anklagebank. Am 21. geht's nicht um Leugnung, sondern um Gutheißung des Holocaust auf WhatsApp 2/2

Prozesse KW 47 VG, Verhetzung, WaffG

Wels, 19.11.25: Verbrechen des Suchtgifthandels, Vergehen des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften, Vergehen der gefährlichen Drohung, Vergehen der Nötigung, Vergehen der Körperverletzung, Vergehen der Sachbeschädigung, Vergehen nach Waffengesetz, Verbrechen der Verleumdung, Verbrechen der Vorbereitung von Suchtgifthandel in der Zeit Ende Mai 2024 bis 19.03.2025 in Vöcklabruck u.a. Orten (3 Angeklagte)
Wels, 20.11.25: VerbotsG (2 Angeklagte)
Wels, 21.11.25: VerbotsG

Kein Verhandlungskalender aus Krems

++Prozesse KW 47++ Am OLG Graz steht am 19. ein interessanter Berufungsprozess an: Der Angeklagte, der nach dem Verbots- und WAffG erstinstanzlich 3 Jahre kassiert hat, dürfte kein Unbekannter sein. In Wien geht's am 18. um einen Insta-Kommentar und am 20. um einschlägige Chatnachrichten. 1/2

Prozesse KW 47 VG, Verhetzung, WaffG

Graz, 17.11.25: VerbotsG
OLG Graz, 19.11.25: VerbotsG
OLG Graz, 19.11.25: VerbotsG
Wien, 18.11.25: VerbotsG
Wien, 20.11.25: VerbotsG

Und wieder einmal ein Eiernockerl-Posting in Korneuburg, ebenfalls von uns angezeigt. Krems veröffentlicht noch immer keinen Verhandlungskalender - unsere Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurde ignoriert, es gab keine Antwort. 2/2

Prozesse KW 46 VG, Verhetzung, WaffG
Korneuburg, 14.11.25: VerbotsG

Kein Verhandlungskalender aus Krems

++Prozesse KW 46++ Mindestens 6 Prozesse nach dem VerbotsG in der kommenden Woche. Wien: Ein Mann soll sein Hakenkreuztattoo dargeboten haben - gegenüber einer Justizwachebeamtin - ungünstig! Am 13. geht's um 6 Tweets, in denen gegen Palästinenser gehetzt worden sein soll. 1/2

Prozesse KW 46 VG, Verhetzung, WaffG
Wien, 11.11.25: VerbotsG
Wien, 13.11.25: Verhetzung
St. Pölten, 11.11.25: VerbotsG
St. Pölten, 13.11.25: VerbotsG
Graz, 13.11.25: VerbotsG
Salzburg, 14.11.25: VerbotsG
Linz, 10.11.25: Verhetzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung

Wie intensiv BKA und Bundesanwaltschaft nach diesen Angaben von Serkan Yildirim weiter ermittelten, ist unbekannt. Das Verfahren wegen des Anschlags wurde, so Bundesanwalt Kai Lohse, aus "verfahrenstechnischen Gründen" eingestellt. Text auf unserer Homepage zu dem Anschlag:

Der vergessene Anschlag des NSU | NSU Watch

von Patrycja Kowalska, Sprecherin der Kampagne Kein Schlussstrich Vor 20 Jahren, am 23. Juni 1999, verübte der„Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) in Nürnberg ein Rohrbombenattentat. Bis Juni 201...

nsu-watch.info

Nicht zur Anklage gehört der Anschlag auf Serkan Yildirim am 23.06.1999 in Nürnberg. Dieser war nicht Teil des NSU-Prozesses in München, sondern kam dort erst ans Licht. Yildirim hatte auf einem Foto, das ihm das BKA 2013 vorlegte, eine Frau wiedererkannt. Auf dem Foto war Susann Eminger abgebildet.

Der erste Verhandlungstag im 2. NSU-Prozess endete heute bereits nach der Anklageverlesung. Die Bundesanwaltschaft wirft Susann Eminger Unterstützung der terroristischen Vereinigung #NSU und Beihilfe zu schwerer räuberischer Erpressung mit Waffen – der Banküberfall in Eisenach am 4.11.11 – vor.

Eingangsbereich des Gerichtsgebäudes am Hammerweg, ein Gebäude aus Stahl und Glas, rechts oben groß die Hausnummer 26.

Wir haben im Jänner ein klandestines Neonazi-Konzert in Leoben aufgedeckt und angezeigt. Das hat nun Folgen: Bei einem Leobner wurden im Zuge einer Razzia NS-Devotionalien, Drogen, Waffen und Munition sichergestellt. 1/2

„Hitlergruß“ führte zu Razzia: Polizei fand Nazi-Relikte und Drogen

Nach einem Hitlergruß-Verdacht bei einem Rockkonzert durchsuchte die Polizei das Haus eines 44-Jährigen aus Leoben und wurde fündig: Nazi-Devotionalien, Drogen, Waffen und Munition.

5min.at

In Eisenstadt kommen eine Reihe von Delikten zur Verhandlung: Verbotsgesetz, gefährliche Drohung, schwere Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Auch in Innsbruck wird die Kombination Verbotsgesetz und Missbrauchsdarstellungen von Kindern/Minderjährigen verhandelt. 2/2

Prozesse KW 45 VG, Verhetzung, WaffG
Eisenstadt, 4.11.15: VerbotsG, gefährliche Drohung, schwere Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt
Innsbruck, 4.11.15: VerbotsG, Vergehen des bildlichen sexualbezogenen Kindesmissbrauchsmaterials und bildlicher sexualbezogener Darstellungen minderjähriger Personen

++Prozesse KW 45++ Mindestens 6 Prozesse nach dem Verbotsgesetz in der kommenden Woche. Verhetzungesprozesse Wien: Am 3. geht's um einen abscheulichen Kommentar zum Amoklauf in Graz und am 6. um einen Kommentar gg. Transpersonen. In Wels kommen zum VG Missbrauchsdarstellungen von Kindern hinzu. 1/2

Prozesse KW 45 VG, Verhetzung, WaffG
Wien, 3.11.15: VerbotsG
Wien, 3.11.15: Verhetzung
Wien, 6.11.15: VerbotsG
Wien, 6.11.15: Verhetzung
Leoben, 3.11.15: Verhetzung
Feldkirch, 4.11.15: VerbotsG
Feldkirch, 6.11.15: Verhetzung
Wels, 5.11.15: VerbotsG, Vergehen des bildlichen sexualbezogenen Kindesmissbrauchsmaterials und bildlicher sexualbezogener Darstellungen minderjähriger Personen

Morgen Abend sprechen wir gemeinsam mit Tina Nardai & Christina Feist über den gesellschaftlichen u medialen Umgang mit rechtem Terror, über die Verantwortung v Journalist*innen aber auch wie wir solidarisch an der Seite von Betroffenen stehen können, nicht nur einmal im Jahr am jeweiligen Gedenktag

prozess.report@prozessreport.bsky.social · 10mo ago

Am 26.10. diskutieren Christina Feist und Tina Nardai mit uns in Wien über den gesellschaftlichen und medialen Diskurs über rechtem Terror und dem Umgang mit Betroffenen. #Halle #Wiedersdorf #Oberwart prozess.report/termin/betro...

Grafik mit dunkelgrünem Hintergrund und hellgrüner sowie weißer Schrift. Oben steht: „26. Oktober 2025, 18:00 – Depot, Wien, Breite Gasse 3“.
Darunter in großer hellgrüner Schrift der Titel: „Betroffenheit ohne Betroffene?“
Klein darunter in weißer Schrift: „Zum gesellschaftlichen und medialen Umgang mit rechtem Terror" und „Im Gespräch mit Christina Feist und Tina Nardai“.
Im unteren Rand stehen die Logos bzw. Namen der Veranstaltenden: „Prozess Report“ und „Gedenkdienst“, getrennt durch grafische Linien.