Ralph Schrader

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Meist in Frankfurt oder Mainz anzutreffen. Hier gibt’s ein bisschen Politik und ein bisschen Literatur.

Den Opfern des faschistischen Terrors. Am 2.8.1980, um 10.25 Uhr, fand ein faschistischer Anschlag auf den Bahnhof von Bologna statt. Er forderte 85 Tote und mehr als 200 Verletzte. Es handelte sich um den schwersten rechtsextremen Anschlag in Italien. Gedenktafel der Piazza del Nettuno in Bologna.

Eine Gedenktafel aus transparentem Glas ist an einer historischen Backsteinmauer angebracht. In weißen Großbuchstaben trägt sie die Überschrift „VITTIME DEL TERRORISMO FASCISTA“ (Opfer des faschistischen Terrorismus). Darunter sind die Namen und das Alter der Todesopfer dreier Anschläge aufgelistet: des Anschlags auf den Italicus-Zug vom 4. August 1974, des Bombenanschlags auf den Bahnhof von Bologna vom 2. August 1980 sowie des Anschlags auf den Zug 904 vom 23. Dezember 1984. Durch die transparente Tafel bleibt das Mauerwerk sichtbar, wodurch sich Schrift und Ziegel optisch überlagern. Vor der Gedenktafel steht auf dem gepflasterten Boden ein dunkler Metallblock mit dem Wappen der Stadt Bologna.

Umstritten war nicht die Frage, ob Intelligenz von Eltern an ihre Kinder vererbt wird. Die Kritik setzte an, wo individuelle Vererbung auf ethnische Gruppen hochskaliert, diese so hierarchisiert und daraus gesellschaftliche Wertungen abgeleitet wurden. Das ist sozialdarwinistische Argumentation.

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„Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren, als das der Berühmten. Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion gewidmet.“ Am 15. Juli 1892 wurde Walter Benjamin geboren. Der Gedenkort „Passagen“ erinnert am Friedhof von Portbou an sein Wirken.

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Dieses Sharepic geht zurzeit auf Bsky geradezu viral. Dass US-Amerikaner das nutzen, nun ja. Aber deutsche Accounts sollten wissen, dass die Lager von Anfang an zum NS-Staat gehört haben: Dachau 22.3.33, Osthofen 1.5.33, Orianienburg 21.3.33. Und zuvor gab es bereits die Folterkeller der SA.

Dominic@jamesbronson.bsky.social · last mo.

Bundesregierung 2026 ➜ Banning Books: CHECK (Wolfram Weimer) ➜ Targeting The Press: CHECK (Abschaffung IFG) ➜ Blaming Immigrants: CHECK (Stadtbild, Zahnarzt) ➜ Creating Enemies From Neighbours: CHECK (faule Arbeitslose) ➜ Controlling The Courts And Judges: CHECK (Demission Brosius-Gersdorf) 1/2

Ein auf der Bundesebene relativ unerfahrener Parteivorsitzender aus dem deutschen Südwesten hat sich durch ein ungeschicktes Interview die Hauptstadtpresse zum Gegner gemacht – nennen wir es den Kurt-Beck-Effekt.

Keine Neuigkeit, aber wichtig zu wiederholen: Wahlsieger in einer parlamentarischen Demokratie ist, wer eine Mehrheit im Parlament zustande bringt. Stärkste Fraktion zu sein, ist (nur) symbolisches Kapital im Verhandlungsprozess. Gilt analog auch für Stadträte.

Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx in Trier geboren. 1. Das 2018 von der Volksrepublik China gestiftete Karl-Marx-Denkmal 2. Das Geburtshaus von Karl Marx in Trier. 3. Der Sessel, in dem Karl Marx in London gestorben ist, und der heute in Trier in Karl-Marx-Haus in Trier ausgestellt wird.

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Hat jemand Einblick in das Innenleben der FDP? Wir reden hier immer über Kubicki, aber ist die Mehrheit der Mitglieder wirklich so ähm von allen guten Geistern verlassen? Oder hat Höhne doch die realistischen Chancen?

Angesichts des Treffens der mitte-linken bis linken Parteien in Spanien sollte man nicht vergessen, dass die SPD unter Sigmar Gabriel alles daran gesetzt hat, die Sozialistische Internationale zu zerschlagen. Früher fanden solche Treffen regelmäßig statt, u.a. unter dem Vorsitzenden Willy Brandt.

Es wäre sinnvoll, Listenverbindungen im deutschen Wahlrecht zu ermöglichen. Der Anteil von Stimmen für Parteien, die es nicht in die Parlamente schaffen, steigt seit Jahren. Dies ist ein Problem für die demokratische Repräsentation.

Die bittere Ironie: Ein echter Konservativer würde die Nationalbibliothek als Heiligtum behandeln. Weimer behandelt sie als Altlast. Was er betreibt, ist nicht konservativ. Er gibt sich modern, ist aber marktliberal. Er gibt sich zukunftsorientiert, ist aber kulturell ahnungslos.

Paywall, ich kenne daher nur die Überschrift. Aber warum bitte werden im Journalismus so häufig allgemeine Lehren aus spezifischen Einzelfällen gezogen? „Prominenz mit Profil“ – das hatten die Grünen mit Habeck und Baerbock. Aber das hat bekanntlich auf Bundesebene nicht zum Wahlsieg geführt.

Screenshot eines Spiegel Artikels, Text: Özdemir lehrt die Grünen, wie man Wahlen gewinnt. Cem Özdemir Sieg in Baden-Württemberg hat gezeigt: für Wahler Faal braucht es Prominenz mit Profil. Genau daran mangelt es der grünen Führungsriege im Bund.

Kaum wird in Frankfurt ein Haushalt mit den Stimmen der Linken verabschiedet, schon fürchtet die CDU den Durchmarsch des Kommunismus 😂 Wenn die ernsthaft Angst davor hätten, müsste man sich Sorgen um sie machen.

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Eine spanische LP, die in Deutschland gepresst und nie in Spanien vertrieben wurde. ¡Salud! PSOE von Julio Matito wurde 1976, zu Beginn der Transición, von der PSOE in Deutschland im Umfeld von Gewerkschaften und SPD zum Teil zu einem Solidaritätspreis verkauft und zum Teil von der PSOE verschenkt.

Diese Frage stelle ich mir auch desöfteren. Übrigens kann man die historisch sehr interessanten Hefte der kommunistischen Zeitschrift „Der Arbeiter-Fotograf“ aus der Zeit vor 1933 als Digitalisat auf der Homepage der SLUB Dresden lesen.

Das Bild zeigt das Titelblatt einer deutschen Fotografie-Zeitschrift aus der frühen 1930er-Jahre: „Der Arbeiter-Fotograf“, VI. Jahrgang, Nr. 7, eine Sondernummer „für Anfänger“. 
Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger Arbeiterinnen und Arbeiter, die offenbar an einer politischen Demonstration oder einem Marsch teilnehmen. Mehrere Personen tragen Fahnen; eine große Fahne dominiert den linken Bildbereich und ragt schräg nach oben aus dem Bild heraus. Die Menschen wirken ernst und konzentriert, sie blicken überwiegend nach vorne oder leicht zur Seite, als seien sie in Bewegung. Über das Foto ist in großer, handschriftlich wirkender Schrift der Titel gesetzt:
„Was fotografieren wir?“