Nöl- und Nörgelmimi

@silbensalat.bsky.social

a delightful mix of activism and absurdity. Rein primat hier. Antifaschistin. Defluencerin. mag Rinder (lebendig), hasst Ingwer. INFJ. Team Klassenkampf „komplett durchgeknallt, zügellos & eindimensional linksextrem“ #taxtherich 🚩

Ach was solls ich mach das jetzt. Wenigstens mal die zwei Wände, an die der Schrank grenzen soll. Maaaaan ey. Ich HASSE diese Hitze. Mit jeder Pore meines Körpers. Das ist kein Schweiß. Das ist purer, materialisierter Hass.

Nicht falsch verstehen. Wenn jemand Verständnis für Unterbesetzung und Miterbeiter*innen am Rande der Belastungsgrenze hat, bin das ich. Aber wenn ich etwas schieben muss, antworte ich wenigstens ehrlich, dass es ne Weile dauern kann und bitte um Geduld.

Im Juni die erste Mail an „meinen“ Sachbearbeiter geschrieben. Automatische Abwesenheitsmeldung ohne Frist. Dann Mail an Hauptadresse. Mitte Juli nachgehakt. Keine Antwort. Nix. Nada. In der hiesigen Verwaltung niemanden(!) mit Befugnis ans Telefon bekommen. Rückrufversprechen. Kam nie.

Die AfD steht bei 41% in Sachsen-Anhalt. Im Bund bei 28%. Ich kann nicht mehr. „Nach RND-Informationen soll sich die Bundeszentrale künftig unter anderem mehr als bisher um die Themen Linksextremismus und Islamismus kümmern.“

Fokus auf Linksextremismus: Bundeszentrale für politische Bildung plant Kurswechsel

Der bisherige Präsident der Einrichtung, Sönke Rix, schied in der vorigen Woche auf eigenen Wunsch nach nur fünf Monaten aus. Die BpB will sich nun stärker auf ihren „Kernauftrag“ konzentrieren. Die B...

rnd.de

Bitterste Erkenntnis von heute: Wir müssen uns potenziell (also erstmal ganz theoretisch) auf vorzeitige Neuwahlen einstellen. Zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen und dementsprechend vor- aber auch weitsichtig in die Planung gehen. Und… oh man… fuckt mich das gerade ab.

Upsi. Der Stromanbieter hat meinen Abschlag korrigiert. Nach unten. Auf 39 Euro. Klingt erstmal nice, aber ich sollte das nach oben korrigieren, sonst gibts ne böse Überraschung, wenn ich dann doch irgendwann mal eine Küche habe.

Da wird Team Merz/Meloni noch eine Menge Briefe schreiben müssen, wenn bis 2046 die globale Temperatur auf 2,4 °C steigt und sich hunderte Millionen Menschen auf den Weg machen müssen, da sonst der Hitzetod droht. Okay, für Merz bis dahin nicht mehr relevant.

Reihe von vier Weltkarten mit dem Titel „b) Heat-humidity risks to human health“, die die Anzahl der Tage pro Jahr zeigen, an denen die Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit ein Sterblichkeitsrisiko darstellt, farblich codiert von Weiß (0 Tage) über Gelb-Orange-Braun bis zu Violett und Dunkelblau (365 Tage). Die erste, kleinere Karte zeigt den historischen Zustand 1991–2005 mit überwiegend weißen bis hellgelben Flächen, vor allem in tropischen Regionen wie Südostasien, Zentralafrika und Teilen Südamerikas leicht orange gefärbt. Die drei größeren Karten zeigen Projektionen für globale Erwärmungsszenarien von 1,7–2,3 °C, 2,4–3,1 °C und 4,2–5,4 °C: Mit zunehmender Erwärmung breiten sich die betroffenen Gebiete deutlich aus und verfärben sich intensiver – bei 4,2–5,4 °C sind weite Teile Afrikas, Südasiens, Südostasiens und Südamerikas tief violett bis dunkelblau eingefärbt, was auf nahezu ganzjährige Risikotage hindeutet. Eine Fußnote erläutert, dass die Karten auf einer einzelnen Studie basieren, die Daten aus 783 Fällen zusammenführt, größtenteils aus Beobachtungen in gemäßigten Klimazonen, und dass gesundheitliche Auswirkungen stark von sozioökonomischen und weiteren nicht-klimatischen Faktoren abhängen.
Janoschki@janoschki.bsky.social · 4d ago

Anzahl Tage/Jahr, an denen Temp.+Luftfeuchtigkeit Sterblichkeitsrisiko darstellen, von Weiß (0 Tage) über Gelb-Orange-Braun bis Violett/Dunkelblau (365 Tage). Diese Orte stoßen an physische Grenzen, wodurch Hunderte Mio. Menschen fliehen. Für 2046 wird Temp. von ~2,4°C prognostiziert. 20 Jahre.

Bin ehrlich: Hätte ich keine Verpflichtungen (die ich trotz schwieriger Umstände ernst nehme), wäre ich selbst längst aus der Oberrheinischen Tiefebene gen Norden geflohen. Finde es jetzt schon unerträglich. Was kommen wird, wird übel.

Die Klimakrise müssen wir leider ignorieren. Aber gleichzeitig verfallen wir in Panik, wegen Migranten in einer spanischen Exklave. Europas Prioritäten sind völlig verquer, das ist nur noch mit fundamentalistischem Religionswahn zu vergleichen. Ein Immigrations-Panik-Kult, der gezielt geschürt wird.