Tilman Baumgärtel

@tilmanbaumgaertel.bsky.social

Professor of Media Theory Hochschule Mainz https://piazzavirtuale.multiplace.org/ https://www.collectiveinkbooks.com/zer0-books/our-books/now-forever-theory-history-loop

"Wenn schließlich Primo Levi, der Auschwitz überlebte und da­rüber schrieb, KI-generiert wie eine mechanische Animatronikpuppe in Fantasialand über KZs spricht, wird es abgründig. Es ist etwas zutiefst Morbides an dieser Nacht der lebenden Philosophentoten." taz.de/Die-digitale...

Die digitale Verwurstung von Hannah Arendt und Primo Levi

Die Nacht der lebenden Philosophentoten: Wie KI die Geistesgeschichte in biedere Kalendersprüche und banale Motivationsvideos verwandelt

taz.de

"Der Medienwissenschaftler, Autor und Journalist Prof. Dr. Tilman Baumgärtel über einen sich langsam bemerkbar machenden Wandel von der Schriftlichkeit zur Mündlichkeit." Wobei die Frage ist, wie "langsam" sich dieser Wandel bemerkbar macht... www.ardsounds.de/episode/urn:...

Podcast: Reels: Das Ende des deutschen Feuilletons?

Alle sind am Handy, alle gucken Reels. Wie verändert der Konsum dieser Kurzvideos auf Social Media unsere Diskurskultur? Der Medienwissenschaftler, Autor, und Journalist Prof. Dr. Tilman Baumgärtel im...

ardsounds.de

Ich habe soeben das Bundesverfassungsgericht angerufen. Es möge prüfen, ob ein nahezu neu geschriebenes Gesetz mit fast 300 Seiten Änderungen in solch einem Eilverfahren beschlossen werden darf. Es geht nicht um Kleinigkeiten: Schlechte Gesetze treffen Personal und Patienten.

SPIEGEL: Grünenabgeordneter Dahmen reicht Eilantrag gegen GKV-Gesetz ein
Eigentlich sollte der Bundestag vor der Sommerpause das Gesetz zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge beschließen. Nun geht der Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen beim Bundesverfassungsgericht dagegen vor.

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist“, hat Friedrich Schiller in der „Ästhetischen Erziehung des Menschen“ geschrieben. So betrachtet sind Al McWhiggin und all die anderen Spielzeug-Horter, die auf ihn folgten, nie ganz Mensch geworden. taz.de/!6181278/

Böse Sammler im Animationsfilm: Einer, der Spielzeug hortet

Sind wir nicht alle ein bisschen Al McWhiggin? Bald kommt „Toy Story 5“ ins Kino. Zeit, an den Antihelden aus dem Klassiker „Toy Story 2“ zu denken.

taz.de

"Viel von dem Gewebe, das Lokaljournalismus von Amateuren im Web einmal gesponnen hat, ist längst im digitalen Nirvana verschwunden. Berichte von Bürgerversammlungen, Porträts inzwischen verschwundener Kneipen, Fotos von Kiezfesten in Baulücken, die inzwischen geschlossen wurden." taz.de/!6185908/

Archivierung von Websites: Wider die Amnesie des Netzes

Seit 2022 soll die Berliner Landesbibliothek auch digitale Publikationen inklusive Websites aufbewahren. Mit 40 Online-Angeboten hat sie angefangen.

taz.de

Berlin zeigt: Wenn rechte Multimillionäre die Stadt mit ihrer Propaganda vollkleben, kommt die Antwort aus der Stadt zurück. NIUS wollte den öffentlichen Raum besetzen. Jetzt hängt dort, was sie lieber nicht so groß plakatiert hätten.

Quadratischer Sharepic mit dunkelblauem Hintergrund. Oben rechts steht ein Logo, das wie das NIUS-Logo gestaltet ist, aber „MINUS“ lautet. Die Buchstaben sind weiß, nur das „N“ ist orange-gelb eingefärbt. Links groß und in sehr fetter weißer Schrift steht über mehrere Zeilen: „MORGENS UM 6 SCHON WISSEN, WIE SCHNELL EINE KAMPAGNE GEKAPERT WERDEN KANN.“ Unten links steht in kleinerer, dünner weißer Schrift: „NIUS PLAKATIERT DIE STADT VOLL. SO ANTWORTET BERLIN →“. Hochformatiger Sharepic mit einer Collage aus drei Fotos von Plakaten in Berliner U-Bahn-Stationen. Die Fotos sind durch breite gelbe, leicht schräg verlaufende Balken voneinander getrennt. Oben ist ein langes blaues Plakat über einem U-Bahn-Bahnsteig zu sehen. Darauf steht in großer weißer Schrift: „DIE WAHRHEIT: WIR SIND BROKE.“ Rechts ist das NIUS-Logo zu sehen. Darunter steht klein: „NIUS WIRD DURCH DEN RECHTEN MILLIONÄR FRANK GOTTHARDT FINANZIERT UND HAT BISHER 33 MILLIONEN EURO VERLUST GEMACHT.“ In der Mitte ist ein weiteres blaues U-Bahn-Plakat zu sehen. Darauf steht: „PLEITE, BIS DER ARZT* KOMMT.“ Rechts daneben wieder das NIUS-Logo. Darunter steht sehr klein: „*NIUS WIRD DURCH DEN RECHTEN MILLIONÄR FRANKmGOTTHARDT FINANZIERT, DER SEIN GELD MIT SOFTWARE FÜR ARZTPRAXEN VERDIENT.“ Der kleine Text ist wegen der Perspektive schwer lesbar. Rechts im Bild ist außerdem ein blaues Schild mit „U8“ zu erkennen. Unten ist ein drittes langes blaues Plakat zu sehen. Darauf steht groß: „MORGENS UM 6 SCHON WISSEN, WIE 1933 ALLES ANFING.“ Rechts ist erneut das NIUS-Logo. Darunter steht klein: „NIUS GILT ALS SPRACHROHR DER NEUEN RECHTEN UND SENDET TÄGLICH DESINFORMATION INS INTERNET.“ Über dem unteren Teil liegt ein dunkler blauer Verlauf mit feinen grafischen Linien und Kreisen. Darauf steht in sehr großer weißer Schrift: „Mit Korrekturen in der U-Bahn…“Hochformatiger Sharepic mit einer Collage aus mehreren Fotos von plakatierten Stromkästen oder Verteilerkästen im öffentlichen Raum. Die Grundfarbe ist dunkelblau, mit hellblau entsättigten Stadt- und Straßenhintergründen. Darüber liegen dünne gelbe Linien, die mehrere gelbe Kreise verbinden und wie ein Netzwerk oder Radar aussehen. Auf den Kästen kleben dunkelblaue Plakate im Stil des NIUS-Designs. Auf mehreren Plakaten steht groß: „MORGENS UM 6 SCHON WISSEN, WIE 1933 ALLES ANFING.“ Auf einem anderen Plakat steht: „DIE WAHRHEIT: WIR SIND BROKE.“ Unten auf den Plakaten stehen kleine erklärende Texte, die teilweise durch Perspektive und Bildgröße nur schwer lesbar sind. Auf manchen Plakaten ist oben das NIUS-Logo zu sehen. Die Fotos zeigen die Plakate an verschiedenen Orten draußen, unter anderem an grauen, alten Verteilerkästen vor Gebäuden, Straßen und Laternen. Im unteren rechten Bereich liegt ein dunkler blauer Verlauf über der Collage. Darauf steht in sehr großer weißer Schrift: „...und auf der Straße!“Hochformatiger Sharepic mit dunkelblauem Hintergrund. Links oben steht ein längerer Text in großer weißer Schrift: „Berlin zeigt: Wenn rechte Multimillionäre die Stadt mit ihrer Propaganda vollkleben, kommt die Antwort aus der Stadt zurück. NIUS wollte den öffentlichen Raum besetzen. Jetzt hängt dort, was sie lieber nicht so groß plakatiert hätten.“ Die Textstellen „rechte Multimillionäre“ und „öffentlichen Raum besetzen“ sind jeweils dunkelblau auf einem gelben Balken hervorgehoben. Unten mittig steht das Logo „EDELWEISS NETZWERK“ in weißer, fetter Schrift. Zwischen den Wörtern liegt eine große weiße Edelweiß-Blüte mit gelber Mitte. Um das Logo herum sind gelbe Kreise und dünne gelbe Verbindungslinien angeordnet, die wie ein Netzwerkdiagramm wirken.

Warnung vor rechtem Streamer Hey all, der Streamer Marc Sierzputowski vom rechten Sender Nius hat sich bei Widersetzen in Gießen in eine Bezugsgruppe eingeschlichen, Audioaufnahmen gemacht und die später veröffentlicht. Am 8. März hat er sich bei der Demo in Berlin als Transfrau ausgegeben, /2

Marc Sierzputowski

"Deutlich wird bei SHL0MS' arroganter Online-Performance nur eins: dass viele Leute irgendwelches Zeug in Social-Media-Apps tippen, ohne sich groß Gedanken zu machen. Das weiß allerdings jeder, der schon mal ein beliebiges Soziales Medium genutzt hat." www.monopol-magazin.de/shl0ms-monet

SHL0MS' Monet-Prank: Eine Seerose ist eine Seerose ist eine Seerose

Internetkünstler SHL0MS täuscht auf X seine Follower mit einem Monet-Bild, verkauft die Aktion als NFT – und erklärt das Ganze zur großen Medienkritik. Doch hinter der angeblich Debatte steckt vor all...

monopol-magazin.de

My personal favorite at @republica was the browser plugin Weblin that lets you meet - via avatars - on any given webpage and chat and mingle. Let´s meet at the Wayback Machine tonight at 9. ;) Plus: Printouts of 90s websites look really great when printed out and put up on a wall. weblin.io

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"Befinden wir uns im Zeitalter der tertiären Oralität? Tilman Baumgärtel, Professor für Medientheorie an der Hochschule Mainz, denkt im Perlentaucher über die Form des "Reels" nach, die sich allenthalben in den sozialen Medien durchgesetzt haben." www.perlentaucher.de/9punkt/2026-...

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.05.2026

Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

perlentaucher.de