Lars Weisbrod
@weisbrod.bsky.social
Der eine aus dem Feuilleton-Podcast der ZEIT https://linktr.ee/larsweisbrod
Das ist tatsächlich die Frage auf die wir eine Antwort suchen sollten: wie können wir als Menschen weitermachen jetzt wo wir wissen wie überlegen uns diese Maschinen sind?
I think the right move, which I don't see enough of, is developing a synthetic philosophy of how to co-exist with all this, as humans have had to try do in past industrial revolutions. If I could convince a think tank to hire a cartoonist, I'd be doing it tomorrow instead of between projects.
Wassily Kandinsky (1866-1944) Abstract 1. Oil on canvas.
Like, fair play. This isn't some bullshit thing a tech bro is gonna use to replace talking to his wife and kids. These seem like genuine advancements in our knowledge. That's cool, I gotta say
Unless some math friend of mine wants to tell me they're actually bullshit, these (what seem like) genuine advances that LLMs are making recently are both (a) really impressive, and (b) put some pressure on those of us (including myself) who are skeptical of the cognitive capacities of these things
Noch vor wenigen Jahren konnte man sowas schreiben und es ging im Diskurs als irgendwie vage „feministisch“ durch
Ich glaube ich habe jahrelang einen großen Fehler gemacht: ich dachte immer Kritik hilft mir oder schadet jedenfalls nicht. In Wirklichkeit schadet sie mir sehr. wenn ich also besser werden will (auch im Sinne meiner Kritiker) müsste ich jeden blockieren der irgendwas negatives kommentiert usw.
Er hat natürlich grundsätzlich recht, aber die Verwendung im Zitat aus dem OP scheint mir komplett sinnvoll und korrekt? Von Krankheiten wollen wir wissen, ob und wann sie soziale Konstrukte sind, also inwiefern sie einer Wohnung oder der Sportart Baseball gleichen? Und inwiefern nicht?
there are a lot of philosophical concepts that get egregiously misused out of the seminar room (and in the seminar room, to be fair). but in terms of sheer pernicious misuse "social construct" has gotta be top 5 somewhere and it's not number 5
Manchmal frage ich mich was für ein Leben ich gelebt hätte wenn es dieses furchtbare Social Media und die Smartphones nie gegeben hätte. Wahrscheinlich hätte es auch so manche Tiefpunkte gehabt aber es wäre wenigstens nicht völlig verschwendet gewesen
ich bin besserverdiener (erklärung: ich verdiene etwas besseres als das hier)
Ich bin auch deswegen für „longevity“ weil dann Reisen durch unsere Galaxie einfacher möglich wäre. Menschen, die 10.000 oder gar 100.000 Jahre leben, könnten endlich nennenswerte Entfernungen zu anderen Sternen zurücklegen.
"Just because I'm so horribly conditioned to accept everybody else's values, and just because I like applause and people to rave about me, doesn't make it right. I'm ashamed of it. I'm sick of it. I'm sick of not having the courage to be an absolute nobody."
Seit über 10(!) Jahren kritisiere ich in Texten und Podcasts Identitätspolitik. ich habe einen Großteil meines Berufslebens mit diesen Diskussionen zugebracht und ich kann nicht noch mehr Jahre daran verschwenden. Alle Argumente sind ausgetauscht, ich muss mich jetzt um andere Sachen kümmern - sorry
Wer wissen will ob linke Politik wirklich funktioniert muss die Seiten HOUSE&HOME in der FT lesen (in dem Fall scheint sie zu funktionieren)
Dieses Jahr lasse ich mir endlich I COULD HAVE BEEN SOMEONE (BUT SO COULD ANYONE) quer über den Rücken tätowieren in Fraktur
Jacobin mit eigener Fediverse-Instanz die zugleich die Magazin-Community ist - genial, klasse, this is the way (leider klappt das followen von meiner Instanz aus natürlich NICHT, immer die gleiche Scheiße mit dem nutzlosen opensource-dreck)(ich liebe es trotzdem weil was bleibt mir sonst übrig)
Ihr redet immer vom MARKT aber wisst ihr was ich SCHEISS auf euren Markt ich mach MEIN EIGENES DING
Es ist interessant (und einigermaßen traurig) dass es faktisch in der deutschen Parteiendemokratie keine liberale Haltung mehr gibt zu Sicherheitsfragen. Weder fdp noch Grüne wollen diese Position noch besetzen
Ich glaube das ist der relevanteste, wichtigste Gedanke der Gegenwart, der immer noch zu wenig diskutiert wird (kein Zufall, dass Leigh Phillips ihn hier äußert, den ich auch sonst für seine unorthodoxen linken Positionen schätze)
Die Leitkunst des 21. Jahrhunderts? Comedy! Sagt zumindest Autor Jens-Christian Rabe. Was der Aufstieg der Comedy über unsere Gegenwart verrät.
Comedy: Warum ist Louis C.K. lustiger als Dieter Nuhr?
Die Leitkunst des 21. Jahrhunderts? Comedy! Sagt zumindest Autor Jens-Christian Rabe. Was der Aufstieg der Comedy über unsere Gegenwart verrät.
zeit.de
Wenn ich mit der NLR-Lektüre nicht so hinterher hinken würde, würde ich im Podcast auch besser abliefern. Diesen Text hier aus der November-Ausgabe 2025 zum Beispiel hätte ich unbedingt VOR unserer Ben-Lerner-Folge lesen müssen: newleftreview.org/issues/ii156...
Ryan Ruby, Wikipedia and the Novel, NLR 156, November–December 2025
Derogatory references to wiki-novels abound in contemporary literary criticism, as authors parade their characters’ pseudo-erudition. But might these be signs of an iPhone era ‘regime of perception’? ...
newleftreview.org
Was ich alles lerne, wenn ich NLR lese und ein englisches Wort nachschlage, das ich nicht kenne
Bei Danger Dan hängen die Probleme auch noch mal spezifisch mit der Geschichte der Antideutschen zusammen. Ich kann das letztlich gut nachvollziehen, mir geht es ja auch so: Ich hätte lieber mal den Moishe Postone lesen sollen statt immer nur den anderen "verkürzte Kritik" vorzuwerfen
Danger Dan scheint mir (ähnlich wie El Hotzo) vor allem das Kind einer Zeit, in der viele Linke das Bedürfnis spürten, sich politisch möglichst radikal auszudrücken, diesem Bedürfnis aber kaum Begriffe oder Ideen gegenüberstanden. Und dann kommt eben so etwas heraus.
Wir müssen jetzt endlich mal diese Art von komplettverblödetem „Feminismus“ abstellen, es ist wirklich nur noch eine Zumutung und behindert jedes tatsächlich linke Projekt