Elli

@wirklichklein.eurosky.social

Schubsen wir doch einfach die Wolken beiseite, um die Sonne zu sehen. Und außerdem … Ich bin die Nummer 537.221.

25 Jahre wärst du morgen geworden … Schlimm ist auch der Gedanke, dass du vielleicht gar nicht weißt, wie sehr du von allen vermisst wirst. Und dass ich vielleicht nie, nie wieder mit dir reden kann – so wie damals, als wir immer zusammen auf der Terrassenstufe saßen.

Eigentlich habe ich den Tannenwedel nur in den Teich gepflanzt, weil ich insgeheim hoffte, nachts kämen fleißige Gartenzwerge vorbei, um ihn schön weihnachtlich zu schmücken. Mit kleinen bunten Kugeln und Lichterketten. Aber nein … nur schillernde Libellen – ohne Beleuchtung.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, dass es viel wichtiger ist, wer etwas sagt als was gesagt wird. Es grüßt Ihre Empörungskultur.

Der Nachbarshund meiner Eltern mag mich nicht. Er bellt mich immer böse an. Bei größeren Feiern, zu denen er natürlich auch eingeladen ist, tut er plötzlich so, als seien wir die besten Freunde – er weicht nicht von meiner Seite. Ich traue dem Frieden nicht so recht – der plant doch irgendwas.

„Ah, das ist mein neues Besteck, das ich bestellt habe“, ruft die Katze erfreut, als es an der Tür klingelt. Prüfend hält sie einen Löffel ins Licht und nickt zufrieden. „Deutlich größer als die alten“, murmelt sie. „Damit kann ich wesentlich schneller sehr viel Weisheit essen.“

„Komm schnell, wir müssen die Hitze einsammeln“, ruft die Katze eilig und zerrt ein paar Stoffbeutel aus der Schublade. „Vielleicht können wir sie in ein paar kalte Herzen pflanzen.“

Ein lauer Sommerabend, der Himmel klar und der Vollmond schaute schüchtern über die Dächer der Stadt. Er setzte sich in die Loggia, goss sich ein Glas Rotwein ein und entzündete eine Kerze. Die Flamme flackerte unstet hin und her. Herr Ellerbrock fühlte sich ruhig – einfach da, einfach er selbst.