Anne Otzen

@ansoph.bsky.social

Erziehungswissenschaft, Literatur, Feminismus

Gestern wurden die Sea-Watch 5 & 90 Überlebende von der sogenannten libyschen Küstenwache beschossen. Die EU-finanzierten Milizen wollten uns ENTFÜHREN! Noch kam keine Hilfe von 🇮🇹 oder 🇪🇺. Heute haben wir wieder gerettet: ~64 Personen sind neu an Bord. Pressemitteilung 👉 tinyurl.com/4mp299zf

Update: nach versuchter Entführung des Rettungsschiffs Sea-Watch 5 • Sea-Watch e.V.

Am 11. Mai 2026 hat ein bewaffnetes Patrouillenboot der sogenannten libyschen Küstenwache das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 5 in internationalen Gewässern beschossen und gedroht, das Schiff zu enter...

tinyurl.com

Hier, liebe Männer, ein Beispiel für jemanden, der nicht in das ,but not all men‘-Gejammer einsteigt und dem trotzdem nicht der Penis abfällt: Dirk Peglow (Vorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter) empfiehlt Frauen, besser keine Beziehung mit einem Mann einzugehen, um sich vor Gewalt zu schützen.

1 Woche, nachdem einmal mehr deutlich wurde, dass der gefährlichste Raum für Frauen das eigene Zuhause ist, wenige Tage nach einer beeindruckenden Demonstration gegen Gewalt an Frauen, nutzt der Kanzler mal wieder die Gelegenheit gegen Ausländer zu hetzen. Beschämend!

Merz nennt Zuwanderung als eine Ursache für »explodierende Gewalt«

Abgeordnete haben Friedrich Merz im Bundestag zu einer Stellungnahme zur Debatte über Gewalt gegen Frauen gedrängt. Die Antwort des Kanzlers sorgte für Empörung.

spiegel.de

Er weiß, dass das nicht stimmt, er wird dafür immer wieder kritisiert, aber das stört ihn nicht. Merz möchte geschlechtsbezogene Gewalt nicht verhindern, das ist nicht sein Problem. Er möchte offensichtlich Rassismus schüren.

Merz nennt Zuwanderung als eine Ursache für »explodierende Gewalt«

Abgeordnete haben Friedrich Merz im Bundestag zu einer Stellungnahme zur Debatte über Gewalt gegen Frauen gedrängt. Die Antwort des Kanzlers sorgte für Empörung.

spiegel.de

Wir gedenken: Gökhan Gültekin Sedat Gürbüz Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar Kaloyan Velkov Ermordet vor 6 Jahren, am 19. Februar 2020, beim rassistischen Anschlag von #Hanau. Wir gedenken Ibrahim Akkuş, verstorben an den Spätfolgen.

Hintergrund: Schwarz-Weiß Bild des Gedenkens auf dem Marktplatz in Hanau, Menschen halten Schilder mit den Gesichtern der Ermordeten. Darauf die Schrift: 
Wir gedenken:

Gökhan Gültekin
Sedat Gürbüz
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Hamza Kurtović
Vili Viorel Păun
Fatih Saraçoğlu
Ferhat Unvar
Kaloyan Velkov

Vor 30 Jahren starben bei einem Brandanschlag in #Lübeck 10 Menschen. Verurteilt wurde bis heute niemand dafür - obwohl ein Rechter die Tat zwischenzeitlich gestand. Nun gibt es Forderungen, den Fall nochmal aufzurollen & nach einem U-Ausschuss. Mit @heikekleffner.bsky.social taz.de/Toedlicher-B...

Tödlicher Brandanschlag in Lübeck: Mord verjährt nicht

Am 18. Januar 1996 starben bei einem Anschlag auf eine Asylunterkunft in Lübeck zehn Menschen. Dafür verurteilt wurde bis heute niemand.

taz.de

Ich kotze. „Fragen Sie mal Ihre Töchter“, entgegnet Merz einen Journalisten, der nachfragt, ob eine Entschuldigung angemessen wäre. Zur Erinnerung: Junge Frauen haben die CDU kaum gewählt. Die Merz-Regierung macht keinerlei Gleichstellungspolitik. Aber Frauen für Rassismus instrumentalisieren.

Johannes Hillje@jhillje.bsky.social · 10mo ago

“Ich habe gar nichts zurückzunehmen” - sagt #Merz heute zu seiner “wir haben im Stadtbild noch dieses Problem”-Äußerung in Bezug auf Migration.

Sonntag gibt's an über 50 Orten in Deutschland Demos für ein Verbot der gesichert rechtsextremen AfD. Wer ist mit dabei? (Bitte teilt das und leitets weiter, je mehr wir sind, umso besser stehen die Chancen, dass was passiert)

Bild

Wir gedenken: Françoise Makodila Landu Christine Makodila Miya Makodila Christelle Makodila Nsimba Legrand Makodila Mbongo Jean-Daniel Makodil Kosia Monique Maiamba Bunga Nsuzana Bunga Sylvio Bruno Comlan Amoussou Rabia El Omari Getötet beim rassistischen Brandanschlag von Lübeck 1996 #KeinVergessen

Hintergrund: Ein Schwarz-Weiß-Bild der Gedenkkundgebung in Lübeck, Schrift:
Wir Gedenken
Françoise Makodila Landu
Christine Makodila
Miya Makodila
Christelle Makodila Nsimba
Legrand Makodila Mbongo
Jean-Daniel Makodil Kosia
Monique Maiamba Bunga
Nsuzana Bunga
Sylvio Bruno Comlan Amoussou
Rabia El Omari

Am Jahrestag des Attentats von Hanau am 19.2. wollen Politiker auf dem Friedhof der Opfer gedenken. Der Vater des getöteten Hamza Kurtović ist dagegen. 👉 taz.de/!5988995/

Das Bild zeigt Grablichter. Dazu das Zitat von Armin Kurtović, über das ungebetene Gedenken der Stadt Hanau an seinen ermordeten Sohn Hamza: „Wir haben das Recht auf Trauer, ohne Inszenierung.“

Wer den Angehörigen der Menschen, die vor vier Jahren in Hanau ermordet wurden, zuhört, hört eine Geschichte, die von der Abwehr des kollektiven Rassismus in diesem Land erzählt. Diese Abwehr führt zu Nichtanerkennung von Schmerz und zu noch größerem Schmerz. Hört ihnen zu.