Petra Bahr

@bellabahr.bsky.social

Theologin, Autorin (ZEIT, NDR), denkt unverdrossen (meistens) über Religion und Ethik nach. Mitglied Deutscher @ethikrat

Drei Jahre vor seinem Tod sprach Alexej Nawalny vor Gericht über seinen Glauben. In @zeit.de Christ & Welt dokumentierten wir Auszüge seines Schlussworts, in dem er erklärte, welche Bedeutung die Bibel für seinen Widerstand gegen Putin hatte. Dazu ein Nachruf von Gerhart Baum:

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„Für den Triumph des Bösen braucht es nichts weiter, als dass die Guten untätig bleiben. Also seid nicht passiv.“ Alexej Nawalny Leben ist vergänglich. Sätze bleiben. Diese für die Ewigkeit. Wahr.

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Bisherige Highlights dieses Kant-Jubiläumsjahres: a) die breite Verwirrung darüber, ob wir das 300. Geburts- oder Todesjahr feiern b) der russische Politiker, der sagt, Kant sei schuld am Ukrainekrieg c) das Cicero-Cover, auf dem statt Kant versehentlich einer seiner Zeitgenossen abgebildet wurde

Figures like Alfred Grosser played an important role in post-war Europe: he explained Germany to the French, France to the Germans. They have largely disappeared, partly because of how academia has changed (in some respects for the better, in some for the worse). The vacuum has consequences.

Le politologue Alfred Grosser est mort

Historien, journaliste, grand connaisseur des sociétés et des politiques françaises et allemandes, Alfred Grosser est mort à Paris, mercredi, à l’âge de 99 ans.

lemonde.fr

Zuhause in Israel bietet Richterin Daphne Barak-Erez seit Monaten couragiert der Netanjahu-Regierung die Stirn, die sie am liebsten mundtot machen würde. Und hier in Deutschland - gelingt das grölenden „Aktivisten“, für die eh alle Israelis gleich sind. Widerwärtig.

Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unseres Lebens. Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes.“ Guten Morgen mit Dietrich Bonhoeffer, geb am 4. Februar 1907, Mitbegründer der bekennenden Kirche, Widerstandskämpfer, der am 9. April 1945 im Konzentrationslager auf grausamste Weise erhängt wurde

Er sitzt auf einem Stuhl. Ist ganz ordentlich angezogen, mit Anzug, Weste, Krawatte und Hemd. Er schaut den Betrachter an, hat die linke Hand hinter dem Kopf. Sieht ganz entspannt aus,  kurz geschnittene Haare und eine farblose Brille.

Drei Jungs, die sich nebenan mit ihren frischen Männerstimmen laut und begeistert durch die Johannespassion zappen und sich so auf eine Party vorbereiten. (Ja, es riecht trotzdem nach Axe und Billigpomade) Besser wird der Abend nicht mehr.

Überall müssen jetzt Kindertafeln, Jugendbibliotheken, Sozialkaufhäuser schließen. Das sind nicht nur Orte, wo es was „umsonst“ gibt. Das sind öffentliche Orte, Beziehungsräume, angewandte Würde-Praxis.