Campbell

@campbebembell.bsky.social

Meine Arbeit fängt da an, wo sich andere Leute vor Entsetzen übergeben.

Vielleicht ist auch die Kopftuchdebatte im lichte staatlicher Neutralität so langsam ausgeschrieben. Abseits davon hat Bernhard Stüer natürlich Recht mit seiner Replik. Darüber hinaus nehm ich leider nicht viel aus dem Beitrag mit.

übersehen oder verschweigen sie. Beim - verfassungsrechtlich äußerst umstrittenen (siehe nur hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) - Kopftuchverbot in der Justiz wird das Gebot staatlicher Neutralität zur Rechtfertigung des Eingriffs in die Religionsfreiheit herangezogen,
Verfassungsblog@verfassungsblog.de · 2d ago

Die GFF hat auf 1.500 Seiten begründet, warum die AfD verfassungsfeindlich sei. Elisa Hoven & Marco Vöhringer und Frauke Rostalski haben das Gutachten in der FAZ scharf kritisiert. BERNHARD STÜER mit einer Kritik der Kritik. verfassungsblog.de/zuruck-zur-s...

Zitat aus dem Text von Bernhard Stüer: „Die angeführten Argumente wie auch die genutzten Argumentationsmethoden werden der Komplexität der zugrunde liegenden Rechtsfragen nicht gerecht.“

Exzellenter Gedanke:Zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der parlamentarischen Demokratie sollten wir ausschließlich Juristen (m/w/d) in der Politik haben. Aber nicht so Nerds wie Huber, ausschließlich R1-Richter wie Merz und Kommunale Dezernenten wie Boris Rhein, die praxisorientiert denken

Bundespräsident: Laut Informationen von bild.de (Nikolais Harbusch) befürwortet Kanzler Friedrich Merz (CDU) eine Kandidatur von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) als Bundespräsident.
Dieser sei Jurist und könne in den möglicherweise anstehenden Staatskrisen das Grundgesetz richtig interpretieren.

Endlich das öffentliche Interesse an der harten Verfolgung von Schwarzfahrern bejahen und damit so richtig die öffentliche Sicherheit und Ordnung verteidigen.

Ich muss von meinem „rechtswissenschaftliche Publikationen sind auch dann kein Erfolg, wenn sie in Archivzeitschriften erscheinen.“-Dogma abweichen. Nicht, weil sich an der objektiven Sachlage etwas geändert hat, sondern weil ich aktuell sonst wirklich keine Erfolge zu verzeichnen habe

Das klassische Problem an linker Systemkritik ist, dass sie dann leider oft blind für binnenorganisatorische Differenzierungen in staatlichen Akteuren ist: (insbesondere informationelle) sicherheitsbehördliche Instrumente spezialisierter LKA-Einheiten führen nicht zu mehr Gewalt durch die BePo.

Tarik Abou-Chadi@tabouchadi.bsky.social · 6d ago

Die Sicherheitsdebatte nach dem Angriff auf den CSD, die weit über AfD und Union hinausreicht, macht zwei fundamental falsche Annahmen über Sicherheit und Gewalt. Sie sind generell falsch, aber besonders für queere Menschen. Erstens: "Gewalt geht von Extremisten aus, der Staat schützt vor Gewalt"

Steh gerade an der Bushaltestelle und schau, wann der Bus kommt. Tafel sagt, er müsste in der Minute kommen. Wunder mich, wieso der Bus noch nicht da ist, dreh mich um und da steht der Bus, aus dem mich der Busfahrer belustigt angrinst :D

außerdem: Hightechbomben bauen? IN THIS ECONOMY?! da zeigt sich der Fachkräftemangel eben auch massiv im Terrorismus uns geht da ne ganze Generation an gut ausgebildeten Terroristen verloren.... außerdem zahlt Russland nicht mehr so gut wie früher. OK, enough. dark humour off.

Jura Fun Fact: Die neuen Minister sind schon jetzt ernannt worden, werden aber ihren Eid, "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden", erst nach der Sommerpause ablegen. Dadurch haben sie bis dahin freie Bahn und können ohne Konsequenzen fürchten zu müssen tun was sie wollen.

Steinmeier ernennt Warken, Bilger und Linnemann zu Ministern

Bundespräsident Steinmeier hat drei neue Minister ernannt: Nina Warken, Steffen Bilger und Carsten Linnemann. Die Vereidigung ist aber erst für September geplant, was auf Kritik stößt.

tagesschau.de

Perspektive: Der Grund, wieso wir so viele radikalisierte Einzeltäter mit Messern oder Kfz sehen ist neben anderen Faktoren auch, dass wir umfangreicher vorbereitete Attentate (z.B. Bombenanschläge) komplexer Netzwerke dank moderner sicherheitsbehördlicher Instrumente immer zuverlässiger verhindern.

Die traurige Erkenntnis bei Abdul Ballout ist: Aus sicherheitsbehördlicher Sicht ist nach jetzigem Erkenntnisstand offenbar fast alles getan. Er war im behördlichen Fokus, sowohl in der formellen GTAZ-Befassung als auch im RADAR-ITE Programm des BKA, es gab Observationen und TKÜ.

Ja, das war ein Angriff auf unsere „offene Gesellschaft“, wie wir es gerade überall hören. Aber vor allem war es ein Angriff auf queere Menschen. Fragt nach, wie es den Leuten in eurem Umfeld geht. Ja es geht uns alle was an, aber queere Menschen dürfen nicht unsichtbar gemacht werden #csd

www.ndr.de/nachrichten/... „Die Länder sollten daher in die Gesetzgebung frühzeitig mit eingebunden werden. Daran hatte es bei der schwarz-roten Regierung in der Vergangenheit gehakt“ Gibt es jetzt also vier statt zwei Tage Frist für die Stellungnahmen, die im zuständigen Ressort eh keiner liest?

Denn die Länder müssen letztlich allen
Gesetzen der Bundesregierung im Bundesrat zustimmen, beziehungsweise sollten sie nicht durch einen Einspruch aufhalten. Die Länder sollten daher in die Gesetzgebung frühzeitig mit eingebunden werden. Daran hatte es bei der schwarz-roten Regierung in der Vergangenheit gehakt. Merz wird von Amthor erwarten, dass es künftig besser läuft. Amthor selbst sagte dem NDR: "Das Amt als Staatsminister beim Bundeskanzler ist eine sehr verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Ich bin dankbar, dass ich meine bisherigen Themen der Staatsmodernisierung und fortan auch weitere wichtige Reformthemen in der neuen Aufgabe vorantreiben kann.'
"

Ich misch mich ja normalerweise bewusst nicht in diese Jurerdebatte ein, aber Matthias Kilian hat völlig recht. Wer ein ernsthaftes universitäres Studium anbieten will, sollte sich vllt mal mehr an den Standards für verwandte Geistes- und Sozialwissenschaften orientieren.

16:05
LTO
Q
In England oder Australien lasst die Politik Reformprojekte gerne durch einen
"eminent outsider" vorbereiten, also einen klugen Kopf, der kein Jurist ist, der den Status quo mit einem von ihm gewählten Team kritisch untersucht und einen sorgfältig erarbeiteten Bericht mit Handlungsempfehlungen vorlegt.
So war es etwa beim Carter Review im Bereich der staatlichen Kostenhilte (Legal Aid), beim Clementi Review, der sich mit der Regulierung des
Rechtsdienstleistungsmarktes befasste, oder beim Harper Review, der das Wettbewerbsrecht analysiert hat.
Bei einem solchen Vorgehen gilt es allerdings, tapfer zu sein, denn mit unbequemen Wahrheiten und "thinking outside the box" ist dann zu rechnen - und selbstverständlich nachfolgend einer unerbittlichen Verteidigungsschlacht, warum alles so bleiben soll, wie es schon immer war.
Legal Tribune Online, LTO@lto-de.bsky.social · 2w ago

Wir bilden schon jetzt zu wenige Volljuristen aus und die demografische Delle kommt erst noch. Damit sich in der Juristenausbildung endlich etwas ändert, müssten wir tapfer sein – und mal einen Nichtjuristen um Hilfe bitten.