Daniel Huppmann

@danielhuppmann.bsky.social

Climate & Energy at @iiasa.ac.at | chairperson @ccca.ac.at | co-chair #AAR2 | author of IPCC #SR15 | #ScientistsForFuture | #FreeTheModels & #FAIRdata for #OpenScience https://iiasa.ac.at/staff/daniel-huppmann

1986, 29°C: „Enndlich Sommer! Fast wie in Italien!“ 1996, 31°C: „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein…“ 2006, 33°C: „Schon echt heiß, oder? Bistdudeppat.“ 2016, 36°C: „Pfh oooarg, ha? DEN Sommer werma unser Lebtag ned vergessen!!“ 2026, 41°C: „Jetzt is‘ soweit. Des wird nimma.“

Die aktuelle Hitzewelle ist kein Ausreißer und kein „Ausnahmejahr“ - aber es ist auch nicht normal… Für mich ist klar: Minimierung der Risiken erfordert Ausstieg aus Öl und Gas, Stopp für fossile Großprojekte, Entsiegelung in den Städten, Renaturierung, Resilienz… #WissenSchafftKlimaschutz

Aktuelle Dürren und Extremtemperaturen sind keine "Ausreißer"

Der Klimaforscher Daniel Huppmann befürchtet, dass die Klimamodelle tendenziell "zu kalt" waren. Er fordert einen raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und bessere gesellschaftliche Vorbereitung

derstandard.at

Weil selbst in meiner eh klimabewussten Bubble vielen nicht klar ist, WIE krass sich die Zahl der Hitzetage (mind. 30°C) verändert hat: In den 90er Jahren gab es in Wien im Schnitt 15,2 Hitzetage pro Jahr. In den 2000ern waren es 19,2. Aktuell sind wir bei 35 – und wir haben Anfang August.

Als Info: Klimaschutz & Klimaanpassung sind beide unverzichtbar – deshalb sollten beide im Klimagesetz verankert sein. Ohne Klimaschutz stoßen wir an die Grenzen unserer Anpassungsfähigkeit. Ohne Klimaanpassung sind wir auf die Folgen des bereits veränderten Klimas nicht ausreichend vorbereitet.

Also die Daten sind mehr als eindeutig: Einige Orte in Europa (zum Beispiel London, wie hier dargestellt) hatten seit Mitte Mai kaum noch "normale" oder sogar niedrigere als durchschnittliche Temperaturen.

Liniendiagramm zur täglichen Höchsttemperatur in London von Mai bis Oktober 2026. Die schwarze Linie zeigt den Temperaturverlauf, das graue Band den klimatologischen Bereich (5.–95. Perzentil). Rote Flächen markieren überdurchschnittlich warme Tage, blaue Flächen unterdurchschnittlich kühle Tage. Mehrere rot beschriftete „Heatwave“-Abschnitte heben Hitzewellen Ende Mai sowie mehrfach im Juni, Juli und Anfang August hervor; Anfang Juni ist zusätzlich der Hinweis „Is Summer already over??“ bei einer kurzen kühlen Phase eingefügt. Eine gestrichelte vertikale Linie mit der Beschriftung „TODAY“ markiert Anfang August, wo die Temperatur bei etwa 32 °C liegt. Rechts steht der Text „Guess what? Heatwave“, der auf eine weitere Hitzewelle hinweist. Die x-Achse zeigt die Monate Mai bis Oktober 2026, die y-Achse die maximale Temperatur in Grad Celsius (ca. 10–35 °C).

Es ist ja alles nicht so kompliziert... Man müsst' halt nur machen. #WIssenSchafftKlimaschutz

Climate Change Centre Austria / CCCA@ccca.ac.at · 5d ago

Es ist heiß!🌡️ Vor allem in Städten ist es oft unerträglich! Hitzewellen & Extremwetter werden durch die #Klimakrise immer häufiger & intensiver. Deshalb brauchen wir dringend Anpassungs- & Klimaschutzmaßnahmen! 👉Alle CCCA-Wissenssnacks gibt’s hier zum Gratis-Download: ccca.ac.at/wissenstrans...

Die Vorderseite des Wissenssnacks zeigt im gezeichneten Stil eine Person mit langen Haaren, die freundlich blickend auf einem Fahrrad fährt. Im Hintergrund verläuft eine Straße mit Autos und Bäumen. In der Mitte steht groß und rot hervorgehoben: „Wieso ist die Stadt ein Hitze-Hotspot?“

Ich stelle mir den von @nusserchristian.bsky.social gewünschten Hitzegipfel ungefähr so vor wie die Ministerratssitzungen zu Zeiten der Großen Hitze von Jörg Mauthe, aber ich frage mich, wer dann ein so schönes Protokoll verfasst wie der Legationsrat Dr Tuzzi

Auszug aus dem Buch "Die Große Hitze" von Jörg Mauthe:
Tuzzi spannte einen Bogen ein und schrieb in großen Lettern
„PROTOKOLL DER MINISTERRATSSITZUNG“
als Titel an den oberen Rand, setzte das Datum des Tages hinzu und machte sich an die Entzifferung der Kürzel des (ihm übrigens unbekannten) Bundeskanzleramtsstenographen.„Begrüße Sie, Damen und Herren“, sagte der Kanzler munter. Er führte wie üblich den Vorsitz und war das einzige Regierungsmitglied, dem die Hitze offenbar bisher nichts anhaben konnte; gegen seine schon leicht verwelkten Minister wirkte er wie eine frische, wenn auch bereits bis zum Platzen angeschwollene Rosenknospe. „Ist wieder eine Mordshitz’ heut’. Alsdern, Herrschaften – was gibt’s schlechts Neues?“(Der Legationsrat übersetzte routiniert: „Der Herr Bundeskanzler begrüßte die vollzählig erschienenen Mitglieder des Kabinetts und gab sodann einen kurzen Überblick über die Lage aus seiner Sicht. Hierauf ersuchte er die Ressortchefs, sich zu anstehenden Problemen zu äußern.“)
Georg Renner@georgrenner.istdaswichtig.at · 2d ago

"Jedes Bonsai-Thema war zuletzt für einen Krisengipfel groß genug. Jetzt dampft das Land vor sich hin, aber nichts passiert." www.krone.at/4242781

Dear Climate & Environment Donors, I have a proposal for you. Hundreds of smaller non-profits, academic centers, and community-based organizations are seeing their content and web presence get lost in and displaced by the Generative AI juggernaut.

Bei der Präsentation des Sachstandsberichts #AAR2 am 17. Juni 2025 hat Minister Totschnig angekündigt, das #Klimagesetz noch vor‘m Sommer in Begutachtung zu schicken. Den Sachstandsbericht kann man seit über einem Jahr lesen. Vom Klimagesetz gibt’s noch nicht einmal einen offiziellen Entwurf…

Zweiter Österreichischer Sachstandsbericht zum Klimawandel | AAR2

Der AAR2 ist ein umfassender, interdisziplinärer Sachstandsbericht zum Klimawandel in Österreich.

aar2.ccca.ac.at

Es müsste nicht ganz so heiß sein Wien, zumindest nicht in der Nacht. Wäre die Stadtregierung beispielsweise etwas mutiger gegenüber der Autolobbby. Was, nebenbei bemerkt, klassische sozialdemokratische Politik für die Schwächsten der Gesellschaft wäre. www.jetzt.at/artikel/snUS...

Wien ist anders. Als Paris zum Beispiel Warum die Autos in der Hauptstadt noch immer Vorrang haben

Warum der Klimaschutz in Wien nicht wirklich ein Leiberl hat.

jetzt.at

Vor zwei Jahrzehnten kamen regelmäßig Delegationen aus Paris nach Wien, um sich zum Thema Klimaschutz inspirieren zu lassen. Heute ist die Metropole an der Seine Vorreiterin der Verkehrswende, während Wien ins Hintertreffen gerät. Schreibt @wolfiroessler.jetzt.at auf @jetzt.at #KlimaMusterStadt

Wien ist anders. Als Paris zum Beispiel Warum die Autos in der Hauptstadt noch immer Vorrang haben

Warum der Klimaschutz in wien nicht wirklich ein Leiberl hat.

jetzt.at

Ab 1400 m³ pro Tag Entnahmemenge will BM Totschnig Grundwasserentnahmen in das entsprechende Register aufnehmen. Was heißt das ganz konkret? Wir gehen rein - ich hab mich etwas in den digital verfügbaren Wasserbuchdaten des Landes OÖ umgesehen. Diese umfassen 84.129 Datensätze. 1/x

Karte von OÖ mit vielen bunten Punkten die Wasserbucheinträge wie Abwasseranlagen, Kraftwerke, Versorgungsanlagen etc. darstellen

Holiday in the climate emergency. No that’s not AI or edited, just a snapshot I just took with my phone on Lacanau beach in France. What future will this boy grow up in? It is in our hands, but time is running out.

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