Klaus Raab

@klausraab.bsky.social

Freier Journalist, Berlin zuletzt für Spiegel_de, MDR ("Altpapier"-Kolumne), brand eins, der Freitag, tazFuturZwei, Die Zeit/Zeit Online

An der Spahn-Geschichte sieht man halt schön, wie viele „Konservative“ konservative Positionen nur opportunistisch vertreten, weil sie denken, das käme an. So entsteht aber der Eindruck, progressive Positionen wären viel umstrittener, als sie es tatsächlich sind.

"Aus meiner Erfahrung als WM- und EM-Reporter weiß ich, wie gering der Bedarf an 'kritischem' Fußballjournalismus ist ... Wenn wir dann doch im Achtelfinale ausgeschieden sind, wird sich selbstverständlich alles umdrehen. Dann ist Generalkritik die oberste Bürger- und Medienpflicht."

Peter Unfried@peterunfried.bsky.social · 2mo ago

"Auf X wurde mir vorgeworfen, ich sei ein „Linker“. Andere schrieben, ich sei ein „Sackgesicht“, aber man kenne mich, ich sei gewiss „kein Linker“. Das half nichts. Das Linke an mir sei bewiesen, erstens durch „die miese Laune“ und zweitens durch die „falsche Beschreibung der Realität“." @taz.de

News werden zunehmend über KI konsumiert, Misstrauen in diese Tools steigt aber auch. Das zeigt der neue "Digital News Report". Manche Journalisten nehmen den 2. Teil der Entwicklung jedoch nicht ernst und normalisieren KI als scheinjournalistisches Werkzeug. Was wird das? www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 17. Juni 2026 – Schadet KI dem Journalismus, Krake Paul?

Welcher Umgang mit KI-Tools ist für Journalisten richtig? Die Diskussion ist von großen Thesen und vielen Unsicherheiten geprägt – und läuft auf eine unangenehme Frage zu: Schadet sich der Journalismu...

mdr.de

Dass Berlin wichtige Schulbriefe Monate nach Abschluss des Verfahrens per Pin AG verschickt und die einen Kinder seit Tagen informiert sind, die anderen aber auch heute noch nicht, ist echt 💩. Ich wünsche allen Berliner Kommunikations-Assen ein angenehmes WE auf dem Tennisplatz.

2011: Maxim Biller rief die "Ichzeit" in der Literatur aus, auf den Straßen entstanden neue Gemeinschaftsformen aus vielen sozialen Ichs, die nicht nur *über* das Netz organisiert waren, sondern *wie* das Netz: dezentral und impulsgetrieben. Im Journalismus wurde diskutiert, was dieses "Ich" soll.

Es ist unüblich, Zitate der Interviewer in die Überschrift zu nehmen statt des Interviewten. Sonst hätten sich auch zwei andere Sätze angeboten: "Mit dieser Einschätzung stehen Sie ziemlich allein" und "Was auch immer das heißen mag". www.spiegel.de/politik/deut...

(S+) Wolfram Weimer: »Die AfD wird zusammenfallen wie ein Soufflé«

Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält die politische Mitte in Deutschland für unterzuckert. Den Extremisten von links und rechts will er nun den Kulturkampf erklären.

spiegel.de

Fußnote zu meiner Kolumne: Den Podcasttitel "Amann Unframed" finde ich etwas irritierend. Er lässt sich so wahrnehmen, als würden die anderen framen, nur man selber nicht. Das ist ein Framing, das an die ideologisch aufgeladene Neutralitätsdiskussion über Journalismus andockt. Finde ich unglücklich.

Altpapier@altpapier.bsky.social · 2mo ago

Journalisten sind für Kritik da, auch wenn es Frau Klöckner nicht gefällt. Die Kritikfunktion wird aber auch als Freifahrschein zum Draufhauen genutzt. Ist der journalistische Negativismus mitverantwortlich für den tiefen Dauerkrisenzustand, in dem das Land sich wähnt? www.mdr.de/altpapier/da...

Eine verständliche Kommunikation wäre auch was wert. „Skandal im Sperrbezirk“ soll nicht auf der Bergkerwa in Erlangen gespielt werden, aber warum nicht? Der Song ist sicher nicht kindertauglich, und das könnte Grund genug sein bei einem Volksfest, aber das wird nicht als Grund genannt.

Weil das Wort von der letzten Patrone in der Regel Söder zugeschrieben wird, auch nun wieder in einem Text: Einen Tag vor ihm hat es der ehemalige BILD-Chef Johannes Boie bei X benutzt.

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Stephen Colbert wrapped up The Late Show with this joyful performance of 'Hello, Goodbye' with Sir Paul McCartney Crew and audience join them onstage, then McCartney switched the lights out at The Ed Sullivan Theater, where The Beatles performed on the same stage in 1964 Thank you Mr Colbert 👏 👏 👏

René Pfister schreibt über die @re-publica.com einen Spiegelbeitrag und mir scheint, als könnte man daran mehr über das Genre dieser Art Antielfenbeinturmgepolter lernen als über seinen Gegenstand. Irgendwie denkt man die ganze Zeit: den Text kenne ich doch schon? Und dann: bam 1/

Der amerikanische Blogger Curtis Yarvin hat vor Jahren den Begriff der »Cathedral« geprägt. Er bezeichnet ein Milieu, das wie selbstverständlich den intellektuellen Comment in einem Land bestimmt. »Die Kathedrale steht – kurz gesagt – für die Medien und den akademischen Betrieb, also die intellektuellen Institutionen einer modernen Gesellschaft, genauso wie die Kirche das intellektuelle Zentrum der mittelalterlichen Gesellschaft war«, schrieb Yarvin 2021. Das große Wunder der »Kathedrale« sei, dass sie den öffentlichen Diskurs beherrsche, obwohl sie über keinerlei formale Organisationsstruktur verfüge.

"Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens."

Kolumne: Das Altpapier am 6. Mai 2026 – X oder: Das Geschäft mit der Empörung | MDR.DE

Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt.

mdr.de

„Es handelt sich um ein Künstlerporträt, das Form und Sprache in seinem Gegenstand findet, und das hat einen gewissen Charme. Aber festhalten sollte man es trotzdem: Eine Methode von »Xatar – Ein Leben ist nicht genug« ist die Krassifizierung.“ www.spiegel.de/kultur/musik...

(S+) Xatar: Rapper stirbt während Dreharbeiten zu dreiteiliger ARD-Doku-Serie

Abiturient im Straßenkrieg, Gewalt-Rap für die Elbphilarmonie: Ein Doku-Dreiteiler beleuchtet die widersprüchliche Karriere von Xatar. Der Künstler starb während der Dreharbeiten.

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