An der Spahn-Geschichte sieht man halt schön, wie viele „Konservative“ konservative Positionen nur opportunistisch vertreten, weil sie denken, das käme an. So entsteht aber der Eindruck, progressive Positionen wären viel umstrittener, als sie es tatsächlich sind.
Klaus Raab
@klausraab.bsky.social
Freier Journalist, Berlin zuletzt für Spiegel_de, MDR ("Altpapier"-Kolumne), brand eins, der Freitag, tazFuturZwei, Die Zeit/Zeit Online
Wisst ihr noch, damals, die übertrieben gute Stimmung nach dem Curacao-Spiel? Der @peterunfried.bsky.social wusste, wie es weitergeht.
"Aus meiner Erfahrung als WM- und EM-Reporter weiß ich, wie gering der Bedarf an 'kritischem' Fußballjournalismus ist ... Wenn wir dann doch im Achtelfinale ausgeschieden sind, wird sich selbstverständlich alles umdrehen. Dann ist Generalkritik die oberste Bürger- und Medienpflicht."
Ich habe Sané sogar schon verehrt, bevor er nach Wattenscheid ging.
"Aus meiner Erfahrung als WM- und EM-Reporter weiß ich, wie gering der Bedarf an 'kritischem' Fußballjournalismus ist ... Wenn wir dann doch im Achtelfinale ausgeschieden sind, wird sich selbstverständlich alles umdrehen. Dann ist Generalkritik die oberste Bürger- und Medienpflicht."
"Auf X wurde mir vorgeworfen, ich sei ein „Linker“. Andere schrieben, ich sei ein „Sackgesicht“, aber man kenne mich, ich sei gewiss „kein Linker“. Das half nichts. Das Linke an mir sei bewiesen, erstens durch „die miese Laune“ und zweitens durch die „falsche Beschreibung der Realität“." @taz.de
News werden zunehmend über KI konsumiert, Misstrauen in diese Tools steigt aber auch. Das zeigt der neue "Digital News Report". Manche Journalisten nehmen den 2. Teil der Entwicklung jedoch nicht ernst und normalisieren KI als scheinjournalistisches Werkzeug. Was wird das? www.mdr.de/altpapier/da...
Kolumne: Das Altpapier am 17. Juni 2026 – Schadet KI dem Journalismus, Krake Paul?
Welcher Umgang mit KI-Tools ist für Journalisten richtig? Die Diskussion ist von großen Thesen und vielen Unsicherheiten geprägt – und läuft auf eine unangenehme Frage zu: Schadet sich der Journalismu...
mdr.de
"Was uns nur verwundert, ist die Tatsache, dass über dem Text der Maschine wörtlich „Von Mathias Döpfner“ steht und unter dem Text sinngemäß „Von der KI“. www.faz.net/aktuell/feui...
Zukunft des Journalismus: Mathias Döpfner lässt KI für sich denken
Lässt er die KI nicht nur schreiben, sondern auch noch denken? Springer-Chef Mathias Döpfner, der der F.A.Z. rückständige Methoden vorwirft, kommt mit natürlicher Intelligenz offenbar nicht weiter.
faz.net
Dass Berlin wichtige Schulbriefe Monate nach Abschluss des Verfahrens per Pin AG verschickt und die einen Kinder seit Tagen informiert sind, die anderen aber auch heute noch nicht, ist echt 💩. Ich wünsche allen Berliner Kommunikations-Assen ein angenehmes WE auf dem Tennisplatz.
„Ich halte meine Argumente für überzeugend. Was aber, wenn ich das alles nur sage, damit ich die nächsten Wochen ruhigen Gewissens die WM sehen kann?“ Sehr schöner Text von @peterunfried.bsky.social @taz.de taz.de/Warum-ein-WM...
Warum ein WM-Boykott falsch ist
Unser Autor wird die Spiele ansehen. Er sagt: Es ist nicht möglich, globale Veranstaltungen nur in Ländern auszutragen, die unseren Ansprüchen genügen.
taz.de
2011: Maxim Biller rief die "Ichzeit" in der Literatur aus, auf den Straßen entstanden neue Gemeinschaftsformen aus vielen sozialen Ichs, die nicht nur *über* das Netz organisiert waren, sondern *wie* das Netz: dezentral und impulsgetrieben. Im Journalismus wurde diskutiert, was dieses "Ich" soll.
Im Altpapier geht es heute nochmal darum, wie das Desinformationsnarrativ "Der Klimawandel ist abgesagt" es in die deutsche Debatte geschafft hat. Nein, er ist nicht abgesagt, aber einige Akteure streuen das, um ihre Interessen durchzusetzen www.mdr.de/s/ap080626
Kolumne: Das Altpapier am 8. Juni 2026 – Der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstgefälligkeit
Der Vertrauensverlust der Medien hat möglicherweise auch damit zu tun, dass Journalisten sich ihre Themensetzungskompetenz ausreden ließen - und einreden ließen, es wäre paternalistisch, das Publikum ...
mdr.de
Es ist unüblich, Zitate der Interviewer in die Überschrift zu nehmen statt des Interviewten. Sonst hätten sich auch zwei andere Sätze angeboten: "Mit dieser Einschätzung stehen Sie ziemlich allein" und "Was auch immer das heißen mag". www.spiegel.de/politik/deut...
(S+) Wolfram Weimer: »Die AfD wird zusammenfallen wie ein Soufflé«
Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hält die politische Mitte in Deutschland für unterzuckert. Den Extremisten von links und rechts will er nun den Kulturkampf erklären.
spiegel.de
Schade, wenn es demnächst keine Sammelbildchen von Panini mehr gibt - aber die besten waren eh die aus einem anderen Heft.
«Hast du Geschwister?», fragte sie. Ich hielt das für Small Talk. «Zwei», sagte ich, «und du?» «Ich habe einen Bruder, aber er lebt nicht mehr.» Mein Schwager Rüdiger hätte heute einen runden Geburtstag. Ich möchte den Text über ihn wieder einmal teilen. www.dienummereins.ch/stories/mein...
Mein toter Schwager – von Klaus Raab › N°1 - Das beste Sportmagazin der Welt
dienummereins.ch
Fußnote zu meiner Kolumne: Den Podcasttitel "Amann Unframed" finde ich etwas irritierend. Er lässt sich so wahrnehmen, als würden die anderen framen, nur man selber nicht. Das ist ein Framing, das an die ideologisch aufgeladene Neutralitätsdiskussion über Journalismus andockt. Finde ich unglücklich.
Journalisten sind für Kritik da, auch wenn es Frau Klöckner nicht gefällt. Die Kritikfunktion wird aber auch als Freifahrschein zum Draufhauen genutzt. Ist der journalistische Negativismus mitverantwortlich für den tiefen Dauerkrisenzustand, in dem das Land sich wähnt? www.mdr.de/altpapier/da...
Eine verständliche Kommunikation wäre auch was wert. „Skandal im Sperrbezirk“ soll nicht auf der Bergkerwa in Erlangen gespielt werden, aber warum nicht? Der Song ist sicher nicht kindertauglich, und das könnte Grund genug sein bei einem Volksfest, aber das wird nicht als Grund genannt.
Und jetzt dreimal raten, was die mit einem kleinen Bierfass reisende Männergruppe im ICE Richtung Franken laut hört.
Weil das Wort von der letzten Patrone in der Regel Söder zugeschrieben wird, auch nun wieder in einem Text: Einen Tag vor ihm hat es der ehemalige BILD-Chef Johannes Boie bei X benutzt.
Stephen Colbert wrapped up The Late Show with this joyful performance of 'Hello, Goodbye' with Sir Paul McCartney Crew and audience join them onstage, then McCartney switched the lights out at The Ed Sullivan Theater, where The Beatles performed on the same stage in 1964 Thank you Mr Colbert 👏 👏 👏
René Pfister schreibt über die @re-publica.com einen Spiegelbeitrag und mir scheint, als könnte man daran mehr über das Genre dieser Art Antielfenbeinturmgepolter lernen als über seinen Gegenstand. Irgendwie denkt man die ganze Zeit: den Text kenne ich doch schon? Und dann: bam 1/
Hören Sie jetzt: Knecht Disruprecht mit „Publizistische Poetik is not dead“ vom Album „Punk my ass“
Zweitligatabelle untenrum übrigens ziemlich genau die der Ersten Bundesliga 1999. Damals stieg ein Spiel später der Tabellenzwölfte ab.
Fotografen drücken im richtigen Moment auf den Auslöser. Oder aber so herum: Söder hat in diesem Moment sein Fotografengesicht aufgesetzt.
Unverantwortlich, so zu titeln. Jetzt zumindest aktualisiert.
Liebe Medien, auch wenn es gerade gut klickt: So sollte man gerade nicht über das Hantavirus berichten. Die immer mal an- und absteigenden Zahlen in Deutschland haben nichts mit der gefährlicheren Variante vom Kreuzfahrtschiff zu tun. Das sorgt unnötig für Verunsicherung.
"Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt. Genau das ist das Geschäftsmodell des Unternehmens."
Kolumne: Das Altpapier am 6. Mai 2026 – X oder: Das Geschäft mit der Empörung | MDR.DE
Drei Parteien verkünden, dass sie die Plattform X nicht weiter nutzen. Nachrichtenmedien berichten mehr über die Empörung, als über die Motivation für diesen Schritt.
mdr.de
Brauchen wir, statt einer Debatte über „Ausgewogenheit“, vielleicht eher eine Debatte über Deutungsoffenheit im Journalismus?
Wie nehmen wohl Schülerinnen und Schüler künftig Journalismus wahr, die glauben, sie dürften ihre Geschichte erzählen, aber dann v.a. zur Bebilderung eines mitgebrachten Themas gebraucht werden? Über die jüngste Ausgabe von „Klar“ und die Kritik daran. www.mdr.de/altpapier/da...
Eltern von Schülern der Elbe-Schule in Neukölln werfen der #Klar-Sendung mit Julia Ruhs gezielte Manipulation vor; auch die Schulleiterin fühlt sich getäuscht. Der BR hat als Reaktion auf die Beschwerden „freiwillig“ einzelne Szenen gelöscht. www.freitag.de/autoren/velt... (€)
Elbe-Schule in Neukölln: Eltern werfen ARD-Beitrag gezielte Manipulation vor
Drei von 30 Minuten im Comeback der umstrittenen ARD-Journalistin Julia Ruhs gefährden jahrelange Arbeit an einer Schule in Neukölln. Eltern und Leitung fühlen sich hintergangen. Nach Beschwerden wird...
freitag.de
„Es handelt sich um ein Künstlerporträt, das Form und Sprache in seinem Gegenstand findet, und das hat einen gewissen Charme. Aber festhalten sollte man es trotzdem: Eine Methode von »Xatar – Ein Leben ist nicht genug« ist die Krassifizierung.“ www.spiegel.de/kultur/musik...
(S+) Xatar: Rapper stirbt während Dreharbeiten zu dreiteiliger ARD-Doku-Serie
Abiturient im Straßenkrieg, Gewalt-Rap für die Elbphilarmonie: Ein Doku-Dreiteiler beleuchtet die widersprüchliche Karriere von Xatar. Der Künstler starb während der Dreharbeiten.
spiegel.de