Georg Feigl

@georgfeigl.bsky.social

Ökonom @ AK Wien mit hoffentlich nachvollziehbaren Fakten und privater Meinung, v.a. zu Budget, EU und wohlstandsorientierter Wirtschaftspolitik I Fiskalrat-Mitglied

Wie könnte ein starkes EU-Budget durch neue Einnahmequellen (z.B. Besteuerung von Krypto, digitalen Dienstleistungen und ultra-höhen Vermögen) finanziert werden? Wir haben zentrale Erkenntnisse aus unserer Studie zusammengefasst, wie sich Druck auf steigende nationale Beiträge reduzieren ließe.

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"Sparpolitik ist eine Bedrohung für die EU" Allenthalben wird die Bedeutung einer starken EU beschworen. Doch beim EU-Haushalt knausern Deutschland und die üblichen Verdächtigen und schwächen damit die EU! Freue mich riesig über meine neue Surplus-Kolumne!👇 www.surplusmagazin.de/sparpolitik-...

Sparpolitik ist eine Bedrohung für die EU

Überall wird die Bedeutung einer starken EU beschworen. Doch dafür braucht es eine Abkehr von der Sparpolitik.

surplusmagazin.de

Lt. @statistik.at ist die #Inflation voraussichtlich 3,2%. Grund sind die Verwerfungen des Irankriegs, die Heizöl- und Treibstoffpreise stark steigen lassen, die moderate Spritpreisbremse (leider ohne Margenbeschränkung!) kann diese Verwerfungen natürlich nur abfedern. Es gibt aber auch Positives:

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Rüstungsausgaben in Europa steigen massiv - auch in Österreich wird bei gleichzeitiger Konsolidierung mehr für das Militär ausgegeben 🪖. Was bringt's wirtschaftlich? Wer profitiert? Wer soll zahlen? Mehr im heutigen @aundw.bsky.social, basierend auf meinem Editorial in der @wug-akwien.bsky.social 🔽

A&W Blog@aundw.bsky.social · 4w ago

Europa rüstet auf – 800 Milliarden Euro bis 2030, während Klimaschutz und soziale Sicherheit zurückstehen. Der Preis hierfür ist hoch, der ökonomische Nutzen gering.

Inflation & Spritpreise: Die Inflation ist dank der MwSt-Senkung auf einen Teil der Lebensmittel auf 2,7 % gesunken - und damit endlich unter dem Euroraum-Schnitt (2,9 %). Gleichzeitig steigen mit den Spritpreisen wieder die Bruttomargen der Ölkonzerne. 1/3

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Wenngleich wir in Österreich nicht von gigantischen Verteidigungsausgaben sprechen können, stellt sich das Problem in ähnlicher Weise: Der Anstieg ist enorm, das 2%-Ziel eine tickende Zeitbombe. Und neue Kampfjets bringen bereits davor Zündstoff v.a. für die politische Stabilität.

Achim Truger@achimtruger.bsky.social · 2mo ago

"Die gigantischen Verteidigungsausgaben sind eine tickende Zeitbombe!" Gelingt langfristig keine sozial gerechte Finanzierung, wird sich die politische und gesellschaftliche Instabilität verschärfen" Freue mich riesig über meine neueste Kolumne im Surplus!👇 www.surplusmagazin.de/achim-truger...

Die #Inflation lag im Juni in Österreich neuerlich über dem Durchschnitt im Euroraum. Der wesentliche Unterschied: einmal mehr die #Mieterhöhungen. Trotz Mietpreisbremse (und weitere Regierungsmaßnahmen, siehe 2) - vermutlich aufgrund außertourlicher Anhebungen nach Ende der #Befristungen. 1/2

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Statistik Austria@statistik.at · 2mo ago

📉 Im Juni 2026 hat sich die #Inflation in Österreich auf 3,2 % abgeschwächt. Ausschlaggebend für den nachlassenden Preisdruck war der deutlich geringere Preisauftrieb bei Treibstoffen und Heizöl. ➡️ https://bit.ly/4fbPD7K

Inflation in Österreich im Juni 2026 bei 3,2 %. Im Juni 2026 lag der Verbraucherpreisindex (VPI 2025) bei 103,1 Punkten. Die Preise waren damit im Schnitt um 3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 blieb das durchschnittliche Preisniveau im Juni unverändert.

#Mieterhöhungen schlagen zudem zeitverzögert im VPI auf. Dh die Mieterhöhungen vom April werden erst in der #Inflation im August aufschlagen. Durch unfaire Lagezuschläge usw. zahlen Mieter:innen jährlich 168 Mio. Euro zu viel für befristet vermietete Altbauwohnungen wien.arbeiterkammer.at/mietwucher

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Daniel Lehner@daniellehner.bsky.social · 2mo ago

StatAUT von heute: Die Wohnungsmieten sind im Juni um 5,1% gestiegen ggü dem Vorjahr! Das ist nach dem Diesel der zweitgrößte Inflationstreiber im Jahresvergleich. @andibabler.at #mietenwahnsinn #ordnungspolitik

What @achimtruger.bsky.social analyses here for Germany is a problem across the EU. Instead of a calm discussion of how to ensure Europe's collective security under new conditions, member states are opening the fiscal taps for defence. This will squeeze needed public investment and social spending.

Achim Truger@achimtruger.bsky.social · 2mo ago

Das Scheitern der Schuldenbremsen-Kommission ist fatal: "Weil die Unionsvertreter blockierten, werden zukünftig die Verteidigungsausgaben voll gegen Sozialstaat und öffentliche Investitionen ausgespielt werden." Mein aktueller Gastbeitrag im @freitag.de!👇 www.freitag.de/autoren/der-...

Heute wird das #Doppelbudget 2027/28 im #OeNR beschlossen. Damit ist die Bundesregierung zwar weiter auf Kurs, aber mit noch stärkerer Schlagseite. Meine ausführlichere Einschätzung gibt es nun gleich in zwei Podcasts zu hören. 1. Folge 6 des neuen AK-Videopodcast #DasBeschäftigtÖsterreich 1/6

@Arbeiterkammer@arbeiterkammer.at · 2mo ago

Nationalrat beschließt heute Doppelbudget 2027/28. Wer zahlt das? #AK Budgetexperte @georgfeigl.bsky.social: "Normalerweise sollte man meinen, wenn man mehr Geld braucht als Staat holt man sich's bei denen, die mehr haben und bisher wenig beigetragen haben." #Erbschaftssteuer #Gerechtigkeit #Podcast

Das Lächerlich-Machen der Mehrwertsteuersenkung ist daneben. Wenn wir in Österreich schon die Steuern senken, dann bitte genau dort: Beim Lebensmitteleinkauf. Und nicht für Großkonzerne (Lohnnebenkosten) oder Besser- und Topverdiener (Kalte Progression). 1/7

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France is actively pushing for new revenue sources in the EU budget 2028–2034 as a way to avoid politically toxic debates about higher national contributions. Good! We have just completed a study analysing various options for new own resources 🧵

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Heute starten die Ausschussverhandlungen zum #Doppelbudget 2027/28. Traditionell erscheint dazu auch die #AK Budgetanalyse. Ein 🧵zur Einnahmenseite: ▶️positiv: bei der Konsolidierung wird stärker auf die Einnahmen gesetzt ▶️Aber: es wäre mehr drin gewesen & Maßnahmen sind teilw. nicht dauerhaft 1/6

A&W Blog@aundw.bsky.social · 3mo ago

Das Doppelbudget 2027/28 steht im Zeichen der Konsolidierung und die EU-Fiskalregeln werden damit eingehalten – aber sind die Lasten auch fair verteilt❓📊 Beschäftigte und einkommensschwache Haushalte tragen den Hauptteil, während Unternehmen sogar entlastet werden.

Das Doppelbudget 2027/28 steht im Zeichen der Konsolidierung und die EU-Fiskalregeln werden damit eingehalten – aber sind die Lasten auch fair verteilt❓📊 Beschäftigte und einkommensschwache Haushalte tragen den Hauptteil, während Unternehmen sogar entlastet werden.

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Sie ist da! Die Detailanalyse der #AK zum Doppelbudget. Fazit gleich vorweg: Die Lasten sind ungleich verteilt! Die Analyse der Expert:innen @georgfeigl.bsky.social, Sarah Beran, @dahaim.bsky.social und Johannes Schimmerl gibt's hier in der Aussendung als Kurzfassung - samt Link zur Langfassung 👇

AK Detailanalyse zum Doppelbudget: Lasten ungleich verteilt

Wien (OTS) - Die Expert:innen der Arbeiterkammer haben das Doppelbudget 2027/28 einer detaillierten Analyse unterzogen. Fazit: Die Lasten sind ungleich verteilt, weil Vermögende und Unternehmen zu wen...

ots.at

WIFO Prognose Juni 2026: Das stärkere Wachstum aus 2025 wird von den negativen Folgen des Iran-Krieg ausgeglichen. Heuer bleibt ein reales Wachstum von nur +0,9 % (2027: +1,1 %). Getragen wird es vor allem von Investitionen und Exporten. 🧵

Eine Klarstellung zu unserem neuen #Fiskalrat Bericht bzw die Berichterstattung dazu: wir kommen zum Ergebnis, dass die EU-Fiskalregel-Vorgaben bis 2029 weitgehend eingehalten werden. Nur das ambitioniertere Regierungsziel, das Defizitverfahren 2028 schon zu beenden, ist in Gefahr. 1/5

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🤝❗„Freihandelsabkommen“ sind alles andere als frei – sie schützen bestimmte Interessen und opfern oftmals Umwelt- und Sozialstandards. Der Ökonom Kurt Bayer, ehemals Exekutivdirektor in der Weltbank, zeigt, dass Exporte in Drittländer weit weniger zum Wohlstand beitragen als oft behauptet:

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1/ 💶 Mindestlöhne in Österreich werden nicht staatlich festgelegt, sondern über Kollektivverträge verhandelt. Dieses System funktioniert und berücksichtigt die Lage in den einzelnen Branchen: 📊Drei Viertel aller Kollektivverträge liegen bereits über dem ÖGB-Ziel von 2.000 € (14x jährlich).

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Heute auf Ö1 zum neuen Budget zu hören: Budgetkurs ist angemessen, aber Härten sind ungleich verteilt, weil Millionenerb:innen praktisch nichts beitragen. Und via Pressemitteilung nachzulesen: www.ots.at/presseaussen... Ausführlicher dann in rund 2 Wochen in unserer Budgetanalyse. Stay tuned

AK zum Doppelbudget: Schmerzgrenze bei Konsolidierung erreicht!

Schonung für Vermögende und Frächter – Beschäftigte und Frauen zahlen drauf

ots.at

@Arbeiterkammer@arbeiterkammer.at · 3mo ago

Zum #Budget hätten wir da noch einen Hör-Tipp: Um 18:25 Uhr auf #Ö1 diskutiert #AK Budgetexperte @georgfeigl.bsky.social mit @monikaturyna.bsky.social, @cbadelt.bsky.social und @peterfilzmaier.bsky.social wer wie betroffen ist, wo gespart wird und ob die Ziele erreicht werden. Reinhören 👂👇