Thomas Spies

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Critical Game Studies (Ph.D.) | Co-Editor of 'Spiel*Kritik: Kritische Perspektiven auf Videospiele im Kapitalismus' | Organizer of 'Let's Play Critical' | Part of the media artist formation K.o.Z. | Virtual Photography https://thomspies.net/

Şeyda Kurt erzählt in ihrem neuen Roman „Zeit der Monster“ die Geschichte von Menschen, die im Angesicht des drohenden Faschismus nicht aufgeben, sondern zusammenhalten. Kann Literatur etwas gegen die Bedrohung ausrichten? Ein Gespräch:

Şeyda Kurt: „Liberale wollen, dass die Welt so bleibt, wie sie ist. Ich nicht“

Şeyda Kurt erzählt in ihrem neuen Roman „Zeit der Monster“ die Geschichte von Menschen, die im Angesicht des drohenden Faschismus nicht aufgeben, sondern zusammenhalten. Kann Literatur etwas gegen die...

freitag.de

BKM Weimer behält sich künftig das letzte Wort vor bei der Vergabe des Deutschen Verlagspreises, was schon Skandal genug ist. Doch als Jury-Präsidenten setzt er Jörg Thadeusz ein, einen rechten, kompetenzlosen Dampfplauderer. Der gab dem Spiegel nun ein Interview und es ist ein Dokument des Grauens.

Thadeusz: Dass das skandalisiert wird, überrascht mich nicht. Wenn sich jemand liberal-konservativ nennt wie der Kulturstaatsminister, ist er in großen Teilen der kulturellen Welt sowieso der Eckensitzer.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Thadeusz: In der Welt der Kultur spricht man miteinander wie auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen, und der Kulturjournalismus nimmt das duldsam hin. Der Kulturstaatsminister ist – glaube ich – schlicht daran gewöhnt, dass er in dieser Umgebung natürlich der Außenseiter ist. Mir ist er dagegen als angenehmer Interviewgast in meiner Sendung »Thadeusz lang und breit« in Erinnerung, weil er unter anderem etwas zustande gebracht hat, was viele Politiker und ebenso Journalisten nicht hinbekommen: Er hat klares Deutsch gesprochen.
Thadeusz: Leute fühlen sich auf den Schlips getreten, weil Wolfram Weimer irgendwelchen Zausel-Buchhandlungen kein Geld zubilligt. Ich glaube ihm aber, und das hat er ja öffentlich gesagt, dass er sich vor allem im Kulturkampf gegen die ganz Rechten sieht. So verstehe ich ihn, aber ich bin auch nicht sein Exeget.Thadeusz: Ich denke an Theaterschauspieler, die mit Mühe über der Armutsgrenze bezahlt werden, während ein Regisseur mit irgendeinem wahnsinnig provokanten Werk einfliegt und sich die Tasche vollmacht. Und sicherlich wird dieser Regisseur sagen, dass er so wahnsinnig unabhängig ist, aber der produziert auch ein bestimmtes Weltbild. Das alles wird nicht wirklich erzählt, aber wenn Wolfram Weimar sagt, ich mag keine linksradikalen Buchhandlungen, ist die Aufregung groß. Also: Wenn jemand der Meinung ist, er müsse Verschwörungstheorien in die Welt blasen, soll er das machen. Aber er muss doch nicht mit Steuergeld unterstützt werden.

Linnemann nutzt hier den Begriff "Zutrauen"; eine Vokabel, die man adjektiviert für Haustiere verwendet. So hätte die Union die Bürger*innen gerne: zutraulich! Das richtige Antonym von Misstrauen heißt "Vertrauen", was allerdings eine Gegenseitigkeit ist, weshalb Linnemann das Wort nicht anfasst.

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Faschisierungsprozesse zu analysieren, wie sich jetzt & hier ereignen, kann sich nicht auf die Selbstbeschreibung von Akteuren beschränken. Sind Merz, Weimer & Rödder Faschisten oder Demokraten? Das ist keine hilfreiche Frage, scheint mir. Vielmehr: Was tragen sie zu Faschisierungsdynamiken bei? 3/

Mich stört's eigentlich nicht, wenn die Faschisierungsthese als «linksradikal» bezeichnet wird, aber doch, wenn man glaubt, sie dadurch schon entkräftet zu haben. Linksradikale haben aus guten Gründen ein geschärftes Sensorium für Faschisierungsprozesse, gehören sie doch zu ihren ersten Opfern 1/

„Potters Klagen relativieren sich, wenn man weiß, wie Potters eigene Arbeitsmethode funktioniert: Ein nicht unerheblicher Teil seiner Arbeit beruht seinerseits darauf, Andersdenkende an den Pranger zu stellen und der Polizei damit publizistisch zu assistieren.“ www.nd-aktuell.de/artikel/1199...

Denunziatorischer Streberjournalismus

Um vermeintliche Stalinisten zu stoppen, wirbt Nicholas Potter in seinem neuen Buch »Die neue autoritäre Linke« für mehr Kontrolle durch die Polizei.

nd-aktuell.de

Das hier ist halt auch ein schwieriger Take, denn Slop macht rein gar keine "Leerstellen" plötzlich "sichtbar", sondern ist und bleibt Slop. Noch dazu, once again, Slop, der Frauen, die nicht mehr zustimmen oder widersprechen können, erneut zum *Objekt* patriarchaler Zustände & Technologien macht.

Screenshot aus dem zitierten Interview: "Die Bilder selbst sehe ich nicht als Kunst im engeren Sinne, aber das gesamte Projekt ist eine Performance – an der viele Menschen beteiligt sind: die Öffentlichkeitsarbeit der Institute, Archivarinnen und Archivare, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gemeinsam diese Frauen aus der Vergessenheit holen. KI ist für mich außerdem ein wunderbares Kommunikationsmittel – gerade dort, wo sie versagt. Genau dort, wo KI nur Klischees und Stereotype produziert, werden die Leerstellen sichtbar. In diesen Lücken stecken die Geschichten, die wir erzählen müssen. Genau dort sind die Menschen, die Sichtbarkeit verdienen."
Dr. Sabrina Mittermeier@smittermeier.bsky.social · 4mo ago

Das hört einfach nie auf… scheinbar mit neuen Bildern?? @rheinze.myatproto.social hisgoespub.hypotheses.org/7098

Die Forschungsministerin freut sich auf Insta darüber, dass jetzt "Porträts" von Frauen der Geschichte in ihrem Haus hängen. Nur: Die sind mit KI erstellt. Und schleifen die Gesichter der Frauen gemäß moderner westlicher Schönheitsideale glatt. Was für ein irres Projekt Z.B.

Ki-generierte VersionOriginalbild mit dem die KI gefüttert wurde

Ich finde es immer schwer zum 8. März die richtigen Worte zu finden, aber ich habe es dieses Mal so versucht: Frieden war sehr lange ein zentraler Bezugspunkt der Frauenbewegung. Heute steckt das Wort diskursiv in einer schäbigen Mottenkiste und man klingt wie ein freak, wenn Mans verwendet.

Frieden ist feministisch

Die Frauenbewegung war lange eine Friedensbewegung. In den letzten Jahrzehnten ist dem westlichen Feminismus diese Komponente abhandengekommen. Es ist Zeit, sie wiederzubeleben.

jacobin.de

🥳🥳🥳 Looking forward to presenting my latest work on in-game photographs as media of care at the renowned Talk & Play series tonight: discussing works by J. Zylinska, N. Maximova, L. R. Galloway, M.-L. Höftmann, P. Greco, & @digital-stranger.bsky.social. www.meetup.com/de-de/berlin... #gamestudies

Talk & Play #54, Mo., 23. Feb. 2026, 18:30 | Meetup

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🔥🔥🔥It's official: Der Krieg der Tech-Autoritären Oligarchie gegen die Medien hat eine neue Stufe erreicht: Palantir klagt gegen uns. Sie wollen ein Recht auf Gegendarstellung. Uns, das @republik.ch-Magazin. Ein kleines unabhängiges Schweizer Medienhaus, finanziert von Leser:innen und werbefrei.

die autor:innen der palantir-recherchen von links nach rechts: marguerite meyer, lorenz naegeli, adrienne fichter, balz oertli, jennifer steiner