sf engl

@engl.bsky.social

am anfang war das wort eine mischung aus wahrnehmung und klang

Wolfgang Janisch schrieb es schön in der SZ: Nach einem Anschlag wie auf den CSD sollte es ein 2-wöchiges Verbot für politische Forderungen geben. Ich weiß nicht, wie viele Forderungen es gerade gibt, im Straf-, Jugend- oder im Staatsangehörigkeitsrecht. Das zeugt von Panik, nicht Nachdenklichkeit.

Wer nach Afghanistan abschiebt, arbeitet mit Islamisten aktiv und politisch gewollt zusammen. Er legitimiert sie. Frauenrechte, queere Rechte - Menschenrechte sind universal, sonst sind sie wertlos.

Nein, der Anschlag galt nicht “friedlich feiernden Menschen”, er galt nicht der “Stadt der Freiheit” oder “uns allen”. Es waren queere Menschen: Lesben, Schwulen, Bi & trans… Ist das so schwer auszusprechen? Wo ist das Problem? 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️🎈😢 #pride #csd #Berlin #trauerundwut www.welt.de/politik/deut...

Berlin: „Was für eine abscheuliche Tat in Berlin“, schreibt Merz – Entsetzen über Todesfahrt beim CSD - WELT

Deutschlands Hauptstadt wird von einer Todesfahrt mit mindestens einer Toten und zahlreichen Verletzten erschüttert. Bundeskanzler Merz spricht von einer „abscheulichen Tat“. Innenminister Dobrindt si...

welt.de

Der Islamismus braucht die AfD und die AfD braucht den Islamismus. Beide sind sich darin einig, dass Frauen, Queere und andere einfach weniger wert sind. Beide nehmen dankbar an, dass ihre Mitglieder durch den anderen radikalisiert werden.

es ist unfassbar wie gefährlich diese google ai overview in search ist. es ist einfach ständig falsch und man muss sich nonstop daran erinnern auf gar keinen fall selbst einfachste fakten daraus zu nehmen.

Merz, Spahn und Klingbeil wollen unser aller Recht auf Informationen zerstören. Ein Grund ist der angebliche Schutz von Mitarbeiter*innen. Jetzt hat der "Stern" alle Ministerien nach konkreten Fällen der Bedrohung von Mitarbeitern aufgrund des IFG gefragt: Kein einziges konnte einen Fall benennen.

Ministerien-Antworten bringen Regierungssprecher in Bedrängnis

Das Informationsfreiheitsgesetz ist für journalistische Recherchen fundamental wichtig. Die schwarz-rote Bundesregierung will es massiv einschränken. Sprecher Kornelius begründet den Schritt mit Siche...

n-tv.de

Nicht vergessen: Ohne das Informationsfreiheitsgesetz wären illegale Maskendeals nie ans Licht gekommen. Genau dieses Recht wollen CDU, CSU und SPD jetzt faktisch abschaffen. Das dürfen wir nicht zulassen. Jetzt unterschreiben: 👇 #IFG weact.campact.de/petitions/sp...

SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!

Wir alle haben das Recht auf staatliche Informationen. Seit 2006 müssen Behörden auf Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Dokumente herausgeben – seien es Verträge, interne Weisungen oder...

weact.campact.de

Der Angriff auf das #IFG soll aus dem direkten Umfeld von Alexander #Dobrindt (CSU) und Kanzleramtschef Thorsten #Frei (CDU) initiiert worden sein, schreibt der Tagesspiegel. Schon seit Wochen soll das Thema Teil der Vorbereitungen des Koalitionsausschusses gewesen sein. 🧵

„In München wurde im vergangenen Jahr ein Heim eröffnet, das ausschließlich für wohnungslose Männer bestimmt ist, die berufstätig sind. Dort leben Lager- und Fabrikarbeiter, Lieferfahrer, Wachleute, Bauarbeiter, Verkäufer.“ Was für eine unglaublich wichtige Recherche www.zeit.de/2026/30/wohn...

Wohnungslosigkeit in Bonn: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem wohnungslos

Sie verdienen Geld, zahlen Steuern und Sozialabgaben. Doch ein Zuhause finden sie nicht. Micha Neumeier ist einer von vielen, die im Obdachlosenheim leben müssen.

zeit.de

Rudolf Augstein plante 1962 mit dem "sündhafte[n] Geld", das mit dem SPIEGEL verdient werde — "damit wollte er einmal etwas Vernünftiges machen" —, eine "Literatur-Zeitung": 50.000 Stück, 14tägig, dann wöchentlich, im Umfang von 20-32 Seiten, zu "aktuelle Gegenstände[n]" und "Strukturkritik".

"Herr Augstein eröffnete die Unterhaltung, indem er versicherte, es werde mit >Der Spiegel< ein sündhaftes Geld verdient, darauf sozusagen ein Segen nicht ruht, damit wollte er einmal etwas Vernünftiges machen, das auch notwendig sei.
Darunter versteht er eine Literatur-Zeitung, die anfangs vierzehntägig, gleich darauf wöchentlich erscheinen soll im Format einer Zeitung zu 20 bis 32 Seiten, Anzeigen eingerechnet, in einer Auflage von 50000 Stück und zu einem Preis von 60 westdeutschen Pfennigen. Diese Zeitung solle die bemerkliche Lücke auf dem Markt erfassen, indem sie andern und uns die Möglichkeit zu Äusserungen über aktuelle Gegenstände, auch zu Strukturkritik verschaffe, und einem interessierten Publikum die Gelegenheit, das zu lesen. Dies Projekt sei ihm so wichtig, dass er es ohne Rücksicht auf die Kosten verfolgen und unterstützen werde."
Uwe Johnson in einem Rundbrief vom 5.10.1962
Uwe Johnson — Siegfried Unseld. Der Briefwechsel. Hg. v. Eberhard Fahlke und Raimund Fellinger. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1999, S. 236.

🚨 Das BKA hat den Terroranschlag von Halle VERGESSEN. Kein Witz. Bei der Recherche zu unserem neuen Deepdive sind wir auf einen unfassbaren Fehler gestoßen. Der rechtsextreme Anschlag von Halle (2019) - 2 Tote, 68 Mordversuche – taucht in der offiziellen Kriminalstatistik (PKS) überhaupt nicht auf.

Habe übrigens 25 Jahre mit Personalverantwortung gearbeitet, teils recht große Teams. Kann mich an keinen „Missbrauch“ des „Krankfeierns“ erinnern, der dieses Bohei jetzt rechtfertigen würde. Das ist übrigens die wahre Neiddebatte, nicht Umverteilung.