Jakob C. Fürst

@jcfuerst.bsky.social

Ich bin recht optimistisch.

🔥Hitze-Mahnwache 🔥 Wann: 04.08., 21:30 Wo: Reichsratstraße 2, Wien (hinter dem Parlament) Warum: Eine Hitzewelle jagt die andere, Temperaturrekorde fallen, Europa brennt - die Klimakrise eskaliert vor unseren Augen, doch die Politik kehrt uns weiterhin den Rücken zu. ➡️ Hilf uns, Druck zu machen! 🥵🔥📢

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Der Wiener Innenstadt blieb heuer der Aufmarsch der gewaltbereiten Rechtsextremen erspart. Der Spendendammler und seine Freunde posierten am Stadtrand. Leider wurde eine friedliche antifaschistische Demo am Ende von einer Handvoll Neonazis gestört. Die Polizei reagierte bemerkenswert.

Polizei eskortiert pöbelnde Neonazis von friedlicher Antifa-Demo in die U-Bahn; Identitäre zogen durch Döbling

Statt Rechtsextremen zogen am Samstag friedlich Antifaschistinnen und Antifaschisten durch Wien. Martin Sellner drehte derweil auf einer Brücke in Döbling einen Imagefilm.

derstandard.at

Auch ohne unmittelbar drohende Regierung der AfD stünde es einer Demokratie gut zu Gesicht, sich zu fragen, was rechtliche Regelungen in den Händen von solchen bedeuten, denen man das schlimmste zutraut.

Pro-Tipp: die wirksamste Intervention gegen sinkendes Grundwasser, bedrohte Ernten und noch folgende Nahrungsmittelknappheit ist der Bau weiterer Autobahnen oder Schnellstraßen und umgebender Gewerbegebiete. Am besten gleich bei der #Lobau damit anfangen 🎉 www.derstandard.at/story/300000...

Ganz Österreich von Grundwasserständen auf Rekordtief betroffen

Mehr als jede zehnte Grundwassermessstelle zeigt ein Rekordtief an, warnt Greenpeace. In der Landwirtschaft wächst die Nervosität. Fachleute fordern mehr Einblick in den Wasserverbrauch

derstandard.at

Heute begraben wir in Bihać Alimamy Alusine Jalloh (30) aus Sierra Leone. Er war IT-Techniker, dreifacher Vater und träumte von einer besseren Zukunft in Europa. Auf der Balkanroute erlebte er Polizeigewalt, Kälte und unvorstellbare Entbehrungen. Im Camp Lipa hörte sein Herz auf zu schlagen.

Rest in peace Alimamy 😢

Heute um 13:30 Uhr wird auf dem Städtischen Friedhof Humci in Bihać Alimamy Alusine Jalloh (30) aus Sierra Leone beigesetzt.

Er war IT-Techniker, dreifacher Vater und träumte von einer besseren Zukunft in Europa. Auf der Balkanroute erlebte er Polizeigewalt, Kälte und unvorstellbare Entbehrungen. Im Camp Lipa hörte sein Herz auf zu schlagen.

Wir laden alle in Bihać tätigen Organisationen ein, sich heute anzuschließen und ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Möge er in Frieden ruhen.Rest in peace Alimamy 😢

Heute um 13:30 Uhr wird auf dem Städtischen Friedhof Humci in Bihać Alimamy Alusine Jalloh (30) aus Sierra Leone beigesetzt.

Er war IT-Techniker, dreifacher Vater und träumte von einer besseren Zukunft in Europa. Auf der Balkanroute erlebte er Polizeigewalt, Kälte und unvorstellbare Entbehrungen. Im Camp Lipa hörte sein Herz auf zu schlagen.

Wir laden alle in Bihać tätigen Organisationen ein, sich heute anzuschließen und ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Möge er in Frieden ruhen.

LobauBleibt macht eine Feier - und zwar schon bald! ➡ Samstag, 13.12., von 12 bis 18 Uhr ➡ im Living Lab in der Quadenstraße 13 2026 müssen wir die Lobau-Autobahn offenbar noch ein zweites Mal verhindern: Weiter geht’s und den Kommentaren ⬇️

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Am Schwendermarkt im 15. Bezirk wurde die Ausstellung „Oida Wien, hör zu!“ zerstört – Plakate heruntergerissen, Wände übermalt. Das Projekt der Künstlerinnen Asmah Aiad und Esma Bosnjakovic setzte sich mit Zuhören und Miteinander im öffentlichen Raum auseinander.

Sehr lesenswertes Interview von Franziska Schwarz mit Valer Simion Cosma. Hier stecken die wesentlichen Themen, über die wir in Zusammenhang mit Migration diskutieren müssten drinnen. Stattdessen glauben wir unser Heil hängt von Kooperation mit Terrororganisation der Taliban ab.

profil@profil.at · 11mo ago

Europas Landwirtschaft wird von Arbeitsmigranten getragen. Warum dieses System inklusive finanzieller Ausbeutung bis hin zu sexueller Gewalt noch funktioniert, erklärt der rumänische Historiker und Anthropologe Valer Simion Cosma.

"Civilian life is way harder than the battlefield." After losing his arm in combat, 29-year-old Yurko is learning piano, maintaining friendships with draft dodgers, and navigating a world where the clarity of war is replaced by the complexity of peace.

From the ‘road of death’ to a new life: A Ukrainian veteran’s journey of survival and adaptation

May. Pokrovsk front. Russian forces are advancing, their drones dominating the skies. Six soldiers at a position have been waiting for evacuation for days. Getting them out is no easy task: this road…

hromadske.ua

Es gibt dieser Tage im DACH-Raum keine mediale Berichterstattung, die der Eskalation in Serbien gerecht wird. Das ist beschämend. Besonders, nachdem zeitgleich zur Gewaltorgie des Vučić-Regimes gegen die Demonstrationen für Rechtsstaatlichkeit Staatsbesuche stattfinden, als wäre alles paletti.

Irre Szenen an einem Gedenkort im Gedenkjahr 2025: Die älteste slowenische Tageszeitung "Delo" veröffentlicht ein Video des Skandal-Einsatzes. Am Ende des Videos sieht man teilweise, wie die Verletzung des Camp-Teilnehmers zustande kam. #Peršmanhof www.delo.si/novice/svet/...

»Naš dogodek so poskušali kriminalizirati, povedali so nam, kako naj žalujemo«

Policijska akcija s helikopterjem in specialci je prekinila spominski tabor na Koroškem. Udeleženci govorijo o ustrahovanju in političnem ozadju.

delo.si

Warum das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl bei dem vollkommen unverhältnismässigem Polizeieinsatz am Peršmanhof dabei war? Unter dem Vorwand, unrechtmäßig aufhältige Fremde zu suchen können Behörden jederzeit Grundstücke, Räume, Betriebsstätten und Arbeitsstellen sowie Fahrzeuge betreten.

Zig Anrufe von Volksgruppenangehörigen. Ob Hubschraubereinsatz, Hausdurchsuchung, Polizeihunden, Drohnen, Identitätsfeststellungen: In einer NS-Lern-&-Gedenkstätte. Konkret: Heute am Peršmanhof in Südkärnten, dem zentralen Erinnerungsort der Kärntner Slowen:innen. Die PA schildert Verstörendes.

Presseaussendung des Društvo/Verein Peršman zum Polizeieinsatz an der Gedenkstätte und im Museum Peršman, 27.07.2025
Am Sonntag, den 27. Juli 2025 fand in der Gedenkstätte und im Museum Peršman ein massiver Polizeieinsatz statt. Das Großaufgebot an Polizist:innen (sieben Polizeifahrzeuge, über 30 - teils schwer bewaffnete - Polizeikräfte) wurde begleitet von: Einem Polizeihubschrauber, Drohnen und einer Polizeihundestaffel. Eine Hausdurchsuchung wurde vorgenommen, Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Der Društvo/Verein Peršman verantwortet die wissenschaftliche Aufarbeitung und die inhaltliche Vermittlung der Museumsinhalte – darunter die Verfolgung der Kärntner Slowen:innen im Nationalsozialismus und den Widerstand gegen das NS-Regime. Wir sind bestürzt und zutiefst irritiert über die Vorgehensweise der Behörden und der Exekutive.
An einem Ort, an dem kurz vor Ende des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren Angehörige des SS- und Polizeiregiments 13 in einem Überfall elf Familienangehörige der Familien Sadovnik und Kogoj brutal ermordeten, muss ein derart unverhältnismäßiges und aggressives Vorgehen als pietät- und respektlos aufgefasst werden. Bildungs- und Gedenkarbeit für anwesende Besucher:innen wurde dadurch gravierend gestört.
Markus Gönitzer (Obmann Društvo Verein Peršman):
“Ein solches Vorgehen der Behörden und der Exekutive zeugt von großer Ignoranz und fehlender Sensibilität gegenüber dem sensiblen historischen Kontext, in dem das Museum Peršmanhof arbeitet. Im Erinnerungsjahr 2025 ist ein solches Vorgehen an einem ehemaligen NS-Tatort nicht nur eine schmerzliche Erfahrung für das Museum Peršman, sondern für alle Gedenkstätten und -initiativen unseres Landes. Stellen Sie sich ein solches Vorgehen der Exekutive in einer anderen NS-Gedenkstätte unseres Landes vor? Was sagen diese Ereignisse über die Wertschätzung gegenüber der Kärntner Slowenischen Volksgruppe und ihrer Geschichte aus?“
Der Peršmanhof ist ein Gedenk- und Erinnerungsort an die Verbrechen des Nazi-Te…Bernard Sadovnik (Nachfahre der Familie Sadovnik und Vorsitzender des Volksgruppenbeirates) äußert sich zu den Vorgängen:
“Als Nachfahre der Peršman-Familie und als Vertreter der slowenischen Volksgruppe bin ich zutiefst erschüttert darüber, was heute am Peršmanhof passiert ist. So ein massiver Polizeieinsatz genau 80 Jahre nach dem Massaker reißt bei mir als Nachkomme Wunden auf. Ich bin ohne Worte und von den Gesprächen mit den jungen Menschen vor Ort zutiefst betroffen. Der Polizeieinsatz stand in keiner Relation mit den Vorwürfen. Ich fordere eine sofortige lückenlose politische Aufarbeitung dieses skandalösen Vorfalls und seiner Hintergründe.”
Am Peršmanhof findet wie bereits im Vorjahr zur Zeit ein mehrtägiges internationales antifaschistisches Bildungscamp statt. Dieses beschäftigt sich mit Themen anlässlich des 80. Gedenkjahres an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei wurden in Form von Vorträgen und Workshops sowohl die Rolle des Antifaschismus in Österreich und Europa, als auch Formen des würdigen Gedenkens diskutiert.
Den Ausrichter:innen des Camps, dem Klub Slowenischer Studierender in Wien (KSŠŠD), wurden von Seiten der Behörden drei Gründe für den Großpolizeieinsatz genannt. Neben mutmaßlichen Verwaltungsüberschreitungen in den Bereichen Campinggesetz und Naturschutz, sorgte vor allem der dritte Grund unter den Ausrichter:innen des Camps und den Museumsbetreiber:innen für Empörung. Der Einsatz wurde lt. Einsatzleiter Gerold Taschek vom Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung damit gerechtfertigt, dass ein antifaschistisches Bildungscamp einen sittenwidrigen Umgang mit der Gedenkstätte darstelle.
Angesichts dessen, dass das Museum die Ausrichtung der Veranstaltung unterstützt hat und unter den Teilnehmenden und Vortragenden Nachfahren von Widerstandskämpfer:innen und NS-Opfern aus der Region anwesend waren, gilt es diesen Vorwurf nicht nur vehement zurückzuweisen, er stellt außerdem eine massive Grenzüberschreitung dar.
Mitorganisatorin M…Die Betreiber:innen des Museums Peršman geben an, sich von den heutigen Ereignissen nicht in ihrer Arbeit verunsichern zu lassen.
Dazu Eva Hartmann, Obmannstellvertreterin des Verein/Društvo Peršman:
“Wir haben in den letzten Jahren ein viel geschätztes Bildungsangebot für breite Teile der Bevölkerung aufgebaut, um für die wichtigen Themen unseres Museums mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Schulen, Lehrpersonen, Geschichtsinteressierte und Tourist:innen besuchen uns regelmäßig und wir bekommen viel Wertschätzung für unsere Arbeit. Dass diese wichtige Gedenk- und Erinnerungsarbeit 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer mit derartigen Kriminalisierungsversuchen konfrontiert wird, ist zutiefst verstörend.”
Die Betreibervereine des Museums sowie die Organisator:innen des Bildungscamps fordern eine eingehende juristische und politische Aufarbeitung des heutigen Polizeieinsatzes und prüfen rechtliche Schritte.
Aus juristischer Sicht zählt dabei insbesondere die Einstellung der im Raum stehenden Anzeigen gegen die Teilnehmer:innen der Veranstaltung.
Die politische Dimension des Polizeieinsatzes ist wohl die schwerwiegendste. Dass die Polizei Nachfahren von NS-Opfern und Widerstandskämpfer:innen vorschreiben möchte, wie Gedenken auszusehen hat und das selbstbestimmte Gedenken im Museum strafrechtlich sanktionieren möchte, ist nicht hinzunehmen. Wir fordern dahingehend auch politische Vertreter:innen dazu auf, die heutigen Vorgänge klar zu verurteilen und die Verantwortung dafür aufzuklären.